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Thema: [usability] Templates vom 17.06.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Nonprint -> [usability] Templates
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Verfasst Fr 17.06.2005 10:38
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[usability] Templates

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Ich hätte mal gerne eure Meinung. Meine Templatemaschine braucht eine Syntax. Diese muss folgende Anforderungen erfüllen:

- gute Lesbarkeit
- einfachste Einarbeitung
- begrenzter Sprachumfang: Die Hauptlogik soll in herkömmlicher Weise hinterlegt werden
- genug Kontrollstrukturen, um bspw. einfache Textmanipulation oder z.B. alternierende Zeilenfarben o.Ä. zu erlauben

Grober Nachteil des neuen Konzepts: Man muss sich schon wieder in ein neues Sprachkonstrukt einarbeiten, daher soll das ganze echt in 2 h lernbar sein.

D.h.:
- Operatoren, Kontrollstrukturen if- else-while etc müssen für englischsprechende Laien lesbar sein.
- Typen gibts net

Ich bin vom Thema XSL/XML wieder weg: Zu mächtig, zu anfällig: Der User darf Dreckshtml schreiben, solange die Templatequelle ok ist. Er darf die Delimiter der Templatesprache platzieren wo er will, nebeneinander, untereinander etc.

2 Unterscheidungen gibts: Inline-Anweisungen (<# ... #>) und Blockanweisungen

Zitat:
<# Anweisung [\nr\]
[.....] HTML [...]
#><#Anweisung [\n\r]
[.....] HTML [...]#>


Man sieht bereits, dass als Delimiter für die Befehlszeile hinter <# der übliche Zeilenumbruch gebraucht wird.

Hier ein Beispiel:




Wie findet ihr das? Ist das verständlich oder zu wirr? Würdet ihr das mit Freuden nutzen (Voraussetzung: Denkt euch einfach, es wäre die letzte und einzige Templatemaschine der Welt *zwinker*)

Oder rafft ihr auf Anhieb gar nicht, was im Listing passiert? Ich hätte gerne ehrliche, auch harte Kritik, aber bitte ohne "Ich benutz nur Smarty/Typoscript/XSL"-Sprüche. Ich weiß, Templatemaschinen gibts wie Sand am Meer, aber ich mach das ja auch nur, weils mir Bock macht und nicht weil ich denke, ich hätte hier das Rad verbessert.


Zuletzt bearbeitet von am Fr 17.06.2005 10:40, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
gtz

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Verfasst Fr 17.06.2005 10:46
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http://www.phpguru.org/static/templating.html

Zitat:

HTML monkies find PHP too complex.
Crap. Any HTML monkey that can't handle the above should kill themselves right now, and allow the collective IQ of the world rise a few points.
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fyll

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Alter: 32
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Verfasst Fr 17.06.2005 10:47
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Sachen, wie eq und gt würd ich lassen...
Operatoren, wie =, <, >, etc wären da logischer - so wie das momentan aussieht, wär das zu kompliziert..
Da kannst dem auch gleich das PHP-tut in die hand drücken...
Wenns nur für Freunde is bzw nur im Deutschsprachigen Bereich - wieso nciht in Deutsch?
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Verfasst Fr 17.06.2005 10:59
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gtz hat geschrieben:
http://www.phpguru.org/static/templating.html

Zitat:

HTML monkies find PHP too complex.
Crap. Any HTML monkey that can't handle the above should kill themselves right now, and allow the collective IQ of the world rise a few points.


Netter Link Lächel


@ferret:
Ich hab gedacht ist will so viel lesbar halten wie es nur irgends geht. Somit gibts zukünftig auch kein $test = htmlentities($test) sondern einfach ein <#set {test} htmlentities#> o.Ä.

Damit erlange ich auch ne größere Kapselung, der Benutzer kommt gar nicht erst in Versuchtung, zu viel Logik ins Template zu packen. Idealerweise sollen NUR die Platzhalter eingefügt werden, Befehle und Kontrollstrukturen sind absolute Ausnahme.
 
gtz

Dabei seit: 15.04.2002
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Alter: 41
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Verfasst Fr 17.06.2005 11:03
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ich hab die erfahrung gemacht, dass, wenn man dem endbenutzer eine zu restriktive repräsentationssprache aufzwingt, der irgendwann anfängt, auf der logikebene html in variablen zu packen und das im template einfach bloss noch ausgibt.
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Verfasst Fr 17.06.2005 11:13
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Ja, die Gefahr besteht wohl immer. Der Typ hinter dem Link argumentiert ja auch nicht ganz falsch, dass es Crap sei, die Logik komplett von der Optik zu trennen, was augenscheinlich unmöglich ist.

Das soll auch keine "Templatesprache" im eigentlichen Sinne werden (obwohl sie tatsächlich als solche verwendet werden kann), sondern hauptsächlich die Modulgestaltung in nem CMS übernehmen soll

Man hat quasi mehrere Module, die man frei im Raster platzieren kann. Diese Module besitzen natürlich jedes für sich eine komplexe Logik. Dennoch will der Benutzer u.U. mal in die auszugebende HTML-Quelle eingreifen.

Ein Modul wird geliefert als XML-Konfigurationsfile, als PHP-Library zur Steuerung der Logik und abfangen von Ereignissen, und eben dem Template, welches die vom PHP-File bereitsgestellten Contentobjekte ausgibt.

So ist das Ding fertig, der Benutzer muss im Idealfall nur im CSS rumrödeln. Wenn es ein Problem gibt, dass damit nicht zu lösen ist, wird im Template rumgerödelt. Das sollte quasi einmal in 100 Jahren vorkommen.

So stelle ich mir das vor.... mhhhh
 
Glas

Dabei seit: 24.05.2003
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Verfasst Fr 17.06.2005 11:31
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Ist das alles im Moment "nur" ein Konzept; oder ist die Geschichte - so wie in deinem ersten Posting beschrieben - bereits einsatzbereit?

Wenn ja, dann würd ich das Teil gerne mal testen. Und andere vielleicht auch. Mir persönlich fällts schonmal schwer, ein Urteil über usability zu fällen, wenn ich das nicht selbst ausprobiert hab.
Ich muss sowas "anfassen" *zwinker*
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Threadersteller


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Verfasst Fr 17.06.2005 11:35
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Templatemaschine ist feddisch. Alles andere ist mehr oder weniger Konzept, ich hab da zwar was stehen, aber nur Prototyp muss ich neu schreiben. Ich muss da erst wieder hintersteigen, hab das n halbes Jahr liegengelassen *zwinker*

http://www.optimusprime.de/parser.zip
 
 
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