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Thema: Kritik über die Website unseres Profs vom 04.11.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Nonprint -> Kritik über die Website unseres Profs
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meickl
Threadersteller

Dabei seit: 20.02.2006
Ort: Lebach
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 04.11.2006 16:07
Titel

Kritik über die Website unseres Profs

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Hi!

Wir haben haben von einem unserer Profs ein Übungsblatt bekommen. Die letzte Übung lautet wie folgt:

Zitat:
http://www.umwelt-campus.de/~p.fischer-stabel/
Betrachten Sie folgenden Web-Auftritt::
Erstellen Sie eine Liste der für Sie positiven sowie der eher verbesserungswürdigen Punkte der Internetpräsentation. Legen Sie dabei den Focus auf die graphischen Elemente der Präsentation.


Also ich finde die Seite echt absolut nicht schön. Nur fehlen mir teilweise die Worte. Vielleicht hat ja JEmand von euch Lust, die Seite zu kritisieren und mit ein paar Tipps zu geben.

Gruß,
Michi
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haselnusstafel

Dabei seit: 27.06.2006
Ort: -
Alter: 49
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 04.11.2006 23:58
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Hallo, auch wenn es am Thema vorbei geht.

ich würde den Focus erst einmal auf die benutzte Technik und nicht auf das Aussehen der Seite legen.

1. es werden Frames und Layouttabellen benutzt - längst nicht mehr W3C conform und technisch veraltet.
2. es fehlt eine einheitliche Struktur. Die Seiteninhalte sind völlig unterschiedlich formatiert. Mal ist die Tabelle so, mal so breit. Das bringt dann sehr viel Unruhe hinein.

Das Aussehen is jetzt nicht so verkehrt. Sicher besser kann man es immer machen. Evtl. ein passendes Logo erstellen, was auch dieser Seite ein unverwechselbares Merkmal gibt.

Struktur reinbringen. Die Seiten sollten ein ähnliches Raster haben. Die Texte evtl. nicht über die ganze Breite laufen, sondern eher in kurze Textblöcke fassen.

Nichttextelemente mit alternativ Texten versehen.

Wie sich mir die Sache darstellt, werden die Inhalte von verschiedenen Personen eingepflegt und verwaltet. Sollte diese Vermutung stimmen, wäre vielleicht für die Zukunft die Benutzung eines CMS anzuraten.

MfG
Haselnusstafel


Zuletzt bearbeitet von haselnusstafel am Sa 04.11.2006 23:59, insgesamt 1-mal bearbeitet
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sahnemuh

Dabei seit: 19.06.2003
Ort: /dev/null
Alter: 35
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 05.11.2006 07:03
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

a) mal abgesehen von den technischen fehlern (da könnte sich ein guter teil von uns stundenlang drüber auslassen, führen tut es derzeit jedoch zu nichts Lächel)
// OK.. ich kann nicht anders: weise ihn bitte auf die äußerst sinnvolle trennung von struktur und layout und den daraus folgenden vorteilen für externe parser, die (dank des sgml bzw. xhtml standards) bei der dokumentation und portierung helfen könnten hin (so könnte euer prof für die ganze welt manuskripte schreiben, die keiner lesen will!).

der gründuplex, den dein prof in seinen bildern benutzt ist zwar gut gemeint aber erfüllt seinen zweck nicht. Zwar zeugt grün von naturverbundenheit - die anmutung spricht aber eine sehr viel kühlere, sachlichiere sprache, da das grün in einem sehr "pastelligen", seriösen ton gehalten ist. in diesem fall: "wenn" grün, dann saftig, sommerlich, jung und vielversprechend ("quietschgrün" ) umweltschutz ist hype. spiel damit! (je nach gemütszustand bzw. wesenszügen des profs sollte das ganze etwas weniger steif wirken).

der text muss wie gesagt kürzer bzw. anders formatiert:
das auge springt bei längeren zeilen als "die norm" (eine buchseite / ca. 8cm / ca. 420px) nicht mehr anständig in die nächste zeile. du kannst das einfach testen indem du einen text der breite einer buchseite liest und danach einen sich über den ganzen bildschirm erstreckenden text anschaust:
bei jeder neuen zeile letzterem erfordert es hohe konzentration und birgt eine hohe (leser) fehlquote zum anfang der nächsten zeile zu geraten, wenn diese nicht schmal genug ist. abhilfe schafft in grenzfällen ein höherer zeilenabstand (je nach typo und grauwert mehr oder weniger gut), in deinem fall würde ich aber zu schmaleren zeilen greifen Lächel

bis auf die begrüßungsseite finde ich kaum bilder :/ - auch wenn der stoff trocken ist, fällt es jedem emotionalen wesen leichter den text mit bildern aufzunehmen. ein nicht zu verachtender protzentsatz (unter anderem und vor allem wir "kreative") merkt sich informationen anhand von bildern zumal die lesegewohnheiten im internet als größte eigenart das "querlesen" beherbergen - ein "quergelesener" text ohne optische reize ist vielleicht in einigen fällen weniger wert als er es
eigentlich verdient hätte.

die verwendeten bilder erscheinen mir nicht als würden sie dem urheberrecht des profs entspringen: vorsicht vor dem listigen abmahn lui :O)
und dazu sei gesagt: die typo im header (arial bold?) ist sehr "aufdringlich" und sehr unpassend. für einen prof wäre etwas wie die DIN oder eine antiqua evtl. eher geeignet.


Zuletzt bearbeitet von sahnemuh am So 05.11.2006 07:20, insgesamt 6-mal bearbeitet
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meickl
Threadersteller

Dabei seit: 20.02.2006
Ort: Lebach
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 05.11.2006 14:57
Titel

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Danke schön für eure Kritik. Und dieser Prof. unterrichtet bei uns "Computervisualistik". Das Fach macht wirklich keinen Spaß. Achso, ich studieren Medieninformatik.

Gruß,
Michi


Zuletzt bearbeitet von meickl am So 05.11.2006 14:58, insgesamt 1-mal bearbeitet
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snyda

Dabei seit: 04.02.2005
Ort: Münster
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 05.11.2006 21:39
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Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Von Visuellem scheint der Mann in der Tat keine Ahnung zu haben.

Vom Technischen auch nicht.

Hm, was wollte der nochmal? * Nee, nee, nee *
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Account gelöscht


Ort: -
Alter: -
Verfasst Di 07.11.2006 18:34
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Also, bei der Seite hat ers euch für Kritik ja dann doch sehr einfach gemacht.
Leider muss ich feststellen, dass das Ganze ne "gelaunchte" Seite ist, die so
anscheinend ernsthaft zu Repräsentation existiert. - Traurig für eure Fakultät.

Nunja. Über Stichwort semantische Quellecode-Gestaltung wurde sich ja
schon genug ausgelassen, dennoch möchte ich anmerken das es wirklich
keine Kunst wäre das Ding schnell zu Listen um zuprogrammieren und
durch CSS zu steuern.

Zum Sichwort Typographie möchte ich nur sagen, dass evtl. die Verkürzung der
Laufweiten von Textpassagen evtl. angebracht wäre.

Inhaltlich verstehe ich von der Seite nur sehr wenig, nicht weil ich der
Sprache nicht mächtig wäre, nur ist die Seite, bei der anscheinend
auch eine Werbe- und Informationswirkung von Intention ist recht schlecht
und langweilig aufbereitet. zzzzZZZZzzzz

BTW: Evtl wäre es ganz nett wenn er sich bei den Inhalten der Seite
(siehe Vergleich: "Banner-Illustration und Infomationspassagen in Englisch")
dann mal für eine Sprache entscheiden sollte.

Gerade auch, weil ich im Grunde nicht weis ob ich ein "Bad-Home-Store"
nun als Sanität und Heimwerker-Markt verstehen soll oder lediglich als
schlechten Einkaufsladen.

In sachen Grafik möchte ich als passionierter Mediengestalter dann auch nicht
weiter eingehen als das der Banner hoffnungslos, durch skalierung verpixelte
Teilgrafiken in der Colage überlagert sowie unausgewogen befüllt und gestaltet ist.
z.B Stau, Weisfläche etc.

Letzteres, sicher nicht so gravierend, aber dennnoch schnell zur Farbestätik,
denke ich das man die Links mit dem dann doch recht passenden Rot-Ton
versehen sollte.

Seht ihr das anders?

Naja okay bei soeinem traurigen Thema habe ich schnell dann die Rechtschreibfehler
mal zur Belustigung drin gelassen *zwinker*

Liebe Grüße
 
Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 07.11.2006 21:49
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

sahnemuh hat geschrieben:
der text muss wie gesagt kürzer bzw. anders formatiert:
das auge springt bei längeren zeilen als "die norm" (eine buchseite / ca. 8cm / ca. 420px) nicht mehr anständig in die nächste zeile. du kannst das einfach testen indem du einen text der breite einer buchseite liest und danach einen sich über den ganzen bildschirm erstreckenden text anschaust:
bei jeder neuen zeile letzterem erfordert es hohe konzentration und birgt eine hohe (leser) fehlquote zum anfang der nächsten zeile zu geraten, wenn diese nicht schmal genug ist. abhilfe schafft in grenzfällen ein höherer zeilenabstand (je nach typo und grauwert mehr oder weniger gut), in deinem fall würde ich aber zu schmaleren zeilen greifen Lächel

Finde ich eigentlich nicht kritisch. Die Zeilenbreite passt sich der Browserbreite an. Der Benutzer hat es also selbst in der Hand wie breit der Text läuft. Das finde ich persönlich sympathischer als HTML-Seiten, die den Benutzer zu einer bestimmten Fenstergröße zwingen und ein großes Browserfenster mit viel Leerraum bestrafen. Man sollte vielleicht über das Attribut max-width nachdenken, um bei sehr großen Browserfenstern die Zeilenlänge zu kürzen (wird allerdings nicht vom IE unterstützt).

Gruß

Achim
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