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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Di 06.12.2016 11:16 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: JDF Format.... vom 01.06.2004

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Nonprint -> JDF Format....
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Autor Nachricht
Habt ihr euch mit den neuen Formaten PPF,JDF,PJTF schon beschäftigt?
Ja
44%
 44%  [ 11 ]
Nein
56%
 56%  [ 14 ]
Stimmen insgesamt : 25

Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 22.06.2004 14:56
Titel

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Zitat:
Ich habe heute von meiner Chefin den Auftrag erhalten, mich über JDF kundig zu machen.

Dann solltest du erst einmal diesen Thread lesen. Und dann deiner Chefin vorlesen.


Zitat:
Als Berater für unseren Digitalen Workflow im Haus, kann ich nur sagen, JDF ist ganz bestimmt nicht die Allheils-Lösung.


Trotzdem mal ein paar Infos vorweg.
Zitat:
JDF beinhaltet viele Informationen die zwecks Produktionen von verschiedenen Abteilungen immer wieder neu erfasst worden sind. Das hat viel Zeit und damit Geld gekostet. Beispiel gefällig? Bei der Kalkulation eines Autrages macht sich der Sachbearbeiter Gedanken über die beste Bogenausnutzung. Er macht sich eine Skizze und legt den Auftrag an. Er gibt dann eine Tasche mit seiner Skizze in die Vorstufe, die muss die skizze wieder in einem Programm umsetzen, das wird wieder eingelesen, mit dem PDF gefüllt und so weiter. Die Repro nimmt noch Farb-Korrekturen an den Scans vor und dann werden CTP-Platten gemacht. Es wird die Machine eingerichtet, der kunde kommt, und wo man vorher dachte, der Bogen steht, wird noch kundenseitig an der Farbe geschraubt. Ist jetzt aber fern von jedem Standard, aber hauptsache gefällt. Und hoffentlich erinnert sich beim nächsten unveränderten Nachdruck der drucker an die Äderungen die er gemacht hat. Mit JDF ist gerade der letzte Punkt abgeschafft. Der job kann jetzt mit allen Daten, inkl. Ausschießer und Maschineneinstellungen, gesichert werden. Und durch die Standardisierung durch CIP4 soll gesichert werden, dass dies auch in Zukunft so beibt. Sei es jetzt auf einer Heidelberg-Maschine mit einem Agfa-Workflow oder eine MAN mit einer anderen Lösung oder jeder anderen Kombination. JDF ist durch seinen einheitlichen Kern von allen workflow-System verarbeitbar. Gerade für mittelständische Betriebe ein wichtiges Kriterium, denn das gibt Investitionssicherheit.

Zu den anderen Beiträgen kann ich nur sagen, dass da teilweise was missverstanden wurde. JDF löst keine Terminierungsprobleme. Eine Absprache zwischen Druckerei und Agentur muss immer noch stattfinden. Genausowenig kann die Agentur plötzlich Liefertermine vorschreiben. Aber durch JDF ist die Agentur aktuelle Produktionsdaten, wie z.B. Maschinenbelegung oder Job-Status über ein Web-Portal ihren Kunden zur Verfügung zu stellen, und die Agentur kann dann direkt sehen, ob eine Platzierung möglich ist.


Jetzt sollte die nächste Frage also sein, was verspricht sich deine Chefin von JDF? Und was soll Programme umrüsten heißen? An euerm Photoshop oder Quark muss nix umgestellt werden. An der grundsätzlichen Arbeitsweise, an euere Netzstruktur muss was umgestellt werden. Das sollte jetzt klar sein. Den Rest hier oder per PN.


Zuletzt bearbeitet von Nimroy am Di 22.06.2004 14:57, insgesamt 1-mal bearbeitet
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