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Thema: [FAQ] Golive und Dreamweaver: WYSIWYG - Webeditor im Test! vom 12.05.2003


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> FAQ - Nonprint -> [FAQ] Golive und Dreamweaver: WYSIWYG - Webeditor im Test!
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Trysur
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 12.05.2003 13:08
Titel

[FAQ] Golive und Dreamweaver: WYSIWYG - Webeditor im Test!

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Im Forum kam des öfteren die Frage, welcher Webeditor
wirklich gut/besser ist.
Ich habe hier mal kurz die Funktionen von zwei Programmen
zusammengefasst.

Wer heute professionelle Internetauftritte entwerfen oder
programmieren möchte, greift heute oft zu einem WYSIWYG[1]-
Editor. Die Wahl fällt dabei meist auf einen der
zwei weit verbreiteten Editoren auf dem Markt: Adobe GoLive
und Macromedia Dreamweaver. Ich möchte nun einmal genauer
auf die zwei Produkte eingehen und sie im Hinblick auf
Funktionsumfang und Bedienbarkeit untersuchen.

Macromedia Dreamweaver


Seit der MX Reihe hat sich einiges an Dreamweaver getan
und es wurde an vielen kleinen Details gearbeitet, was das
Arbeiten mit Dreamweaver vereinfacht hat.
Die Benutzeroberfläche wurde revolutioniert, sie ist einfach
und kompakt. Viele Unterpunkte und Menüfenster erleichtern
den Umgang mit dem Programm. Templates, Designfenster,
Applikationsfenster, Codefenster, CSS Styles und
Formatierungsfenster machen die Bedienung einfach und
professionell zugleich. Aber auch eingefleischte
Dreamweaver 4 Fans bleibt ihre altbekannte Oberfläche per
Einstellung erhalten.
Sie können durch die klar strukturierte Bedienungsanleitung
und Hilfe?Datei leicht den Überblick über die Funktionen
behalten und können Probleme sofort beheben. Auch Leute die
lieber im Code programmieren kommen auf ihre Kosten.
Dreamweaver besitzt eine hervorragende Codeansicht,
Vorschauansicht und eine gespaltene Ansicht zwischen denen
schnell gewechselt werden kann. Wer Homesite kennt, wird
sich in der Code-Ansicht schnell zurechtfinden. Dank den
vielen Funktionen wie Farbwechseln, Tag-Auswahl,
Zusatzinformationen und Zentrierungen wird das Coden zu
einer Leichtigkeit.
Dank des guten Zusammenspieles zwischen den einzelnen
MX?Produkten können sie ihre komplette Website aus
Flashnavigationen und Grafiken in Dreamweaver zusammentragen
und diese leicht verknüpfen. Dreamweaver arbeitet außerdem
ideal mit Datenbanken zusammen und beispielsweise UltraDev.
Auch für PHP, ASP Co ist Dreamweaver ideal geeignet, da es
auch für diese Sprachen spezielle Funktionen bereitstellt.
Das Programm bietet eine Menge Service. Es zeigt
Downloadgeschwindigkeiten an, es überprüft den Code, die
Ladezeit, prüft Links ... Außerdem bietet es eine gute
Template-Bibliothek an und man kann über den Extension
Manager mit Leichtigkeit Plugins laden und verwalten.
Zu erwähnen sei auch die umfangreiche Möglichkeit, mit der
Daten von Live- und Test-Servern in ein Projekt integriert
werden können. Neben dem leicht ergrauten FTP wird auch
SFTP und WebDav unterstützt. Zum arbeiten in Teams
bietet DW die Möglichkeit Daten "auszuchecken" und so
anderen den Zugriff zu sperren solange man daran arbeitet.
Somit bietet DW eine nahezu vollständige
Entwicklungsumgebung.

Fazit
Für Profis ist Dreamweaver genau das Richtige und man findet
kaum Bereiche in denen er nicht glänzt.
Mit etwa ?479 ist Dreamweaver ein beachtliches,
anspruchvolles Programm das kaum Schwächen kennt, gut mit
anderen Programmen zusammenarbeitet und teamfähig ist.
Dreamweaver ist auch dank der leichten und teilweise
selbsterklärenden Oberfläche für Anfänger geeignet und lässt
sich gut an die Benutzerbedürfnisse anpassen. Dreamweaver
ist auf jeden Fall eine gute Lösung, für alle die eine
ansprechende und gut gestaltete Website kreieren möchten.
Dreamweaver arbeitet außerdem ideal mit den anderen
Macromedia-Lösungen zusammen, so dass man direkt aus Fireworks
Buttons in Dreamweaver einfügen kann. Außerdem bietet
Macromedia den Extension Manager an, welcher das einbinden
von Plugins ermöglicht.

Adobe GoLive


Die Einarbeitung in das Programm und die Oberfläche ist für
Profis leicht, da es ? wie andere Adobe Produkte ? über die
grundlegend gleiche Oberfläche verfügt. Golive glänzt
ebenfalls mit vielen Funktionen und Details, die ebenfalls
wie bei Dreamweaver in Fenstern und Paletten angezeigt
werden. Bei Golive wird automatisch ein Development Kit
mitgeliefert, das es ermöglicht die Benutzeroberfläche nach
den eigenen Vorstellungen anzupassen. Golive unterstütze
sogenannte Workgroups (Arbeitsgruppen), welche die
Zusammenarbeit mehrerer Personen an einem Projekt ermöglicht
und optimiert, so wie wir es schon aus InDesign kennen.
Vorteile bei der Workgoup sind das Adobe automatisch
Protokolle schreibt, so dass jeder Projektbeteiligter sehen
kann, was der Kollege bisher gemacht oder geändert hat.
Außerdem wird ein Webwork-Group Server beigelegt, mit dem
die Projektbeteiligten die Daten auf einem Server ablegen
und zentral pflegen können. Außerdem gibt es eine Sperre,
die verhindert das zwei Teammitglieder gleichzeitig ein
Dokument ändern. Eine automatische Fehlerkorrektur ist
ebenfalls inbegriffen. Der Codebereich glänz durch
zahlreiche nützliche Code- und Hilfe-Funktionen (z.B.
Browser-Optimierung). Auch können i-mode, WML und WAP?Seiten
erstellt werden. Scripten mit ASP, PHP, JSP fällt auch nicht
schwer mit Golive. Dynamische Seiten lassen sich leicht in
statische umwandeln. Golive ist für Profis empfehlenswert,
vor allem für Photoshop Co?Anwender. Das Zusammenspiel
fällt leicht, GoLive kann u.a. PhotoShop-Dateien weiter
verarbeiten, was einen enormen Vorteil darstellt. Bei GoLive
mangelt es nur ein bisschen an dem Funktionsumfang.

Fazit:
Golive ist auf jedenfall ein professionelles Programm, dass
viel kann und leistet. Es ist ideal für serverseitige
Anwendungen, Datenbankanbindungen und Programmierung. Es
macht die Bearbeitung einfach und professionell zugleich.
Es hat zwar nicht den Funktionsumfang wie Dreamweaver ist
aber den Preis von ca. ?544 in vielen Punkten wert.
Außerdem arbeitet es direkt mit anderen Adobe-Lösungen
zusammen und man kann so direkt von Programm zu Programm
arbeiten.

Developer = Dreamweaver, Designer = GoLive
So leicht lässt sich diese Entscheidung leider nicht fällen,
auch wenn sich die beiden Kontrahenten so geben.
Letztendlich solltest Du die kostenlosen Demo-Versionen beider
Produkte ausprobieren. Am besten anhand einer kleinen Seite, die
du in beiden realisierst.
Anfängern kann ich aber zu Dreamweaver raten, da es in
meinen Augen kompetenter und einfacher zu bedienen ist und
der Umfang und Service kommt nicht zu kurz.

Ausblick
Falls ihr noch fragen oder Verbesserungsvorschläge habt könnt
ihr sie hier posten ich werde sie dann, falls nötig einarbeiten *zwinker*

Diskussion zum Thema
Die inzwischen recht ausführlich Diskussion zu diesem Thema
wollten wir nicht löschen und haben Sie der Übersicht halber
in Software-Nonprint verschoben:
http://www.mediengestalter.info/viewtopic.php?t=8950

____________________________________________________________
[1] What You See Is What You Get - Hiermit ist gemeint, dass
die Darstellung der Ansicht, in der die Seite bearbeitet
wird der endgültigen Fassung entspricht.


Zuletzt bearbeitet von tacker am Do 27.10.2005 09:29, insgesamt 11-mal bearbeitet
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iRoybot

Dabei seit: 13.03.2006
Ort: LA, Orange County
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 22.03.2006 22:01
Titel

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der link zur diskussion funktioniert nicht. evtl. könnte man einen neuen thread aufmachen? sofern interesse/zeit ...
wenn jemand erfahrungen bezüglich "golive + dynamische seiten" (sprich: CMS-systeme) hat würden mich dazu erfahrungen oder tips interessieren. evtl. kann jemand an einer anleitung mitwirken / schreiben: "golive und ein CMS am localhost" (also wie richtet man golive, die datenbank, etc. ein).
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Beast-King

Dabei seit: 23.01.2007
Ort: Ober Mörlen
Alter: 29
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Verfasst Mo 05.02.2007 16:05
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Da ja Adobe Macromedia aufgekauft hat, wird ja die Entwicklung vom GoLive eingestellt.

Aus meiner Sicht eine gute Entscheidung.

Nur mal sehen was die Zukunft bringt, weil im Moment steht der Dreamweaver ja unter den Profi WYSIWG Editoren alleine da.
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