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Thema: [ZP06] Fragensammlung Druckkalkulation vom 21.02.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Zwischenprüfung Theorie -> [ZP06] Fragensammlung Druckkalkulation
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Kiwi84
Threadersteller

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Verfasst Di 21.02.2006 15:26
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[ZP06] Fragensammlung Druckkalkulation

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Also ich werde hier nicht schlau! Menno!

Kann mir mal bitte jemand sagen was genau zur Druckkalkulation gehört!

Gehört da auch so was wie Anzeigenberechnung zu oder ist es eher Rechnungswesen (Kostenrechnung, Finanzbuchhaltung...) Hä?


Zuletzt bearbeitet von Jess am Mi 07.02.2007 15:26, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Blackbird

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Verfasst Do 23.02.2006 22:36
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Hat inzwischen wer, was zur Druckkalkulation gefunden?

Was denkt ihr denn könnte da so kommen?

Ich würde sagen eine "stinknormale Kalkulation, wo man dann Skonto und Rabatte einberechnen muss!

Ich rechne nicht mir Vor- und Nachkalkulation. Vielleciht noch Steuerabzug!
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Kiwi84
Threadersteller

Dabei seit: 23.05.2005
Ort: Monheim am Rhein
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Verfasst Fr 24.02.2006 07:23
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Blackbird hat geschrieben:
Hat inzwischen wer, was zur Druckkalkulation gefunden?

Was denkt ihr denn könnte da so kommen?

Ich würde sagen eine "stinknormale Kalkulation, wo man dann Skonto und Rabatte einberechnen muss!

Ich rechne nicht mir Vor- und Nachkalkulation. Vielleciht noch Steuerabzug!



Also meinst du eine Anzeigenberechnung Hä? Oder gehört da auch noch die Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung ... dazu Hä? Hä? Hä?
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Seven98

Dabei seit: 05.04.2005
Ort: Blackforest
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 24.02.2006 09:24
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Schaut mal bei Grundlagen der Druckkalkulation & Abschreibungsmethoden rein
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Knuddel

Dabei seit: 13.09.2005
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Verfasst Mo 27.02.2006 12:18
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also ich hab hier sone stoffsammlung über druckkalkulation...
da kommt sowas wie
selbstkosten
maschinenkosten
usw. dran
zb.

fertigungskosten
+ materialkosten, fremdleistungskosten, materialgemeinkostenzuschlag
= herstellungskosten
+gewinnzuschlag in %
= nettopreis
+ versand und verpackung
+ mehrwertsteuer
=endpreis


denk ma das wird so in die richtung gehen..
leider hab ich die seiten nicht digital..
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Simone

Dabei seit: 14.03.2005
Ort: erlangen
Alter: 32
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mo 27.02.2006 14:42
Titel

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Meine persönliche Zusammenfassung....
Viel Spaß!


Einführung in die Printkalkulation
(Zusammenfassung der Themengebiete aus dem Kompendium mit zeitweisen Zitaten aus dem Prüfungsbuch der Mediengestalter und IT-Infothek)


Vorkalkulation=Angebotskalkulation
Hier werden die Kosten eines Auftrages erfassen. Darunter fällt das einschätzen des Zeit- und Materialbedarfs, um einen Auftrag durchzuführen. Aus dieser Kalkulation errechnen sich die geschätzten Selbstkosten der Fertigung. Hierauf wird ein Gewinnzuschlag addiert.
Dies ergibt den errechneten Nettopreis. Mit diesem zuzüglich der MWST erhält der Kunde dann den Bruttoverkaufspreis in einem Angebot für ein angefragtes Produkt.
relativ genaue Vorkalkulation ist nötig, da
1. zu niedrige Kalkulation zu Existenzgefährdung, und
2. zu hohe Kalkulation zu Verlust der Wettbewerbsfähigkeit führt.

Auftragskalkulation
Wird erstellt sobald aus dem Angebot ein Auftrag erfolgt. Das heißt, es ist eine Überprüfung der Angebotskalkulation. Sollten sich die Fakten der Angebotskalkulation ändern, ist eine Auftragskalkulation unabdingbar.

Nachkalkulation=Auftragsabrechnung
Aus den Tageszetteln und den Materialverbrauchsscheinen bzw. den erfassten Betriebsdaten werden die tatsächlich benötigten Fertigungszeiten und das wirklich verbrauchte Material für einen Auftrag zusammengerechnet. Die Nachkalkulation ergibt die tatsächlich entstandenen Selbstkosten eines Auftrages. Kennzeichen der NK ist, dass nicht mehr mit geschätzten Fertigungsdaten gerechnet wird, sondern mit den real entstandenen Daten, die nach der Abrechnung ein genaues Bild der Kostensituation eines Auftrags ergeben.
Dient außerdem als Vorlage für wiederkehrende ähnliche Aufträge, Überprüfung, sowie mögliche Schwachstellungfindung (z.B. Personal, Maschine).

Durch vergleich der VK und der NK ergibt sich der Gewinn oder Verlust an einem Auftrag.



Kostenarten

Fertigungskosten: ergeben sich aus der Summe aller Selbstkosten, die in der Produktion entstehen. Darunter fallen alle Fertigungsstunden an den verschiedenen Einrichtungen eines Medienbetriebes, z.B. Text-, Bilderfassung, Belichtung, Druck, …

Materialeinzelkosten: verbrauchte Materialien und Preis, z.B. Filme, Druckplatten, Papier, Farbe, …

Fremdleistungskosten: Fremdreparaturen, Versicherungen, Beratungskosten, Mieten, …

Materialgemeinkosten: entstehen durch die betriebliche Materialwirtschaft. Hier entstehen Beschaffungskosten, Lagerkosten, Transportkosten und Finanzierungskosten.

Herstellungskosten: Kosten, die bei der Herstellung eines Produktes anfallen.
(Materialeinzelkosten+Materialgemeinkosten+Fertigungseinzelkosten+Fertigungsgemeinkosten+Sondereinzelkosten)

Gewinnzuschlag: wird vom Unternehmen auf die Herstellungskosten berechnet und kann prinzipiell frei festgelegt werden. Er ist abhängig von der Konkurrenzsituation. Der sich daraus ergebende Preis ist der Nettopreis. (ca. 5-10%)

Nettopreis: Herstellungskosten+Geewinnzuschlag

Bruttopreis: Nettopreis+Versand-und Verpackungskosten+MWST

Endkosten: Bruttopreis+MWST

Mehrwertssteuer: ist eine Steuer, die von einem Unternehmen anhand des Umsatzes bei erbrachten Leistungen an die Finanzbehörde abzuführen ist.

1000-Stk - Preis: Der 1000-Stk - Preis wird bei Angeboten für ein Druckprodukt oftmals neben dem angefragten Preis angegeben. Dieser ist der Preis für weitere 1000 Exemplare eines Auftrages. Dieser Preis ist sehr günstig, da die Fixkosten (Druckvorstufe, -platte, …) bereits abgedeckt sind. Dem Kunden gibt man einen Anreiz, eine höhere Menge zu bestellen.

Arbeitskosten: Lohn- und Gehaltskosten

Kapitalkosten: Zinsen und Abschreibung




Zuschlagskalkulation

(=Kalkulationsverfahren bei verschieden strukturierten Produkten, bei dem Einzel- und Gemeinkosten getrennt voneinander verrechnet werden.)

summarische (einstufig):
Bei der summarischen oder kumulativen Zuschlagskalkulation werden die Gemeinkosten zu einem Betrag (zu "einer Summe") zusammengefasst und dann über einen einzigen Zuschlagssatz dem Kostenträger zugerechnet.
Als Bezugsgröße zur Errechnung des Zuschlagssatzes können die Materialeinzelkosten oder die Fertigungseinzelkosten oder die Summe aus diesen beiden Kostenartengruppen oder die Fertigungszeit herangezogen werden.
Die summarische Zuschlagskalkulation ist einfach zu handhaben, aber nur für grobe Kalkulationen geeignet.
Beispiel: Einzelkosten im Monat (Fertigungsmaterial und Fertigungslöhne 1.234.594 €, Gemeinkosten im Monat 687.819 €.
Gemeinkosten-Zuschlagsatz = (Gemeinkosten × 100) ÷ Einzelkosten = (687.819 × 100) ÷ 1.234.594 = 55,7 %
Mithilfe des Zuschlagsatzes können nun die Selbstkosten unterschiedlicher Produkte ermittelt werden, wenn deren bekannte Einzelkosten als Basis herangezogen werden.
Der in der summarischen Zuschlagskalkulation gewählte Zusammenhang zwischen den gesamten Gemeinkosten und nur einer Bezugsbasis bringt eine sehr grobe Gemeinkostenverteilung mit sich. Die so ausgewiesenen Selbstkosten können nur sehr bedingt ein Spiegelbild der Kostenverursachung durch den Kostenträger sein. Die Anwendung dieser Methode empfiehlt sich also höchstens aus Vereinfachungsgründen bzw. wenn die Gemeinkosten gegenüber den Einzelkosten den weitaus geringeren Teil ausmachen. Zudem hat die Wahl der Bezugsgröße Einfluss auf die Höhe der ausgewiesenen Selbstkosten.
Fertigungskosten
+ Materialkosten
+ Fremdleistungskosten
+ Materialgemeinkosten
= Herstellungskosten
+ Gewinnzuschlag in %
= Nettopreis
+ Verwaltungs- und Vertriebskosten (VV-Kosten)
+ MWST
= Endpreis (Bruttopreis)
?

differenzierte (mehrstufig):
Hier werden sowohl die Zuschlagsbasen als auch die ihnen zugeordneten Gemeinkosten differenziert. Als differenzierte Zuschlagsbasen werden in der Regel die Materialeinzelkosten, die Fertigungslohneinzelkosten und die kalkulative Zwischensumme Herstellkosten verwendet. Das macht auch eine differenzierte Kostenstellenrechnung erforderlich, so dass jeder Bezugsbasis die Stellenkosten zugeordnet werden können, die einen annähernd sinnvollen Verursachungsbezug unterstellen lassen. Die Verhältnisbildung zwischen abgegrenzter Gemeinkostensumme und jeweiliger Bezugsbasis ergibt dann differenzierte Gemeinkostenzuschlagssätze, die wiederum in der Kalkulation auf die entsprechende Bezugsbasis angewendet werden können und so zu einer kostenträgerbezogenen, proportionierten Verteilung der Gemeinkosten führen. Das Kalkulationsschema der differenzierten Zuschlagskalkulation ist in der Regel wie folgt aufgebaut:

1. Fertigungsmaterialkosten (Einzelkosten)
2. + Materialgemeinkosten (% von 1.)
A. = Materialkosten

3. Fertigungslohnkosten (Einzelkosten)
4. + Fertigungsgemeinkosten (% von 3.)
5. + Sonder-Einzelkosten der Fertigung
B. = Fertigungskosten

C. = A+B = Herstellkosten
6. + Forschungs- und Entwicklungs-Gemeinkosten (% von C.)
7. + Verwaltungsgemeinkosten (% von C.)
8. + Vertriebsgemeinkosten (% von C.)
9. + Sonder-Einzelkosten des Vertriebs
D. = Selbstkosten

Die Positionen 6, 7 und 8 werden gegebenenfalls auch zusammengefasst kalkuliert. (s. Darstellung im Kompendium Auflage 3 S.926)
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lona-pe

Dabei seit: 26.02.2006
Ort: AN-WB
Alter: 32
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mo 27.02.2006 22:54
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Also das Thema Druckkalkulation ist mir echt noch ein wenig schleierhaft... Hä?

Wie stets da mit den Themen: Deckungsbeitrag, Break-even-Analyse, Bezugskalkulation, Angbotsvergleich und überhaupt frag ich mich... gehört die Abhängigkeit der Kosten vom Beschäftigungsgrad dort auch noch mit rein? Au weia!

Wobei wenn es nur das wäre, fänd ich es gar nicht so schlimm. * huduwudu! *

Aber da ich nicht mal genau weiß was alles du zugehört... Menno! Was denkt ihr?
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Ragazzi

Dabei seit: 28.02.2006
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Di 28.02.2006 09:25
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Also letztes Jahr war zum Thema druckkalkutalion eine Kosten-, und Erlöskurve gefragt. Mit einer Gewinn/Verlust-Rechnung und berechnung der Break-even-Points.
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