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Nachricht |
Sheryl
Dabei seit: 26.09.2004
Ort: Gifhorn
Alter: 24
Geschlecht:
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Verfasst Mo 20.03.2006 17:09
Titel
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| kaidan hat geschrieben: | Hallo Sheryl,
Die Fragen find ich ehrlich gesagt super, aber könntest du BITTE BITTE die Antworten noch ergänzen?? Ich bin bei dem Bin beim Thema Digitalkamera der absolute NULLCHECKER!!  |
also wir haben den zettel noch nicht besprochen und ich hab die antworten noch nicht schriftlich.
wir hatten das thema digitalkamera in der schule auch überhaupt nicht - leider - deshalb musste ich mir auch alles selbst zusammensuchen. wenn du magst, kann ich dir ja meine zusammenfassung zum thema digitalkamera per mail schicken oder so... ich finde nämlich, dass man bem pure fragen mit antworten auswendig lernen nur wenig versteht. ich werd mich aber gleich nochmal ranmachen, die antworten, die ich gegeben hätte aufzuschreiben. vielleicht kann mich ja auch noch jemand korrigieren.
EDIT:
1. eine digitalkamera wird mit dem hinweis "5 megapixel" beworben. was bedeutet das?
antwort:
5 megapixel ist die gerundete gesamtzahl der bildpunkte, die in einem bild mit dieser "auflösung" aufgenommen werden können bzw. der ccd-sensor besteht aus 5 millionen sensorelementen.
2. welche auswirkung auf das bild haben objektive mit folgendem charakter:
a) weitwinkelbereich b) telebereich c) normalbereich
antwort:
a) das abgebildete motiv wird kleiner, aber hat einen größeren umfang (es passt mehr drauf)
b) objektiv mit langer brennweite verursacht bei gleicher aufnahmeentfernung einen weiter hinten liegenden brennpunkt, das führt zu einer vergrößerten abbildung des motivs
c) die abbildung entspricht dem natürlichen menschlichen blickfeld
3. was ist ein zoomobjektiv?
antwort:
ein zoomobjektiv ist ein objektiv mit variabler brennweite
4. welchen zusammenhang gibt es zwischen den einstellungen belichtungszeit und blende?
antwort:
die belichtung ist das produkt aus der beleuchtungsstärke auf dem sensor/film und der belichtungszeit. die belichtungszeit wird durch den verschluss gesteuert, deshalb auch verschlusszeit genannt. die beleuchtungsstärke durch die blende.
5. welchen unterschied gibt es zwischen den blendeneinstellungen 2,8 und 16?
antwort:
die öffnung der blende mit blendenzahl 2,8 ist viel größer als die der mit der blendenzahl 16.
für ein gleichmäßig scharfes bild muss die blendenzahl relativ klein sein.
kleine blendenzahl
-> große öffnung
große blendenzahl
-> kleine öffnung
6. wie erzeugt man bewegungsunschärfe im bild?
antwort:
man benutzt längere belichtungszeiten
7. ein bild soll eine möglichst große schärfentiefe/tiefenschärfe bekommen. wie erreicht man das?
antwort:
- je kürzer die brennweite, desto größer die tiefenschärfe.
- je kleiner die blendenöffnung, desto größer die tiefenschärfe.
8. was bedeutet die angabe iso 400?
antwort:
die angabe bedeutet, dass der film bzw. die lichtempfindlichkeit des ccd-sensors relativ hoch ist und gut für aufnahmen mit wenig licht geeignet ist.
9. was geschieht beim weißabgleich?
antwort:
der weißabgleich ist eine technische methode, um digitalkameras an die farbtemperatur der dominierenden lichtquellen in einer szene anzupassen. dies geschieht durch die einstellung der gewichtung zwischen den output-farbkanälen (normalerweise rgb), sodass eine weiße fläche anschließend in den resultierenden bildern für eine gegebene lichtsituation wieder weiß erscheint.
10. erklären sie den begriff blooming.
antwort:
blooming ensteht, wenn ein motiv sehr hohe helligkeitswerte aufweist. einige ccd-sensoren sind nicht mehr in der lage, die umgebenden bereiche fein abgestuft wiederzugeben. dadurch sind einige pixel dabei einfach elektrisch überladen und geben diese ladung an benachbarte pixel weiter, was zu farbverfälschung dieser bildbereiche, überstrahlung, führt.
Zuletzt bearbeitet von Sheryl am Mo 20.03.2006 18:02, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Denim Demon
Dabei seit: 14.03.2006
Ort: Giessen
Alter: -
Geschlecht:
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Verfasst Mo 20.03.2006 19:25
Titel
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Da hätt ich noch was zu den Brennweiten (Weitwinkel, Tele, Normal):
Brennweite: Abstand der Filmebene (oder des CCDs) von der Objektiv-Hauptebene. Mit der Brennweite verändert sich vom Weitwinkel (28 mm)- zum Zoombereich (135 mm) auch der erfasste Bildwinkel:
Brennweite/ Bildwinkel
16mm (Fischauge) = 180°
28 mm (Weitwinkel) = 75°
35 mm ( " ) = 63 °
50 mm (Normal) = 47°
85 mm (Tele) = 29°
135 mm (Tele) = 18°
Das heißt also, das Objekt wird durch das Weitwinkelobjektiv nicht zwingend kleiner, durch den großen Bildwinkel kann aber erheblich mehr Umgebung abgebildet werden. Da der Bildwinkel zum Telebereich immer enger wird, kommt es zu einem Kompressionseffekt - das sieht dann aus, als wenn sich die Abstände zwischen den Gegenständen im Bild verkürzt hätten.
Wir haben das kürzlich mal sehr anschaulich in der Schule gesehen: Eine Statue war auf jedem Bild immer gleich groß, die abgebildete Umgebung und somit die räumliche Wirkung aber von Weitwinkel bis Tele total anders.
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silver2k1
Dabei seit: 05.03.2004
Ort: hachenburg
Alter: 24
Geschlecht:
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Verfasst Mo 20.03.2006 19:59
Titel
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gerade noch was bezüglicher der megapixel-anzahl gefunden, was man meiner meinung nach wissen sollte:
http://www.filmscanner.info/CCDSensoren.html
| Zitat: | CCD-Chips in Digitalkameras
Wo liegt der wesentliche Unterschied zwischen einem Filmscanner und einer Digitalkamera? Die Tatsache, dass bei einem Filmscanner das Bild bereits existiert macht gegenüber einem freien Bildmotiv in der Natur für die Optik keinen wesentlichen Unterschied. Der Hauptunterschied zwischen beiden Systemen besteht darin, dass in einem Film-Scanner das Bild in aller Ruhe Zeile für Zeile abgetastet wird, während bei Digitalkameras mit einer sehr kurzen Belichtungszeit ein kurzer Schnappschuss vom ganzen Bild auf einmal gemacht wird.
Um ein Kleinbild der Größe 24 x 36 mm zu digitalisieren reicht bei einem Filmscanner wie im vorigen Kapitel beschrieben eine 2,5 cm breite Sensorzeile mit 4000 Elementen und ein entsprechend genauer Schrittmotor. Somit ergeben sich aus einer Kleinbild-Vorlage ungefähr 4000 x 6000 Pixel, also mehr als 20 Megapixel. Der Vorgang des Scannens Zeile für Zeile dauert je nach Scanner zwischen einer halben Minute und mehreren Minuten.
Um in einer Digitalkamera in 1/60 s Belichtungszeit ein komplettes Bild zu erstellen kann keine CCD-Zeile mit Schrittmotor zum Einsatz kommen sondern nur ein CCD-Chip, auf dem es für sämtliche Pixel des Bildes eigene Sensorelemente gibt. Ein CCD-Chip besteht also aus einer Matrix von Sensorelementen, deren Anzahl die Auflösung der Digitalkamera ergibt. Manch einer mag jetzt schon das genaue Bild eines CCD-Chips im Kopf haben, indem er die im vorigen Kapitel dargestellte CCD-Zeile mehrere Male hintereinander kopiert. Aber weit gefehlt, denn jetzt kommen die Eigenheiten von Digitalkameras ins Spiel.
Auf dem CCD-Chip einer Digitalkamera hat es nicht etwa rote, grüne und blaue CCD-Elemente zu je einem Drittel Zeile für Zeile abwechselnd. Vielmehr sind rote, grüne und blaue Filterelemente karoartig angeordnet, wobei die Anzahl der grünen Elemente 50% beträgt, während von den roten und blauen Elementen nur jeweils 25% vorhanden sind. Der Grund für diese ungleichmäßige Verteilung liegt im Farbwahrnehmungsvermögen des menschlichen Auges. Jetzt kommen wir aber zu einem großen Paradoxon bei Digitalkameras, was deren Auflösung betrifft. Als Beispiel nehmen wir eine Digitalkamera mit 4 Millionen Pixeln.
In den vorigen Kapiteln haben wir gelernt, dass man zur Erzeugung von 4 Millionen Bildpunkten insgesamt 12 Millionen Sensorelemente, also jeweils 4 Millionen mit den Farbfiltern rot, grün und blau, benötigt. Auf dem CCD-Chip einer Digitalkamera befinden sich jedoch nur 4 Millionen Sensorelemente insgesamt, davon 1 Million rote, 1 Million blaue und 2 Millionen grüne. Für den Prozessor in der Digitalkamera ist diese Stückelung und die Verteilung der verschiedenen Farben kein Problem, er rechnet daraus ein sauberes Bild zusammen. Für den Anwender bedeutet diese Farbverteilung jedoch, dass er in Wirklichkeit gar kein echtes 4 Megapixel Bild schießt, sondern im Prinzip nur 1,33 Millionen 3-Farben-Bildwerte erfasst, die durch Interpolation zu 4 Millionen Pixeln berechnet werden. Dies festzuhalten ist mir wichtig:
Bei einer Digitalkamera bedeutet die Anzahl der Megapixel die Anzahl der CCD-Elemente mit je einem Farbfilter davor. Die echte Auflösung verglichen mit Filmscannern liegt daher um einen Faktor 3 niedriger.
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auf der seite gibt es noch sehr detaillierte informationen zu ccd-chips, aber ich denke nicht, dass man das in dem umfang wissen muss.
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