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Thema: Grundlagen der Druckkalkulation & Abschreibungsmethoden vom 23.02.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Zwischenprüfung Theorie -> Grundlagen der Druckkalkulation & Abschreibungsmethoden
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Seven98

Dabei seit: 05.04.2005
Ort: Blackforest
Alter: 30
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 23.02.2006 17:22
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Einführung in die Druckkalkulation


Man unterscheidet in der Kalkulation zwei Hauptbegriffe: Vor- (oder Angebots-) und Nachkalkulation

Vorkalkulation:

• errechnet den Preis für ein gewünschtes Medienprodukt

• stellt die Basis für Kundenangebote dar

• muss äußerst sorgfältig ermittelt werden, da zu hohe Preise den Betrieb nicht wettbewerbsfähig machen, und zu niedrige
zu Verlusten führen

• Berechnungsgrundlagen liegen oft nur in Form von Auftragsbeschreibungen, Skizzen oder Screenshots vor

• an Hand der Berechnungsgrundlagen muss der Kalkulator alle für die Produktion notwendigen Arbeitsschritte berücksichtigen
und die benötigte Herstellungszeit schätzen

• Ausserdem müssen Materialien und Werkstoffe geschätzt und berechnet werden


Nachkalkulation:
• tatsächlich benötigte Zeit und Materialaufwendungen werden aus den Tageszetteln der Mitarbeiter und den angegebenen
Materialverbräuchen ermittelt

• gibt Auskunft über Gewinn oder Verlust (Vergleich zwischen Vor- und Nachkalkulation)

• dient als Grundlage für zukünftige Angebote

• hilft bei der Analyse von Schwachstellen im Fertigungsablauf
Schema einer Medienkalkulation:

• Fertigunskosten ergeben sich aus der Summe aller Selbstkosten - z.B. Fertigunsstunden
- an Maschinen - bei der Texterfassung/-barbeitung
- bei der Bilderfassung/-bearbeitung - Filmbelichtung
- Montage - Plattenbelichtung
- Druck -…

• Materialkosten (Filme, Papier, Farben,…) oder Fremdleistungen müssen termingerecht sortiert und bezahlt werden

• Materialallgemeinkostenzuschläge ergeben sich durch Beschaffungs-, Finanzierungs-, Lagerungs- und Transportkosten, und
werden auf jeden Auftrag aufgeschlagen (Sätze zwischen 5% und 30%)

• Herstellungskosten sind die Summe aus Fertigungs- und Materialkosten und stellen den materiellen Aufwand dar, mit dem zzuumm IInnhhaalltt ein Betrieb einen kalkulierten Auftrag produzieren kann

• Gewinnzuschlag kann vom Unternehmer frei festgelegt werden und wird auf die Herstellungskosten berechnet;
er ist abhängig von der Konkurrenzsituation, und liegt in der Medienbranche meist bei 5-10%

• der Nettopreis ergibt sich aus der Summe von Herstellungskosten und Gewinnzuschlag

• oft kommen nun noch Verpackungs- und Vertriebskosten hinzu

• zuletzt muss die Mehrwertsteuer eingerechnet werden

• der Endpreis ergibt sich nun also aus der Addition aller Kalkulationsbestandteile




Hilft das weiter ?? *hu hu huu*
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cifa

Dabei seit: 20.02.2006
Ort: Leipzig
Alter: 28
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 24.02.2006 10:19
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mir hast du auf alle fälle weiter geholfen! DANKE!

woher hast du die Infos? Irgendeine HP?
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Seven98

Dabei seit: 05.04.2005
Ort: Blackforest
Alter: 30
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 24.02.2006 11:31
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Aus einer Zusammenfassung von einer Klassen Kollegin von mir...
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Sarahmina

Dabei seit: 11.07.2005
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Fr 24.02.2006 15:06
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Aber zu den Grundlagen der Druckkalkulation gehört doch nicht nur theoretisches Wissen oder?
Rechnungen zur praktischen Übung werden in der ZP wohl auch gestellt oder?
Hat hier jmd. Infos?
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p3st

Dabei seit: 07.07.2005
Ort: Hessen
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 28.02.2006 14:51
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Noch mal eine Definition für Abschreibung im Sendung-Mit-Der-Maus-Stil:

Wenn ein Betrieb eine Maschine kauft, sagen wir eine Druckmaschine, dann wird ein enormer Betrag ausgegeben. Allerdings wird mithilfe der Maschine im Betrieb Geld verdient. Durch die Nutzung der Maschine verliert sie an Wert (is klar, Verschleiß). Aber auch die Aktualität der Maschine spielt eine Rolle. Computer haben z.B. meistens eine Abschreibungsdauer von nur 2-3 Jahren, weil sie nach dieser Zeit nicht mal mehr 1 Euro wert sind. Eine Heidelberg Vierfarbdruckmaschine hat eine viel höhere Abschreibungsdauer, weil sie länger Ihren Wert behält (10 Jahre? 20 Jahre? 30? Keine Ahnung, die Dinger halten ja ewig und verschleißen kaum).

Der Betrieb kalkuliert bei und nach der Anschaffung der Maschine den Wert der Maschine nach einem Jahr, nach 2, nach 3 etc... Dadurch wird zum Beispiel der Wert der Anlagegüter (Maschinen, Gebäude, Werkstoffe etc) geschätzt. Man will ja wissen, wieviel das Unternehmen wert ist. Man kann nicht einfach die Kaufpreise aller Maschinen kalkulieren, weil sie wie gesagt an Wert verlieren.

Der Wertverlust kostet dich als Betrieb Geld (musst dir ja nach 3 Jahren wieder einen neuen Computer kaufen) und geht somit in den Preis ein, den du z.B. für 1 Ausdruck A4 an deine Kunden stellst.



Soweit habe ich (hoffentlich richtig) in Buchführung 3 Jahre lang aufgepasst. Verbessert mich, falls irgendwas irreführend ist.


Zuletzt bearbeitet von p3st am Di 28.02.2006 14:53, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sarahmina

Dabei seit: 11.07.2005
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Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Di 28.02.2006 20:20
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Laut Sendung mit der Maus geht es aber hier um die Grundlagen der Druckkalkulation und nicht um die Abscheibunsmethoden, welchen wir schon längst verstanden haben *bäh*
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jenny3008

Dabei seit: 15.11.2005
Ort: Unna
Alter: 31
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 01.03.2006 10:21
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http://printernet.liste.com/

ich hab einen Link gefunden, wo aufgezählt ist, auf was bei der Druckkalkulation zu achten ist...
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Caparso

Dabei seit: 11.01.2006
Ort: Leverkusen
Alter: 35
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 01.03.2006 11:53
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tach zusammen,

bei abschreibungsmethoden handelt es sich so viel ich weiß um die lineare und degressive Abschreibungsmethode. zumindest ist das das was wir in der berufsschule dazu gemacht haben.

unter wikipedia findet ihr unter abschreibung jede menge zu diesem thema.
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