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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 03.12.2016 08:18 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: [AP | Print | Mediendesign] vom 18.10.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Abschlussprüfung Praxis -> [AP | Print | Mediendesign]
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Achim M.

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Verfasst Mo 03.01.2005 09:00
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der_benno hat geschrieben:
Tja, der meinung bin ich zwar auch, aber das sehen die Prüfer bei uns anders, jedes jahr das selbe theater, einige kommen mit gebastelten dummies an und andere mit richtigen drucks - zwar soll das rein theoretisch nicht mit in die bewertung einfliessen, tut es aber trotzdem jedesmal.
Denn klar ist, dass die Optik eine Rolle spielt und ein Offsetdruck auf gutem Papier mit einer richtigen professionellen Bindung ist eben was anderes als ein Lappen aus einem Tintenpisser, der nach Kleber riecht - ob übertrieben oder nicht - es fliesst bei uns jedesmal in die Bewertung mit ein - das sind halt die Inteligenzbolzen, die sich Prüfer schimpfen.


Ich bin selber Prüfer und sehe das eigentlich umgekehrt. Nach einer gelungenen Ausbildung will ich eigentlich sehen, dass ein Auszubildender genügend handwerkliches Geschick mitbringt. Ein Muster professionell erstellen zu lassen, kann ja schließlich jeder.

Wir bekommen hier eigentlich nur selbstgebastelte Muster. Die technische Qualität der Ausdrucke wird nicht bewertet.

Gruß

Achim
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der_benno

Dabei seit: 28.11.2004
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Verfasst Mo 03.01.2005 09:25
Titel

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Achim M. hat geschrieben:
der_benno hat geschrieben:
Tja, der meinung bin ich zwar auch, aber das sehen die Prüfer bei uns anders, jedes jahr das selbe theater, einige kommen mit gebastelten dummies an und andere mit richtigen drucks - zwar soll das rein theoretisch nicht mit in die bewertung einfliessen, tut es aber trotzdem jedesmal.
Denn klar ist, dass die Optik eine Rolle spielt und ein Offsetdruck auf gutem Papier mit einer richtigen professionellen Bindung ist eben was anderes als ein Lappen aus einem Tintenpisser, der nach Kleber riecht - ob übertrieben oder nicht - es fliesst bei uns jedesmal in die Bewertung mit ein - das sind halt die Inteligenzbolzen, die sich Prüfer schimpfen.


Ich bin selber Prüfer und sehe das eigentlich umgekehrt. Nach einer gelungenen Ausbildung will ich eigentlich sehen, dass ein Auszubildender genügend handwerkliches Geschick mitbringt. Ein Muster professionell erstellen zu lassen, kann ja schließlich jeder.

Wir bekommen hier eigentlich nur selbstgebastelte Muster. Die technische Qualität der Ausdrucke wird nicht bewertet.

Gruß

Achim


Hört sich sinnvoll an, aber nur, wenn man das während seiner ausbildung auch schonmal gemacht hat und sinnvoll ist es sicherlich nicht, wenn man sich eine woche vor abgabe hinsetzt und das erste mal herumbastelt und dann erfahrenen weit unterlegen ist.Wenn man 3 jahre Anzeigen gesetzt hat und noch nie ein PDF wirklich für die Produktion (jetzt mal abgesehen von den eigenen PDFs) erstellt hat und 0 Routine besitzt halte ich das mehr als bedenklich und mehr als fragwürdig für die gesamte ausbildung - aber das ist jetzt ein anderes thema, das ich auch nicht unbedingt hier ausdiskutieren will. Nur ist es halt generell ein problem, wenn wir sonst nur Offset drucken lassen und ich dann bei der Prüfung vollkommen andere Bedingungen habe ist eigentlich die ganze Prüfung für die Katz
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utor

Dabei seit: 06.02.2003
Ort: bln
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 03.01.2005 12:10
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Hmm...?!
benno dieser "herausforderung" solltest du eigentlich
auch gewachsen sein…

ich lass meins hier auf nem feinen papier aufm
laser raus und verkleb das mit doppelseitiger folie.

wenn man sauber arbeitet sollte das imho reichen.
alles andere find ich völlig übertrieben, ich lass
doch meine ap nich offset belichten… wo komm wa
denn da hin.die nonprinter mieten doch auch keinen
eigenen server für die prüfung.

*balla balla*
utor
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Barett

Dabei seit: 24.02.2003
Ort: LK GF
Alter: 33
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mo 03.01.2005 12:22
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utor hat geschrieben:
Hmm...?!
benno dieser "herausforderung" solltest du eigentlich
auch gewachsen sein…

ich lass meins hier auf nem feinen papier aufm
laser raus und verkleb das mit doppelseitiger folie.

wenn man sauber arbeitet sollte das imho reichen.
alles andere find ich völlig übertrieben, ich lass
doch meine ap nich offset belichten… wo komm wa
denn da hin.die nonprinter mieten doch auch keinen
eigenen server für die prüfung.

*balla balla*
utor



so hab ich das bei meiner prüfung auch gemacht. hat sich keiner beschwert. in meiner berufsschulklasse hat das kein mensch per offset rausgelassen, es gab keine probleme deshalb.
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McMaren

Dabei seit: 06.09.2002
Ort: Düsseldorf
Alter: 36
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mo 03.01.2005 14:03
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Achim M. hat geschrieben:
der_benno hat geschrieben:
Was soll das denn heissen? Bei uns lassen einige sogar Offset drucken

Finde ich definitiv übertrieben und unrealistisch. Man druckt in der Realität die Präsentation des Layouts ja auch nicht auf einer Offsetdruckmaschine ...
In der Regel sollte ein ordentlicher Ausdruck auf einem normalen Tintenstrahldrucker reichen. Mit einem Skalpell zugeschnitten, mit Sprühkleber (oder ähnlichem) verklebt und fertig.


Sehe ich auch so. Genauso und nicht anders präsentiert man doch auch den Kunden gegenüber. Doppelseitig bedrucken ist nicht notwendig, du kannst das auch zusammenkleben. Bei den Postkarten hatte ich nach der vierundzwanzigsten zwar auch die Nase voll, aber das klappt doch ganz gut und sieht auch sehr gut aus, wenn man sich nicht völlig ungeschickt anstellt.
Ich gebe zu, dass ich auch Hilfe bekommen habe, um den Umschlag zu falzen, aber das auch nur, weil ich bis dato nie in die Verlegenheit geklommen war.

Bei uns haben fast alle den Tintenpisser/Farblaser im Büro verwendet. Oder aber sind in den Copyshop gegangen. Ich durfte meine im Copyshop drucken lassen, obwohl das ganz schön teuer war. Das aber auch nur, weil unser Tintenpisser einfach nicht so gut war und ständig Streifen gedruckt hat, obwohl alles korrekt war etc. Eigentlich lief alles am Tintenpisser schief, was schieflaufen konnte. Lächel
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t e s t e r

Dabei seit: 07.08.2004
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Mo 03.01.2005 17:52
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utor hat geschrieben:
Hmm...?!
benno dieser "herausforderung" solltest du eigentlich
auch gewachsen sein?

ich lass meins hier auf nem feinen papier aufm
laser raus und verkleb das mit doppelseitiger folie.

wenn man sauber arbeitet sollte das imho reichen.
alles andere find ich völlig übertrieben, ich lass
doch meine ap nich offset belichten? wo komm wa
denn da hin.die nonprinter mieten doch auch keinen
eigenen server für die prüfung.

*balla balla*
utor



Soso findest du? Da haben aber einige scheinbar im Prinzip nichts erkannt.

Ich z.B. arbeite bei einem Laden, der sich mit Weiterverarbeitung und Ausgabe
nicht kümmert, der auch keine Präsentationen hat, sprich, wir erstellen keine
Dummies, haben nicht mal Farbdrucker (ja, so etwas gibt es auch, und so etwas
darf scheinbar trotz x-Beschwerden laut IHK weiterhin ausbilden!) und geschweige
denn Sprühkleber. Gut, jetzt wird der ein oder andere sagen, "kauf dir doch für die
paar Cent" - klar ich kann mir auch gleich ein Drucker dazukaufen - nur dann hätte
ich nicht in einem Betrieb eine Ausbildung machen brauchen, wenn ich billige
Arbeitkraft bin und dann nichtmal das Minimum an Anstand entgegengebracht bekomme.

Richtig ist, dass ein Digital geschweige denn Offsetdruck übertrieben ist - stimme ich
voll überein. Doch was sagt ihr dazu? Eine Prüfung soll den Prüfling in dem testen,
was er während der Ausbildung gemacht hat? Richtig? Richtig!!!

So, wenn ich nun die ganze Ausbildung lang nur ein Puzzle des ganzen war und
nie etwas mit Ausgabe am Hut hatte, gibt es verdammt nochmal 2 Möglichkeiten:

Entweder...
der Betrieb sorgt für die Ausgabe - sprich - er muss es drucken lassen
oder ...
der Betrieb sorgt für die Ausgabemöglichkeiten, ohne dass der Azubi plötzlich zeug
machen soll, mit dem er schlicht aus dem einfachen Grunde überfordert ist, weil
er es noch nie gemacht hat und absolut keine Routine darin besitzt.

Das ist eigentlich einfach, geht mal in meinen Betrieb und macht hier etwas, dem
ihr noch nie begegnet seit, da steht ihr genauso doof da, wie benno oder ich
beim Basteln eines Dummies. Geht nicht immer davon aus, dass Betriebe Zeit
für Ausbildung haben oder auch wirklich gescheite AUfträge oder gar Präsentationen machen.

In vielen Betrieben ist der Azubi nie am gesamten Workflow eingebunden, weil
mans ihm nicht zutraut oder wie auch immer und hier muss halt der Betrieb die
Prüfung als normalen WOrkflow mit ansehen.

Wenn der Azubi immer nur Häppchenweise gearbeitet hat und nie einen Auftrag
von A-Z durchgeführt hat oder konnte, kann man ihm diese Situation so auch nicht
bei einer Prüfung zumuten.

Das wäre so, wie wenn ich einen Hilfsarbeiter auf dem Bau, der durchweg nur
Zement angerührt hat, auf einmal mit der Berechnung einer Gebäudestatik beauftrage.

Vollkommen unrealistisch
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utor

Dabei seit: 06.02.2003
Ort: bln
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 03.01.2005 17:59
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Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

die problematik mit der beschissenen ausbildung is ja
hinreichend bekannt. das du es bei deiner ap trotzdem
hinbekommen solltest steht halt auf nem anderen blatt…
wenn du wirklich bis jetzt so wenig in deinem betrieb
gelern hast frag ich mich allerdings auch wie du zB
das layouten und das konzept hinbekommst… naja wie
auch immer, jetzt bist du numma beier ap angelangt
und wenn du nich mit deinem berichtsheft nachweisen
willst das deise ausbildung fürn popo war und du halt nich
als mediengestalter ausgebildet wurdest dann bleibt dir
wohl nix anderes als es so oder so auffe reihe zu bekommen
und wenns sein muss dann halt auch offset…

es kam nur eigentlich so rüber als wäre es besser die
ap in offset zu drucken und das hielt ich halt für ziemlichen
blödsinn.

Lächel
trotzdem viel erfolg
utor


Zuletzt bearbeitet von utor am Mo 03.01.2005 18:00, insgesamt 2-mal bearbeitet
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t e s t e r

Dabei seit: 07.08.2004
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Di 04.01.2005 08:08
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utor hat geschrieben:
die problematik mit der beschissenen ausbildung is ja
hinreichend bekannt. das du es bei deiner ap trotzdem
hinbekommen solltest steht halt auf nem anderen blatt…
wenn du wirklich bis jetzt so wenig in deinem betrieb
gelern hast frag ich mich allerdings auch wie du zB
das layouten und das konzept hinbekommst… naja wie
auch immer, jetzt bist du numma beier ap angelangt
und wenn du nich mit deinem berichtsheft nachweisen
willst das deise ausbildung fürn popo war und du halt nich
als mediengestalter ausgebildet wurdest dann bleibt dir
wohl nix anderes als es so oder so auffe reihe zu bekommen
und wenns sein muss dann halt auch offset…

es kam nur eigentlich so rüber als wäre es besser die
ap in offset zu drucken und das hielt ich halt für ziemlichen
blödsinn.

Lächel
trotzdem viel erfolg
utor



Naja Offset - klar ist das übertrieben - aber ich glaub du verstehst das
nicht so wie ich - eine Lehre in einer Werbeagentur ist sicherlich nicht
spezialisiert auf "Ausschiessen" und Dummies basteln sondern auf
u.A. Präsentation Design und Konzept, eine Lehre bei einer zeitung ist
sicherlich nicht auf Design und konzept und Präsentation ausgerichtet,
dafür halt mehr auf andere sachen. Demnach ist doch klar, dass du nicht
in jedem Betrieb für alles gerüstet sein kannst.


Und klar ist doch auch, dass du noch so gut sein kannst, wenn dein Produkt
beschissen aussieht, geht das (wir sind alle Menschen) in die Bewertung mit ein.

Es ist ein Unterschied, ein 80g Papier eines Aldi-Tintenstrahlers (diesen haben wir
nämlich in der Firma!) oder einen Druck in der Hand zu haben -
da kann mir Achim erzählen was er will, das Auge sieht mit und in diesem
Falle hab ich es schon live miterlebt, wie geniale Konzepte einfach untergegangen
sind und Standardsachen hochgelobt wurden  … wir sind Mediengestalter  - wenns
darum ginge, wieso arbeiten wir dann nicht alle mit Aldi Druckern? Sondern eben
sind drauf aus hochaufgelöste Drucker zu verwenden? Macht euch das mal klar,
was ihr da gerade den Prüfern unterstellt habt, heiss nichts andres, als dass es
vollkommen unwichtig ist, wie ein Produkt gedruckt ist - ihr zieht damit grad
eure eigene Berufssparte durch den Kakao, Finde ich nicht ok.
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