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Thema: Frage und Antwortspiel AP 2009/2010 vom 15.10.2009


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Abschlussprüfung Theorie -> Frage und Antwortspiel AP 2009/2010
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qualidat

Dabei seit: 14.09.2006
Ort: Berlin
Alter: 53
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Verfasst Do 26.11.2009 10:01
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Vorweg muss man hier deutlich machen, dass dabei nicht nur der Drucker, sondern der gesamte Druckprozess charakterisiert wird (Bedruckstoff, Druckverfahren, Rasterweite, Regularien zum Farbauftrag). Konkret heisst das z.B.

- Bedruckstoff (Rauhigkeit, Saugfähigkeit, Weißgrad - z.B. Papierart**, Folie usw.)
- Druckverfahren (z.B. Laserdruck, Offsetdruch, Tiefdruck usw.)
- Rastermethode und -weite (AM/FM-Raster, Rasterweite in lin/cm, Rasterpunktform)
- verwendete Druckfarbe (z.B. Original/Fremdtinte beim Drucker, welche Offsetfarbe oder Zusatzstoffe)
- maximaler Farbauftrag und Varianten zum Schwarzaufbau (GCR, UCR, UCA ...)

** evtl. mal aus dem Medienstandard Druck die 5 Standard-Papiertypen lernen
Ein Profil gilt immer nur für ein ganz bestimmtes "Set" an Bedingungen. Wird nur ein Faktor verändert, stimmt Nichts mehr.
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Benutzer 95330
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Verfasst Do 26.11.2009 10:07
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NEUE FRAGE
Bei der Projektplanung werden verschiedene Ebenen unterschieden.
Organisatorischer Hintergrund:
1. Projektstrukturplan
2. Projektablaufplan
3. Terminplanung
4. Kapazitätsplanung
5. Grundlegende Kostenplanung
6. Projektgesamtkostenplanung
7. Qualitätsplan
Projektsteuerung:
Tatsächliche Durchführung
a) Erläutern Sie die Ebenen 2, 3, 4 und 6.
b) Für eine Broschur (mehrsprachige Ausgaben) ist ein Qualitätsplan zu erstellen.
Beschreiben Sie zwei mögliche druckspezifische Qualitätskriterien.


Ich hatte hierzu auch schon mal die a) gelöst, aber war mir bei der b) nicht sicher. Kann die vielleicht jemand lösen!? Danke.
 
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accessoire

Dabei seit: 05.02.2007
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Verfasst Do 26.11.2009 10:13
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qualidat hat geschrieben:
Vorweg muss man hier deutlich machen, dass dabei nicht nur der Drucker, sondern der gesamte Druckprozess charakterisiert wird (Bedruckstoff, Druckverfahren, Rasterweite, Regularien zum Farbauftrag). Konkret heisst das z.B.

- Bedruckstoff (Rauhigkeit, Saugfähigkeit, Weißgrad - z.B. Papierart**, Folie usw.)
- Druckverfahren (z.B. Laserdruck, Offsetdruch, Tiefdruck usw.)
- Rastermethode und -weite (AM/FM-Raster, Rasterweite in lin/cm, Rasterpunktform)
- verwendete Druckfarbe (z.B. Original/Fremdtinte beim Drucker, welche Offsetfarbe oder Zusatzstoffe)
- maximaler Farbauftrag und Varianten zum Schwarzaufbau (GCR, UCR, UCA ...)

** evtl. mal aus dem Medienstandard Druck die 5 Standard-Papiertypen lernen
Ein Profil gilt immer nur für ein ganz bestimmtes "Set" an Bedingungen. Wird nur ein Faktor verändert, stimmt Nichts mehr.


Mal ganz nebenbei: Find ich wirklich super von dir, dass du dein Wissen hier für uns mit einbringst * Applaus, Applaus * !!! Oder hast du etwa auch eine Prüfung vor dir?


alem hat geschrieben:
NEUE FRAGE
Bei der Projektplanung werden verschiedene Ebenen unterschieden.
Organisatorischer Hintergrund:
1. Projektstrukturplan
2. Projektablaufplan
3. Terminplanung
4. Kapazitätsplanung
5. Grundlegende Kostenplanung
6. Projektgesamtkostenplanung
7. Qualitätsplan
Projektsteuerung:
Tatsächliche Durchführung
a) Erläutern Sie die Ebenen 2, 3, 4 und 6.
b) Für eine Broschur (mehrsprachige Ausgaben) ist ein Qualitätsplan zu erstellen.
Beschreiben Sie zwei mögliche druckspezifische Qualitätskriterien.



Ich hatte hierzu auch schon mal die a) gelöst, aber war mir bei der b) nicht sicher. Kann die vielleicht jemand lösen!? Danke.


*hust* *g* Die Frage hatten wir vor ein oder zwei Seiten *zwinker*.


Zuletzt bearbeitet von accessoire am Do 26.11.2009 10:15, insgesamt 2-mal bearbeitet
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qualidat

Dabei seit: 14.09.2006
Ort: Berlin
Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 26.11.2009 10:54
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Zitat:
Mal ganz nebenbei: Find ich wirklich super von dir, dass du dein Wissen hier für uns mit einbringst * Applaus, Applaus * !!! Oder hast du etwa auch eine Prüfung vor dir?


Danke für die Blumen. Nein, ich habe die Prüfungen schon eine Weile hinter mir. Ich will immer mal testen, ob es mir gelingt, Sachverhalte einfach und verständlich darzustellen, so dass die, die das lesen, es auch verstehen. Als Mitglied eines Prüfungsausschusses ärgere ich mich häufig über die unpräzise, ungeschickte und nicht eindeutige Art, wie manche Prüfungsfragen formuiert sind. Schwammige Antworten kann ich auch nicht leiden ...

Neue Frage: Geräte und ICC-Profil-Typen - ordne zu!


a) Monitor
b) Digitalkamera
c) Tintendrucker (PCL)
d) Farblaser (PS)

1) Output+LUT+CMYK
2) Output+Matrix+RGB
3) Output+LUT+RGB
4) Input+Matrix+RGB


Zuletzt bearbeitet von qualidat am Do 26.11.2009 10:58, insgesamt 1-mal bearbeitet
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accessoire

Dabei seit: 05.02.2007
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Alter: 24
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 26.11.2009 11:40
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qualidat hat geschrieben:
Zitat:
Mal ganz nebenbei: Find ich wirklich super von dir, dass du dein Wissen hier für uns mit einbringst * Applaus, Applaus * !!! Oder hast du etwa auch eine Prüfung vor dir?


Danke für die Blumen. Nein, ich habe die Prüfungen schon eine Weile hinter mir. Ich will immer mal testen, ob es mir gelingt, Sachverhalte einfach und verständlich darzustellen, so dass die, die das lesen, es auch verstehen. Als Mitglied eines Prüfungsausschusses ärgere ich mich häufig über die unpräzise, ungeschickte und nicht eindeutige Art, wie manche Prüfungsfragen formuiert sind. Schwammige Antworten kann ich auch nicht leiden ...

Neue Frage: Geräte und ICC-Profil-Typen - ordne zu!


a) Monitor
b) Digitalkamera
c) Tintendrucker (PCL)
d) Farblaser (PS)

1) Output+LUT+CMYK
2) Output+Matrix+RGB
3) Output+LUT+RGB
4) Input+Matrix+RGB


Achso, ok. Schön hier einen engagierten Auschussler anzutreffen Lächel.

Boa, die Frage ist echt nicht leicht, aber ich versuchs mal ... Haben leider Matrix und LUT noch nicht in der Schule drangenommen (Naja, eigentlich garnichts davon ^^.. egal). Kann mir das jetzt alles nur versuchen zu erschließen :s.

Also die Look Up Tables sind diese Umrechnungstabellen für das CMM (?) in einen anderen Farbraum (basierend auf einem PCS?). Output wird wohl für Ausgabeprofile sein und Input für hmm naja ... Profile die man permanent verwendet? Ein Monitorprofil z. B.? Du merkst schon ich rate viel *ha ha* .

a) Input+Matrix+RGB -> Monitor
b) Output+Matrix+RGB -> Digitalkamera, da es als einziges nach dem Ausschlussverfahren noch übrig bleibt *g*.
c) Output+LUT+CMYK -> Ist klar. Tintenstrahldrucker->CMYK, Output->Ausgabeprofil, LUT->Umrechnung in CMYK-Farbraum.
d) Output+LUT+RGB (Ich habe mich hier für Output+LUT+RGB entschieden, weil die RGB-Werte für einen Farblaserdrucker umgewandelt werden müssen auf den Farbraum des Laserdruckers. Zumindest nehme ich das mal an. Oh Gott wie peinlich * Wo bin ich? * )

Ich hoffe ich habe nicht zuuu viel falsch beantwortet.
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Soulfee

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Verfasst Do 26.11.2009 13:18
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Sagt mal, so ne Frage...

Ich bin Non Print und hab vor allem Respekt vor den fachübergreifenden Fragen. Wie tief muss man in die Print Materie gehen?
Reicht es, das Kompendium mal durch zu lesen und sich ein paar mögliche Fragen zu notieren oder muss man wirklich alles genau erklären können. Weiß ja nicht wie oberflächlich oder tiefgehend diese übergreifenden Fragen sind.
Im spezifischen Teil ist mir das ja egal, da hab ich ja die Themen die ich gut lernen kann.

und noch ne Frage bei der ich grad nicht weiterkomme:

1. Erläutere den Zweck des sRGB Farbraums
2. Warum eignet sich der "WideGamutRGB" nicht für ein Nonprintprodukt und was ist WideGamut.


Zuletzt bearbeitet von Soulfee am Do 26.11.2009 13:20, insgesamt 1-mal bearbeitet
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accessoire

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Verfasst Do 26.11.2009 13:43
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Soulfee hat geschrieben:
Sagt mal, so ne Frage...

Ich bin Non Print und hab vor allem Respekt vor den fachübergreifenden Fragen. Wie tief muss man in die Print Materie gehen?
Reicht es, das Kompendium mal durch zu lesen und sich ein paar mögliche Fragen zu notieren oder muss man wirklich alles genau erklären können. Weiß ja nicht wie oberflächlich oder tiefgehend diese übergreifenden Fragen sind.
Im spezifischen Teil ist mir das ja egal, da hab ich ja die Themen die ich gut lernen kann.

und noch ne Frage bei der ich grad nicht weiterkomme:

1. Erläutere den Zweck des sRGB Farbraums
2. Warum eignet sich der "WideGamutRGB" nicht für ein Nonprintprodukt und was ist WideGamut.


Wenn du dir die Seite hier mal ansiehst, wirst du sehen was in der Winterprüfung drankommt.
http://www.zfamedien.de/aktuelles/mg_apw_09_neu.php
Für Non-Print kommt da kein Colormanagement vor bei den Non-Printlern.
Aber im allgemeinen Teil kann natürlich auf jeden Fall was drankommen und wie es für unsere Prüfung aussieht weiß man ja auch nicht wirklich.

Ich glaube kaum, dass das Kompendium ausreicht, denn das was im Kompendium darüber drinsteht ist ja wirklich so gut wie garnichts.

1.) sRGB ist oftmals der Standardfarbraum der am Monitor für den Druck verwendet wird (da viele einfach nicht von anderen Farbräumen wissen oder keine Monitore haben, die diese Farbräume darstellen können). Dabei muss aber angemerkt werden, dass man mit sRGB im Vergleich zu AdobeRGB/ECI RGB nicht so stark gesättigte Farben in den Cyan-, Grün und auch geringfügig den Gelbtönen drucken kann.

sRGB ist quasi der kleinste gemeinsame Nenner, da die meisten Standardbildschirme (aufgrund von günstigen Monitor-Panels) nur sRGB oder sogar noch weniger darstellen können. Daher ist es wichtig, dass man Farben für das Internet in sRGB anlegt, da Adobe RGB Bilder oder ähnlich große Farbräume bei 97% (geschätzt) der User garnicht so gesättigt dargestellt werden, wie es bei einem selber vielleicht der Fall ist.

2.) Wide Gamut steht wie der Name schon sagt für einen weiten Farbumfang (Gamut = Farbumfang). Demnach deckt Wide Gamut Farbraum sehr viele der vom Menschen sehbaren Farben ab (Um genau zu sein fast alle!). Das kann ein normaler Monitor natürlich nicht im entferntesten darstellen und genau deshalb ist Wide Gamut überhaupt garnicht für das Internet geeignet. Einen schlechteren Farbraum dafür gibt es wohl kaum. Wenn du dir mal anschauen willst wie groß die einzelnen Farbräume sind, kannst du falls du einen Mac hast mal das Programm ColorSync aufrufen. Dann klickst du ein Profil an, klickst rechts auf öffnen und dann in der Liste auf "Roter Farbmittelwert". Dann siehst du eine Visualisierung des Farbraums im CIE-Normvalenz Farbraum. Dann klickst du ein zweites Profil an, klickst wieder auf öffnen->Roter Farbmittelwert und kannst die beiden Profile vergleichen.

Dann erschließt es sich für dich vielleicht besser.
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Benutzer 95330
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Ort: -

Verfasst Do 26.11.2009 13:52
Titel

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Also ich bin Print und ich bin mir da auch unsicher was die Fachübergreifenden Aufgaben angeht. Ich denke aber dass das eine gute Mischung von Print und Nonprint wird, vor allem jetzt nach der neuen Verordnung denke ich, dass die auch mehr auf Nonprint eingehen, wobei ich sagen muss dass wir in der Schule nicht viel, eigentlich nur wenig, Nonprintthemen hatten. Also ich würde mich einfach belesen und jetzt nochmal die Sachen anschauen, in denen du noch unsicher bist oder mit denen du nichts anfangen kannst. Ich hab das Kompendium auch nochmal durchgeblättert und mir die Themen, bei denen ich nichts wusste, durchgelesen - bei mir dann halt eher Nonprintsachen Grins . Also ich denke schon dass man in beiden Bereichen gutes Wissen haben muss.
 
 
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