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Thema: [AP06] Mediendesign - Print vom 30.01.2006


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Seven98

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Verfasst Mi 08.03.2006 08:27
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So ich fang dann mal an...
...hier was zum Thema Papierberechnung

Papierberechnung

1. Die DIN A-Formate
2. Papiervolumen
3. Papiergewicht
4. Papierkosten
5. Papierumfang

1. Die DIN A-Formate

Die Proportionen der DIN A-Reihe lassen sich aus dem Qudrat konstruieren.
Die kürzere Seite verhält sich zur längeren, wie die Seite des Quadrates zu Diagonalen.
Ursprung ist das Format DIN A0 mit 841 x 1189 mm was 1m2 (0,999949 m2) entspricht.
Falzt man A0 auf der Längsseite bekommt man das Format A1. Dieses wiederum auf der
Längsseite gefalzt ergibt A2.
Durch viermaliges Falzen entstehen somit 16 Blätter im A4 Format.
Wenn ein A0=m2 ist, ist logischerweise ein A4 1/16 m2.
DIN A Rohbogen

A0 841 x 1189 mm 860 x 1220 mm
A1 594 x 841 mm 610 x 860 mm
A2 420 x 594 mm 830 x 610 mm
A3 297 x 420 mm 305 x 430 mm
A4 210 x 297 mm 215 x 305 mm
A5 148 x 210 mm 152 x 215 mm
A6 105 x148 mm 107 x 152 mm
A7 74 x 105 mm 76 x 107 mm
A8 52 x 74 mm 53 x 76 mm

2. Papiervolumen-Berechnung

Unter Volumen versteht man den Rauminhalt eines Körpers. Das Volumen eines Papiers
zeigt das Verhältnis seiner Dicke zu seinem Gewicht in g/m2. Bei normal gearbeitetem
Papier mit normaler Glätte spricht man hinsichtlich seines Rauminhaltes von einfachem
Volumen oder 1/1 Volumen. Bei gleichem Quadratmetergewicht ist ein Papier um so griffiger,
je voluminöser es ist.

Z. B. bei einem Gewicht von 100 g/mΣ:
- 1 faches Volumen = 0,100 mm Dicke,
- 1 1/4 faches Volumen = 0,125 mm Dicke,
- 1 1/2 faches Volumen = 0,150 mm Dicke,
- 1 3/4 faches Volumen = 0,175 mm Dicke,
- 2 faches Volumen = 0,200 mm Dicke,
- 2,2 faches Volumen = 0,220 mm Dicke,

Vergleichstabellen für maschinenglatten Werkdruck:

Volumen 1fach
Gewicht in g/mΣ Blattdicke in mm Bogendicke (8 Blatt) in mm
60 0,060 0,480
65 0,065 0,520
70 0,070 0,560
75 0,075 0,600
80 0,080 0,640
85 0,080 0,640
90 0,090 0,720
95 0,095 0,760
100 0,100 0,800

Volumen 1,5 fach
Gewicht in g/mΣ Blattdicke in mm Bogendicke (8 Blatt) in mm
60 0,090 0,720
65 0,098 0,784
70 0,105 0,840
75 0,113 0,904
80 0,120 0,960
85 0,128 1,024
90 0,135 1,080
95 0,143 1,144
100 0,150 1,200

Volumen 1,75 fach
Gewicht in g/mΣ Blattdicke in mm Bogendicke (8 Blatt) in mm
60 0,105 0,840
65 0,114 0,912
70 0,123 0,984
75 0,131 1,040
80 0,140 1,120
85 0,149 1,192
90 0,158 1,264
95 0,166 1,328
100 0,175 1,400

Volumen 2 fach
Gewicht in g/mΣ Blattdicke in mm Bogendicke (8 Blatt) in mm
60 0,120 0,960
65 0,130 1,040
70 0,140 1,120
75 0,150 1,200
80 0,160 1,280
85 0,170 1,360
90 0,180 1,440
95 0,190 1,520
100 0,200 1,600

Volumen 2,2 fach
Gewicht in g/mΣ Blattdicke in mm Bogendicke (8 Blatt) in mm
60 0,132 1,056
65 0,143 1,144
70 0,154 1,232
75 0,165 1,320
80 0,176 1,408
85 0,187 1,496
90 0,198 1,584
95 0,209 1,672
100 0,220 1,760

Formel:

Papiervolumen:
Papierdicke in mm x 1000 : Gewicht in g/m2

Papierdicke in mm:
Papiervolumen x Gewicht in g/m2 : 1000

Gewicht in g/m2:
Papierdicke in mm x 1000 : Papiervolumen

Beispielaufgabe:

0,100 mm x 1000 : 100 g/m2 = 1 Volumen

1 Volumen 100 g/m2 : 1000 = 0,100 mm Dicke

0,100 mm x 1000 : 1 Volumen = 100 g/m2

3. Papiergewicht

Beispielaufgabe:
Papiergewicht 100g/m2 (DIN A0)
Broschüre mit 32 Seiten A4 gefalzt (16 Seiten A3 ausgeklappt)
bedruckt von vorne und hinten = 8 A3 Seiten auf eine Bogenseite = 1 Bogen für ein Nutzen
(A3 passt 8 x auf A0)

100g/m2 : 8 = A3 = 12,5g oder 100g/m2 : 16 = A4 = 6,25g

12,5 : 2 =6,25g

6,25g x 32 = 200g die gesamte Broschüre
12,5g x 16 = 200g die gesamte Broschüre

Hat man schon eine fertige Broschüre, muss man bei der Umkehr-Rechnung (Gewicht des
Bogens) bedenken, dass Druckfarbe und Heftung auch etwas wiegt!!!

4. Papierkosten

Ist eigentlich normaler 3-Satz.

Beispielaufgabe:
8 seitige Broschüre A4 (geschlossen)
Auflage 1000 Stück
Papiergewicht: 100 g/m2
500 A2 Bogen kosten 600 DM

1 A2 Bogen vor-rück bedruckt für ein Nutzen
1000 A2 Bogen für gesamte Auflage = 600 x 2 = 1200 DM

5. Papierumfang

Format des Druckproduktes: 21 x 19,8 cm
Auflagenhöhe: 1,8 Mio.
Druckbogengröße: 65 x 86 cm
Zuschuss: 1,2%

1. Wie viele Nutzen passen auf Druckbogen?

65 x 86 65 x 86
21 x 19,8 19,8 x 21
3 x 4 = 12 3 x 4 = 12

hoch oder quer ist egal

2. Auf einen Bogen passen 12 Nutzen.Wieviele Bögen brauche ich für gesamte Auflage?

1,8 : 12 = 150000 Bögen

3. Zum Einrichten der Druckmaschine und wegen Druckfehler wird ein Zuschuss berechnet.

150000 : 100 · 1,2 = 1800 (1,2% der Druckbögen, die auf Umfang noch drauf
gerechnet werden müssen)

150000 + 1800 = 151800 ≈ 152000
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MilkandSugar

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Verfasst Mi 08.03.2006 09:03
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Das OSI-Referenzmodell

Das Modell ist rein theoretisch und kennzeichnet die Übertragungsregeln der Datenkommunikation bestehend aus sieben Schichten.

Schicht 1: Bitübertragungsschicht (transportorientierte Schicht)
Legt fest, wie die Übertragung der einzelnen Bits zu erfolgen hat. Zur Übertragung werden heute eingesetzt: Lokale Netze, Telefonleitungen, ISDN oder Datenleitungen per Post. Weitverbreitetes Protokoll ist RS-232-C. Die gleichnamige serielle Schnittstelle befindet sich in jedem PC.

Schicht 2: Sicherungsschicht (transportorientierte Schicht)
Synchronisation zwischen Sender und Empfänger (im weitesten Sinn Flussregelung). Auch für Fehlererkennung und -korrektur zuständig. Der Bitstrom wird in Blöcke unterteilt und gesendet, der Empfänger quittiert das Ergebnis. Sicherungsschicht bei Netzwerken: Festlegung des Zugriffsverfahrens: z.B. CSMA/CD oder Token Passing

Schicht 3: Vermittlungsschicht (transportorientierte Schicht)
Die Paketleitwege werden bestimmt, das ist die Festlegung des Weges vom Ursprungs- zum Zielrechner (Routing). Mögliche Routen werden festgelegt und die Adressierung der Datenpakete wird vorgenommen. Beispiel: IP (Internet Protocol)

Schicht 4: Transportschicht (transportorientierte Schicht)
Verknüpfung der beiden Kommunikationspartner durch Auf- und Abbau der Verbindung. Daten werden beim Empfänger auf Vollständigkeit geprüft und wieder zusammengesetzt. Beispiel: TCP (Transmission Control Protocol)

Schicht 5: Sitzungsschicht (anwendungsorientierte Schicht)
Dialogsteuerung: Festlegung, welche der beteiligten Stationen senden, und welche empfangen darf. Synchronisation der temporären Teilnehmerverbindungen (Sessions). Außerdem werden den physikalischen Adressen logische Namen zugeordnet. Beispiel: DNS (Domain Name System). In Deutschland ist für die Vergabe die DENIC zuständig.

Schicht 6: Darstellungsschicht (anwendungsorientierte Schicht)
Syntax und Semantik der zu übertragenden Information wird überprüft. Daten werden einheitlich codiert. Auch für Daten- verschlüsselung zuständig. Beispiele: ASCII und EBCDI

Schicht 7: Anwendungsschicht (anwendungsorientierte Schicht)
Schnittstelle zum Anwender. Beispiele: E-Mail, FTP und Telnet


Zuletzt bearbeitet von MilkandSugar am Mi 08.03.2006 09:07, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Seven98

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Verfasst Mi 08.03.2006 10:36
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So jetzt mal was zur Schrift auch wenn das sicher noch nicht alles ist....

Entwicklung der Schrift:

- Höhlenmalerei (ca. 20000 v. Chr.)
- Wortbildschrift = 1 Zeichen ist 1 Wort (ca. 4000 v. Chr.)
- Reinbildschrift (ca. 3500 v. Chr.)
- Hieroglyphen (ca. 3000 v. Chr.)
- Keilschrift (ca. 2800 v. Chr.)
- Chinesische Schriftzeichen (ca. 2000 v. Chr.)
- Phönizisches Alphabet (ca. 1300 v. Chr.) Zeichen nur für Konsonenten
- Griechische Schrift (ca. 900 v. Chr.) Vokale werden zugefügt
- Römische Capitalis (1. Jhd.)
- Uniziale (4. Jhd) Rohrfederschrift = weicher, geschwungener
- Halbuniziale (6. Jhd) Ober- und Unterlängen
- Karolingische Minuskel (ca. 8 Jhd) reine Kleinbuchstabenschrift, Abstände zw. Wörtern oder Punkte


Fachbegriffe:

Versaile = Großbuchstaben
Gemeine = Kleinbuchstaben
Majuskel = Großbuchstaben (veraltet)
Minuskel = Kleinbuchstaben (veraltet)
Minuskelziffer = Ziffer mit Ober- oder Unterlänge
Versalziffer = Ziffern in der Höhe der Versalien


Kunstgeschichte – Schrift

Romanik 10. – 13. Jhd.
Gotik 12. – 15 Jhd.
Renaissance 1500 – 1650
Barock 1600 – 1770
Klassizismus 1770 – 1850
Historismus 1850 – 1890
Jugendstil 1895 – 1910
Moderne (Bauhaus) 1920 – heute


Schriftklasssifikation nach DIN 16518

Gruppe I - V Antiqua
Gruppe II - Venezianische Renaissance-Antiqua
Gruppe II - Französische Renaisance-Antiqua
Gruppe III - Barock Antiqua
Gruppe IV - Klassizistische Antiqua
Gruppe V - Serifenbetonte Linear-Antiqua
a) mit Serifen
- Klassizismus
- Renaissance
- Römischer Stil

Gruppe VI Serifenlose Linear-Antiqua
b) ohne Serifen
- Moderne

Gruppe VII Antiqua Varianten
- Romanik

Gruppe VIII Schreibschrift
- Schreibschriften

Gruppe IX (handschriftliche Antiqua)
- Jugendstil

Gruppe X (gebrochene Schriften)
- Gothik
- Barock

Gruppe XI (fremde Schriften)
- Chinesisch
- Kyrillisch


Schriftcharakter
a. Schriftgattung (Klassifikation nach DIN)
b. Schriftschnitt (z.B. kursiv)
c. Schriftgrad (Größe z.B. in pt)

Schriftfamilie 1 Schriftgattung mit sämtlichen Schnitten

Veränderungsmöglichkeiten der Grundschrift
- Schrägstellen
- Strichdicke
- Buchstabenbreite
- Laufweite

Dickte = Vorbreite + Zeichenbreite + Nachbreite


Schriftbezeichnungen

Black = Extrafett
Gothic = Gebrochen, grotesk
bold = fett
Heavy = halbfett
Book = Normal
Italic = kursiv
compressed = schmal
Light = leicht
Condensed = schmal
Medium = kräftig, mittel
Demibold = halbfett
Narrow = schmal
Expanded = breit
Newface = klassiz. Antiqua
Extended = breit
Oblique = kursiv
Old face = ältere Antiqua
Old style = ältere Antiqua
Outline = umriss
Regular = normal
Roman = normal
Sans serif = serifenlos
Script = Schreibschrift
Semibold = halbfett
Small caps = Kapitälchen
Shadow = Schatten
Thin = fein
Semi serif = leichte angedeutete Serifen
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Seven98

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Verfasst Mi 08.03.2006 13:46
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Organisieren Betr. Arbeitsabläufe, <== dafür hätte ich ein PDF
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Seven98

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Verfasst Mi 08.03.2006 13:47
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Sorry, sehe gerade ihr habt hier selbst eins imn download bereiczh
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emil2.0
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Verfasst Mi 08.03.2006 14:22
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Sady

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Verfasst Mi 15.03.2006 13:03
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Also ich habe vor 2 Woche nangefangen zu lernen. Ich lese momentan meine Bücher und versuche das ganze wirklich bewusst zu erfassen. Danach befasse ich mich mit den Prüfungsbüchern (ABC, Prüfungsbuch, Prüfungsvorbereitung) und parallel mit Mathe und Wiso. Ich versuche das wirklich zu strukturieren. trotzdem kriege ich wirklich blanke Panik, wenn ich an die Prüfung denke und habe das gefühl, ich schaff das alles nicht. Ich hab auch das Gefühl, das ich das in der Schule gelernte nicht mehr behersche oder nur noch sehr Lückenhaft. Aber was mach ich gegen die Prüfungsangst? Hat jemand Tips?
LG Sady
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MilkandSugar

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Verfasst Mi 15.03.2006 13:19
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hab auch schon angefangen und lese, lese und lese.
angst hab ich auch, am meisten davor das ich da sitze und nen blackout hab!
oder alles durcheinander bring...oder es erst garnicht in meinen kopf bekomm...
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