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Thema: [AP Winter 2006] Mediendesign - Print vom 14.10.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Abschlussprüfung Theorie -> [AP Winter 2006] Mediendesign - Print
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kaidan

Dabei seit: 01.03.2006
Ort: -
Alter: 28
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 17.10.2006 09:11
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Hallo Leute,

zum Thema Bildinterpolation (wo ich echt null am Hut habe)

Es gibt da drei Möglichkeiten ein Bild hochzurechnen oder?

• bikubisch
• bilinear
• pixelwiederholung?

Hat da jemand Ahnung???? Was ist da der genaue Unterschied?
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lou

Dabei seit: 23.01.2006
Ort: Hannover
Alter: 33
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 17.10.2006 10:22
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Sorry wenn ich immer so blöde Fragen stelle, aber was genau gehört jetzt zu den Bereichen:

„Konzeption und Gestaltung“ und „Medienintegration und Medienausgabe“

von den einen höre ich ALLES, von anderen nur ein Teil und niemand kann mir genaue Definitionen abliefern..

BITTE UM HILFE, BEVOR ICH HIER LERN-TECHNISCH DURCHDREHE Au weia! Au weia! Au weia! Au weia!
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Sheryl

Dabei seit: 26.09.2004
Ort: Gifhorn
Alter: 32
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 17.10.2006 13:55
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lou

Dabei seit: 23.01.2006
Ort: Hannover
Alter: 33
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 17.10.2006 14:10
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So. Ich hab jetzt was auf der ZFA-Seite in nem PDF gefunden, was haltet ihr davon? Is ja auch sehr wichtig für den ersten Teil:

Im Prüfungsbereich Konzeption und Gestaltung sind Aufgabenstellungen aus folgenden Gebieten denkbar:

1. Layouterstellung, Manuskriptberechnung, Storyboard
2. Typografie, Bildschirmtypografie
3. Bildgestaltung
4. Produktgestaltung.

Im Prüfungsbereich Medienintegration und Medienausgabe sind die Aufgabenstellungen aus folgenden Prüfungsgebieten denkbar:

1. Informationstechnik
2. Medienbearbeitung, Medienintegration
3. Messen, Steuern, Regeln.

Mit "Messen, Steuern, Regeln" kann ich irgendwie auch noch nich so viel anfangen....


Zuletzt bearbeitet von lou am Di 17.10.2006 14:11, insgesamt 1-mal bearbeitet
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frenzy

Dabei seit: 12.07.2006
Ort: Rastatt
Alter: 31
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 17.10.2006 16:21
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kleine zusammenfassung zu schriftmischung (hab ich aus nem typo-workshop heft der weide-doerrich gmbh)



Schriftmischung


Schriftmischung beschreibt die Kombination unterschiedlicher Schriften in einem „Werk“. Es muss ein deutlicher Kontrast oder völlige Übereinstimmung zwischen den ausgewählten Schriften erzeugt werden.
Um Textpassagen hervorzuheben, kommt man meist nicht drum herum mehr als eine Schriftart zu verwenden. Damit diese Schriftmischung gelingt, gilt es gewisse Regeln einzuhalten. Grundsätzlich sollte zwischen den gewählten Schriften ein klarer Kontrast (Gegensatz) entstehen oder aber völlige Übereinstimmung hergestellt werden. Geringe Unterschiede erzeugen bei dem Betrachter eine störende Unausgeglichenheit. Bei der Auswahl einer neuen Schriftart legen wir bei der Beurteilung den gleichen Schriftschnitt und Schriftgrad zu grunde. Serifenschriften (Antiqua) und serifenlose Schriften (Grotesk) bilden einen einfachen aber deutlichen Kontrast. Neben der Wahl einer Schrift eines anderen Charakters, können wir Schriftgrößen oder Schriftschnitte gleicher Schriftfamilien mischen. Wichtige Aspekte der Schriftmischung bleiben Schriftcharakter und Duktus (Strichstärke).
Schreibschriften wirken allgemein schwungvoll und persönlich, während sich gebrochene Schriften, wie die Fraktur eher urtümlich, rustikal und doch auch ein wenig romantisch präsentiert. Die Serifenlose Linear-Antiqua, wie beispielsweise die Helvetica strahlt Sachlichkeit und Nüchternheit aus, eine Barock-Antiqua wie die Baskerville wirkt dagegen ruhig beständig und edel.


Wichtigste Regeln für die Schriftmischung


- Verschiedene Schriftschnitte (kursiv, fett usw.) aus einer Schriftfamilie können immer gemischt werden
- Die Schriften dürfen nicht zu ähnlich sein, müssen sich deutlich unterscheiden
- nach Möglichkeit nie mehr als 3 Schriften mischen
- serifenlose Schriften können problemlos mit Serifenschriften gemischt werden
- runde und gebrochene Schriften aus einer Schriftepoche kann man gut mischen
- den Titel deutlich von der Grundschrift abheben


Folgende Schriften dürfen nicht gemischt werden

- Frakturschriften untereinander
- Klassizistische Schriften mit Schriften der Renaissance-Antiqua Schriften
- Englische Schreibschriften mit den Renaissance-Antiqua Schriften
- Klassizistische Schriften mit den Barock-Antiqua Schriften
- Schräge (kursive) Schriften mit unterschiedlichen Schräglagen sollen nicht gemischt
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frenzy

Dabei seit: 12.07.2006
Ort: Rastatt
Alter: 31
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 17.10.2006 16:42
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Zusammenfassung Bildinterpolation aus dem ABC der Mediengestaltung:

Bildinterpolation

Mit Interpolation ist gemeint, dass beim Neuberechnen der Größe von Pixelbildern die Zahl der vorhandenen Pixel ja nach Skalierungsfaktor zu einer kleineren oder größeren Anzahl umgerechnet wird. Dabei werden aus den Farbübergängen zwischen den ursprünglichen Bildpunkten geeignete Mittelwerte gebildet.


1. Pixelwiederholung:
Subjektiv gesehen werden bei der Pixelwiederholung (pixellinear) die Pixel eines Bildes größer. In Wirklichkeit bekommen die neuen Pixel einfach die Farbe eines Nachbarn. Diese Methode ist relativ schnell jedoch auch unpräzise. Sie eignet sich für Bilder bei denen man die Farbanzahl beibehalten möchte oder bei denen verhindert werden soll, dass scharfe Kanten verschwimmen.

2. Bikubische Interpolation:
Bei der bikubischen Bildinterpolation bekommt ein neuer Bildpunkt die Farbe aller umgebenden Bildpunkte. Dabei wird allerdings so vorgegangen, dass intensive Kanten betont werden, damit die subjektive Bildschärfe möglichst erhalten bleibt. Die bikubische Interpolation ist die rechenaufwändigste und verbreitetste Methode. Sie führt in der Regel zum besten Ergebnis.

3. Bilineare Interpolation
Funktioniert grundsätzlich ähnlich wie die bikubische, mit dem Unterschied, dass das Bild nicht nachgeschärft wird und weniger Bildpunkte in die Berechnung einbezogen werden. Der einzige Vorteil der die bilineare Interpolation gegenüber der bikubischen hat, ist der geringe Rechenaufwand. Im Allgemeinen macht es keinen Sinn, Bilder mit dieser Methode zu verändern.
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frenzy

Dabei seit: 12.07.2006
Ort: Rastatt
Alter: 31
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 17.10.2006 17:32
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an alle: hab eben mal nach datenformate der digitalfotografie geschaut! kann das sein dass es da nur jpeg tiff und raw gibt? also hier mal was über raw (is von wikipedia)

Grins

Datenformate der Digitalfotografie

1.RAW
Als Rohdatenformat oder RAW (englisch raw = roh) bezeichnet man ein jeweils modellabhängiges Dateiformat bei Digitalkameras, bei dem die Kamera die Daten nach der Digitalisierung weitgehend ohne Bearbeitung auf das Speichermedium schreibt.
Obwohl sich die Funktionsweise der digitalen Bildsensoren verschiedener Hersteller und Modelle im Allgemeinen nicht wesentlich unterscheidet, sind die abgespeicherten RAW-Formate zueinander nicht kompatibel.

Funktionsweise:
Die digitalen Rohdaten liegen nach dem Aufnehmen und Speichern in einem proprietären Format vor, das, wenn es nicht durch Reverse-Engineering entschlüsselt wurde, nur mit der Software des jeweiligen Herstellers oder einigen speziellen Anwendungen von Drittanbietern verarbeitet werden kann. Aktuelle Bildbearbeitungssoftware besitzt jedoch integrierte RAW-Konverter für das Einlesen von Rohbildern, jedoch ist dies und deren Verarbeitung sehr ressourcenintensiv und zeitraubend. Viele Kameras binden ein Vorschau-Bild als JPEG in die Datei ein das Kamera-Intern für die Bildkontrolle benutzt wird und auch am PC eine schnelle Vorschau ermöglicht.
Besonders in hellen Bildbereichen enthalten die Rohdaten feinere Abstufungen der Helligkeitswerte als dies bei JPEG möglich wäre, was den Möglichkeiten zur Nachbearbeitugn zu gute kommt. JPEG erlaubt pro Farbkanal nur 256 Helligkeitsabstufungen, demgegenüber enthalten Rohdatenformate meist 10, 12 oder 14 Bit an Helligkeitsinformation, was 1.024 bis 16.384 Helligkeitsabstufungen erlaubt. Aufgrund der Charakteristik des üblicherweise eingesetzten Bayer-Sensors, bei dem vor jedem Bildpunkt ein Filter für eine der drei Grundfarben liegt ist jedoch erst eine aufwändige Interpolation notwendig, um bei voller Auflösung die resultierenden Farben zu errechnen.

Vorläufer-Format TIFF
Vor RAW boten einige Hersteller zur Speicherung auch verlustlose TIFF als Alternative zum JPEG-Format an. Die Interpolation der Bayer-Matrix auf Pixel passiert bei TIFF jedoch bereits im Bildprozessor der Kamera, wodurch zur Darstellung zwar keine aufwändige Interpolation mehr notwendig ist, jedoch stehen die Rohdaten nicht zur Verfügung und der Speicherplatzverbrauch ist pro Bild, da hier für jedes Pixel 24 oder 48 Bit abgespeichert werden, bei gleicher Auflösung sogar etwas größer, was Dateigrößen von 15 bzw. 30 Megabyte bei einem 5-Megapixel-Bild bedeut, wenn die TIFF-Daten nicht komprimiert werden.




Digitales Negativ
In Anlehnung an den Filmstreifen in der Analog-Fotografie spricht man bei RAW-Fotos manchmal auch vom digitalen Negativ.
Adobe Systems Inc. bemüht sich um die Einführung eines offenen RAW-Formates. Zu diesem Zweck wurde das Adobe-DNG-Format (Digital Negative) entwickelt. Bereits heute lassen sich proprietäre RAW-Formate verlustfrei in DNG umwandeln. (Stand Ende August 2005)
Ende 2005 etabliert sich das öffentliche RAW-Format Adobe DNG immer stärker in der Fotoindustrie auch bei Kameraherstellern. Im semiprofessionellen Bereich sind die Marken Samsung (Pro 815) und Ricoh (GR Digital) die ersten, die kameraintern Adobe-DNG-Formate generieren können. Im professionellen Segment sind es Leica (Digital-Modul-R), sowie Hasselblad/Imacon (H2D). Zur Photokina 2006 stellt Pentax die neue K10D vor, die neben der Leica M8 das DNG-Format unterstützen wird.
Die Vorteile von DNG sind neben dem offenen öffentlichen Standard auch die verhältnismäßig geringe Datenmenge durch effektive verlustfreie Komprimierung von RAW-Daten. Die DNG-Daten haben im Gegensatz zu den herstellerspezifischen RAW-Formaten Vorteile bei der flexiblen Verarbeitung sowie sicheren Archivierung (keine Bindung an proprietäre Software oder Abhängigkeit von Reverse-Engineering). Für die Zukunft wird erwartet, dass noch mehr Hersteller Adobe DNG bei ihren Kameras implementieren, wodurch der RAW-Workflow für den Fotografen weiter vereinfacht und sicherer wird.
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shesmile

Dabei seit: 22.01.2006
Ort: Sulzbach-Rosenberg
Alter: 30
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 17.10.2006 19:47
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Ich hab mich jetzt auch mal über das Thema "Dateiformate der Digitalfotografie" gemacht.
danke frenzy für den tip mit wikipedia.

Guck rechts! http://www.lisse-smile.com/AP06/


* Keine Ahnung... *
Allerdings hat mein Lehrer auch schon gemeint, dass was anderes wie Raw tif und jpg
nicht dran kommt. wobei ich über tiff (speziell bei digicams) kaum was gutes gefunden hab.
kann mir da jemand weiterhelfen?


Aha!
Allgemein kann man doch eh sagen, das die Themen die angegeben sind
immer nur angeschnitten werden. Ich habs noch nie erlebt, dass die irgendwas ganz
spezielles von nem thema wissen wollten, oder? Meistens fragen se eh nach
vor- & nachteilen oder nach dem eigenen Eindruck Lächel

achja, und abropo Eigener Eindruck, mein Lehrer hat gesagt:
"Bei Gestaltungsfragen ist alles Richtig, man muss nur richtig argumentieren" *zwinker*


lisse

ps: sorry das die fortsetzung meiner Seite nur langsam vorran geht,
aber hab immer noch mit den Folgen meines Autounfalls zu kämpfen.
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