mediengestalter.info
FAQ :: Mitgliederliste :: MGi Team

Willkommen auf dem Portal für Mediengestalter

Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do 08.12.2016 05:31 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: [AP Winter 2005] Mathe Fragen vom 17.11.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Abschlussprüfung Theorie -> [AP Winter 2005] Mathe Fragen
Seite: Zurück  1, 2
Autor Nachricht
buff-daddy

Dabei seit: 12.03.2003
Ort: Hamburg
Alter: 35
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 22.11.2005 20:22
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

So Kinnas, ich habe mir mal ein "schönes" Buch besorgt (das Blaue):
Fachbezogene Mathematik für die Berufe der Druckvorstufe. by Scheper....

Jedoch ist mir aufgefallen das dieses Buch gar keinen Lösungsteil bietet und folgende Aussage will ich nicht wahrhaben:
Zitat:
Zur Lernerfolgskontrolle steht Lehrkräften bei Einführung des Rechenbuchs (mindestens 15 Exemplare) ein Lösungsheft zur Verfügung, selbstverständlich kostenlos.
Quelle: http://www.zfamedien.de/medienliteratur/user/buch.php?f_buchID=346

Wenn jemand was weiß, dann bitte eine Info an mich (Pn).


Zuletzt bearbeitet von buff-daddy am Di 22.11.2005 20:22, insgesamt 1-mal bearbeitet
  View user's profile Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Vanyfrit

Dabei seit: 22.02.2005
Ort: -
Alter: 34
Geschlecht: Weiblich
Verfasst So 12.11.2006 10:33
Titel

selbst nen großes Problem

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Hi, ihr da draußen,

ich hab da zwei mathematische Probleme.

Ich weiß nicht, wie ich zwei Aufgaben rechnen soll, vielleicht kann einer von euch mir helfen.

1. Aufgabe:

Auf dem CCD eines High-End-Flachbettscanners mit stufenlos einstellbarer optischer Auflösung befinden sich 8000 Sensorzellen (= Pixel) nebeneinander. Welche maximale Auflösung ergibt sich daraus für ein 120 mm breites Bild?

2. Aufgabe:

Eine Vorlage, Format 225mm x 300mm , soll so verkleinert werden, dass sich ein 100mm x 140mm großes Bild entsteht. a) Wieviel entfällt von welcher Seite der Vorlage? b) Es dar nichts entfallen. Um wieviel muss also welche Seite der Reproduktion ergänzt werden?

Bitte, bitte helft mir, so schnell wie möglich...


Mädchen! Lg Vanessa
  View user's profile Private Nachricht senden
Anzeige
Anzeige
Benutzer 27313
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst So 12.11.2006 22:23
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Nr.1:
Es ist nicht angegeben wie groß der Scanner ist, bzw. wie breit die CCD-Zeile ist. Ungewöhnlich aber möglich wäre es, wenn die CCD-Zeile auch genau 12cm breit wäre, könnte aber auch 1m breit sein. Eine Auflösung ist immer eine Pixelanzahl pro Fläche oder Länge bzw. phsikalisch ausgedrückt eine Frequenz, also eine Anzahl von Ereignissen (z.B. Ausschläge) pro Einheitsgröße (z.B. Zeit in sec.). Auch ist nicht angegeben, was mit "stufenlos einstellbarer optischer Auflösung" gemeint ist. Die Auflösung einer Optik ist immer durch das Material bzw. Faktoren wie die Krümmung definiert.
Die Aufgabenstellung ist so nicht vollständig, die Antwort ist deshalb: Eine beliebige Auflösung.

Nr.2:
Diese Aufgabe ist auch mit einem simplen Dreisatz lösbar. Etwas eleganter und trotzdem trivial:

140/300=0,46
225*0,46=103,5

Bei einer Verkleinerung mit dem Faktor 0,46 würde die Höhe genau passen, die Breite aber zu groß werden, also müssen 3,5cm abgeschnitten werden.

100/225=0,44
300*0,44= 133

Bei einer Verkleinerung mit dem Faktor 0,44 würde die Breite zwar passen, es bleiben aber 7cm weiß, die in der Höhe ergänzt werde müssen

Der ganze Trick der Aufgabe ist einfach immer jeweils die beiden Breiten ins Verhältnis zu setzen und dadurch einen Faktor zu errechnen. Mit diesem Faktor multipliziert man die Bildhöhe um die Reproduktionsgröße zu erhalten. Falls dies nicht das gewünschte Ergebnis liefert kann man auch die beiden Höhen ins Verhältnis setzen und dadurch einen neuen Faktor zu errechnen mit dem man die Bildbreite multipliziert.


Zuletzt bearbeitet von am So 12.11.2006 22:25, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
cmyk123

Dabei seit: 28.09.2006
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Mo 13.11.2006 08:26
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

zu aufgabe 1:

die aufgabe ist vollständig und lösbar
die ccd-zeile hat 8000 elemente, die breite in cm ist unwichtig
bei scannern mit stufenlos einstellbarer optischer (physikalischer) auflösung wird die auflösung durch verstellen des optischen systems verändert (gibt es nur selten, bei teuren high-end-scannern). in diesem fall so, dass die 8000 elemente genau die vorlagenbreite von 120 mm abtasten.
rechnung: 8000 pixel / 12 cm = 666,67 pixel/cm
  View user's profile Private Nachricht senden
Benutzer 27313
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Mo 13.11.2006 15:28
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

cmyk123 hat geschrieben:
zu aufgabe 1:

die aufgabe ist vollständig und lösbar
die ccd-zeile hat 8000 elemente, die breite in cm ist unwichtig
bei scannern mit stufenlos einstellbarer optischer (physikalischer) auflösung wird die auflösung durch verstellen des optischen systems verändert (gibt es nur selten, bei teuren high-end-scannern). in diesem fall so, dass die 8000 elemente genau die vorlagenbreite von 120 mm abtasten.
rechnung: 8000 pixel / 12 cm = 666,67 pixel/cm


Du hast ja recht, diese Lösung hätte ich in einer Prüfung auch immer hingeschrieben. Sie entspricht aber nicht der Aufgabestellung, da die Aufgabenstellung einen Fehler aufweist. Die Aufgabenstellung lautete:
Zitat:

Auf dem CCD eines High-End-Flachbettscanners mit stufenlos einstellbarer optischer Auflösung befinden sich 8000 Sensorzellen (= Pixel) nebeneinander. Welche maximale Auflösung ergibt sich daraus für ein 120 mm breites Bild?


Es gibt viele Scanner mit einem optischen Vergrößerungssystem, sprich einer Optik, welche die 8000 CCD-Elemente in der Breite auf das Bild "projeziert". In diesem Falle wäre Deine Rechnung, was die theoretische Auflösung angeht, richtig. Ich lese hier aber nur etwas von "stufenlos einstellbarer optischer (physikalischer) auflösung". Was damit gemeint sein soll, bleibt unklar.
Im übrigen, das sollte man aber sicherlich hier vernachlässigen, ist eine Auflösung immer der minimale Abstand zweier Linien, die kontrastmäßig noch gerade unterschieden werden können. Der optische Fehler einer jeden Linse setzt dem ganzen eine Grenze. Mathematisch ausgedrückt hat die Auflösungsfunktion einer jeden Linse mit Änderung des Vergrößerungsfaktors bzw. des Linsenabstandes einen Grenzwert.
 
kaidan

Dabei seit: 01.03.2006
Ort: -
Alter: 28
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 14.11.2006 09:53
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

zu aufgabe 1

Bei mir müssen nicht 3,5 cm abgeschnitten werden aber das liegt an den Rundungen denk ich

Vorlage: 225x300
verkleinert: 100x140

140/300 = 0,466666666666.....

--> 0,466666666666 x 225 = 105

das heißt das verkleinerte Format muss in der Breite (links und rechts) jeweils um 2,5 cm abgeschnitten werden!
Hoffe das stimmt!
  View user's profile Private Nachricht senden
Benutzer 27313
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Di 14.11.2006 13:29
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Ist richtig so. Die Differenzen kommen durch Rundung zustande, da ich nur mit zwei Nachkommastellen gerechnet habe.
 
 
Ähnliche Themen Suche AP Winter 2004/2005
Suche Fragen von ZP 2005 die im Gedächtnis geblieben sind
99 Fragen zur AP 2010 Winter G&T Digital
Externe Prüfung im Winter 2012 - viele Fragen
Mathe in der AP
Sch**ß Mathe!
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Seite: Zurück  1, 2
MGi Foren-Übersicht -> Abschlussprüfung Theorie


Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.