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Thema: AP Schriften einbetten und Redesign vom 05.04.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Abschlussprüfung Theorie -> AP Schriften einbetten und Redesign
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blumenkind007

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Verfasst Do 11.05.2006 09:11
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Bei mir in der Arbeit werden die Schriften IMMER in Kurven gewandelt und es werden auch keine PDFs mit dem Destiller geschrieben, sprich, ich musste mir das nun alle alleine mit büchern und rumprobieren beibringen.. es ist zum heulen, wenn man die ganze Zeit das falsch macht und dann richtig machen muss.
Aber ich finde das als Thema für die Prüfung gar nicht so schlecht, weil nun kann ich es wenigstens.
Hintergrund dabei ist, das mein Chef mal ein PDF mit Schriften einbetten etc. zum Druck geschickt hat und da hats die Schrift zerhauen, was dann sehr teuer wurde.
Aber die Schuld darf man deshalb ja nicht dem Programm geben. Das Programm macht keine Fehler, sondern nur der jenige, der es bedient..
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Kellerkind83

Dabei seit: 03.04.2006
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Verfasst Do 11.05.2006 11:45
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Du machst es nicht falsch sondern richtig in der Arbeit. Kein moderner Mensch der die Möglichkeiten eines Indesigns kennt nutzt heutzutage noch den Distiller. Richtig ist das manche Druckereien derzeit nur bedingt das PDF Format handeln können. Das liegt wohl an der BelichterSoftware und so. Jedenfalls ist es deshalb bei uns auch ganz normal die Schrift zuerst in Kurven um zu wandeln und dann das PDF zu exportieren. So werden Fehler vermieden.

Zitat:
Die Hintings gehen dabei verloren gehen.
das heist die vom font hinterlegten Outlines (Pfade) verloren gehen
deine schrift wird also anders wiedergegeben, als sie eigentlich aussieht
die strichstärke verändert sich im vergleich zur original schrift
und an dieser hat ja mal eine etliche stunden und monate verbracht um sie so aussehen zu lassen


Und Hintings haben schonmal garnichts mit dem Druck einer Schrift zu tun. Hintings siehst du nur am MONITOR. Das ist eine Technologie um Schriften, besonders kleine Schriften, am Monitor besser darstellen zu können.
Sobald du die Schrift getippt hast und so hingerichtet hast wie du sie wolltest, kannst du sie in Kurven umwandeln wie du lustig bist. Da ändert sich nichts NICHTS im Anschluss. Was du mit den Pfaden meinst ist mir zwar klar, widerspricht sich aber nicht mit den Kurven die dann angelegt werden. Die Kurvenberechnung erfolgt nämlich ganz normal auf die hinterlegten Pfade der Schrift --> 1:1 Wiedergabe der Schrift. Das einzige wo ich dir zustimme ist dass es tatsächlich nicht die eleganteste Lösung ist.
Weiß garnicht was die ganze Aufregung bezüglich in Kurven umwandeln soll...


Zuletzt bearbeitet von Kellerkind83 am Do 11.05.2006 11:51, insgesamt 3-mal bearbeitet
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meronom

Dabei seit: 08.05.2006
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Verfasst Do 11.05.2006 12:34
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Hinted Fonts -
Eine Reihe von im Font gespeicherten Vorschlägen, wie der Drucker (Belichter) den Font ausdruckt (wiedergibt).
ALLE POST SCRIPT TYP1 Fonts enthalten diese HINTS!!!

Ist doch auch logisch!
Angenommen du hast einen Drucker der von mir aus 2 lpi wiedergeben kann (lpi ist in diesem Fall unwichtig können auch 150 sein oder sonst was!), in deinem Grafikprogramm hast du aber die Schrift so gewählt, das sie mit 1,5 lpi gedruckt werden sollte, schade kann dein Druck aber nicht, dein Drucker kann entweder die Schrift in 1 oder 2 lpi ausgeben, nur wer soll das jetzt entscheiden???

Na klar!!! Die Hints...kleine Kabauzer-Zwerge die in das Programm integriert wurden um dem dummen Bilchter/Drucker zu sagen, ob die Schrift nun mit 1 oer 2 augegeben werden soll. Dabei wissen unsere kleinen Freunde die Hints ganz genau was schöner kommt und danach wird entschieden und so wirds dann vom Drucker/Bilchter gemacht...

UND!!! Der sicherste weg ein PDF zu erstellen ist immer noch mit einem PS-Treiber ein PS zu erstellen und dieses dann durch den Distiller zu jagen! Wir als Druckerei arbeiten damit sehr zuverlässig und immer wieder gerne! Trotz Indesign 1.5, 2.0 oder CS (CS2)....

Grüße!
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Kellerkind83

Dabei seit: 03.04.2006
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Verfasst Do 11.05.2006 18:24
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rofl also im Kompendium steht kein Wort über Hints im zusammenhang mit Belichter etc...Nungut ich sag mal du hast recht und nehm das oben wieder zurück.
Das mit dem PDF ist meiner Meinung nach nach wie vor Ansichtssache Lächel Aber stimmt schon der Distiller Weg ist nach wie vor der sichere. Hast du auch erklärungen dafür?


Zuletzt bearbeitet von Kellerkind83 am Do 11.05.2006 18:44, insgesamt 1-mal bearbeitet
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meronom

Dabei seit: 08.05.2006
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Verfasst Fr 12.05.2006 12:22
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Ja also mit den Hints das steht unteranderem in dem Buch: "Well done bitte" aus dem Hermann Mainz Verlag oda so...

und das mit dem PDF beantworte ich dir gerne,

also kurz und bündig kann man sagen, das PDF schreiben aus Indesign erolgt als EXPORT, also ohne PostScript! Und da liegt der Hund begraben, denn wenn du "fremde" eps daten oda ähnliches auf deinem Dokument hast, verdaddelt sich Indesign ganz schnell und es kommt zu Fehlern.

Der weg über PostScript und dem Destiller ist der sicherere, da ja PS kein Problem macht mit EPS Daten und so weiter... (in der Regel macht es keine Proleme) und dafür wurde ja der Destiller gemacht!

Wenn du einen vergleich magst, stell dir vor du hast eine Mikrowellen-Pizza und eine Backofen-Pizza, theoretisch sollen laut Hersteller beide gleich lecker und knusprog sein, aber die Mikrowellen-Pizza soll in ein paar Sekunden fertig sein, was ja ein Vorteil ist. Leider gibt es keinen Vorteil ohne enen Nachteil (Das Leben ist ein Rollenspiel) jedenfalls, wird die Mikrowellen-Pizza nie so lecker und vor allem nie so knusprig wie die die etwas länger im Ofen liegende Backofenpizza...

...nach dem Prinzip funktionierts!!!

...jetzt hab ich Hunger...verdammt.... * Mmmh, lecker... *

Grüße!
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meronom

Dabei seit: 08.05.2006
Ort: Ibbenbüren
Alter: 32
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 12.05.2006 12:40
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Ja also mit den Hints das steht unteranderem in dem Buch: "Well done bitte" aus dem Hermann Mainz Verlag oda so...

und das mit dem PDF beantworte ich dir gerne,

also kurz und bündig kann man sagen, das PDF schreiben aus Indesign erolgt als EXPORT, also ohne PostScript! Und da liegt der Hund begraben, denn wenn du "fremde" eps daten oda ähnliches auf deinem Dokument hast, verdaddelt sich Indesign ganz schnell und es kommt zu Fehlern.

Der weg über PostScript und dem Destiller ist der sicherere, da ja PS kein Problem macht mit EPS Daten und so weiter... (in der Regel macht es keine Proleme) und dafür wurde ja der Destiller gemacht!

Wenn du einen vergleich magst, stell dir vor du hast eine Mikrowellen-Pizza und eine Backofen-Pizza, theoretisch sollen laut Hersteller beide gleich lecker und knusprog sein, aber die Mikrowellen-Pizza soll in ein paar Sekunden fertig sein, was ja ein Vorteil ist. Leider gibt es keinen Vorteil ohne enen Nachteil (Das Leben ist ein Rollenspiel) jedenfalls, wird die Mikrowellen-Pizza nie so lecker und vor allem nie so knusprig wie die die etwas länger im Ofen liegende Backofenpizza...

...nach dem Prinzip funktionierts!!!

...jetzt hab ich Hunger...verdammt.... * Mmmh, lecker... *

Grüße!
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