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Thema: [AP | Print | Medientechnik] vom 18.10.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Abschlussprüfung Theorie -> [AP | Print | Medientechnik]
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Su_si
Threadersteller

Dabei seit: 09.04.2002
Ort: Celle
Alter: 35
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mo 18.10.2004 11:28
Titel

[AP | Print | Medientechnik]

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Dieser Forumsbereich befasst sich mit dem Thema „Theoretische Abschlussprüfung“ Fachbereich
[AP | Print | Medientechnik]. Das heißt, dass hier alle Themen behandelt werden, die sich in irgendeiner Form der theoretischen Abschlussprüfung zuordnen lassen.
Ich verweise nur vorsorglich auf den Erst lesen, dann posten Thread.

LG Sue


Zuletzt bearbeitet von Su_si am Mo 18.10.2004 11:29, insgesamt 2-mal bearbeitet
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posa

Dabei seit: 31.03.2004
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.11.2004 16:09
Titel

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hallo welt - hier spricht ein angehender medientechniker! einer unter 20 designern in der klasse - einer in ganz deutschland?!?

erstmal war es mir neu, dass es bei medientechnik auch eine unterteilung in offset und digitale ausgabe gibt...aber wurst - ich mach digitale ausgabe!

aber eine unterteilung in print und non-print is mir ja ganz neu....naja auch egal!

also unsere (oder doch nur meine...) prüfungsthemen sind bei digitale ausgabe:

Farbklima <-- wäre cool wenn mir da jemand was zu sagen könnte! finde kaum etwas dazu...mir wurde gesagt, dass es was mit Kelvin/Farbtemepraturen zu tun haben könnte...

Papierberechnung

Typografie (noch genauer gehts ja nit...is ja nur ein kleines themachen...)

Farbkontraste (Farbkreis - simultankontrast, hell-dunkel-kontrast...oder?)

Bildaussage (eigentlich ja nit so das ding...hoff ich)

Proofs im digitalen Workflow (jaja...workflow von heutzutage oder anno damals??)

Lichtquellen (hilfe! - kein plan...ich weiss ja was ne lichtquelle ist - aber was wollen die von mir/uns)

Laufrichtung

Digitaldruckverfahren

Netzwerke <--- gehts noch?! nie was dazu bekommen - und das thema ist auch lebensfüllend...wenn sich jemand fragen und antworten dazu vorstellen kann bitte melden!
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femaale

Dabei seit: 22.08.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 26.11.2004 13:51
Titel

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Ich bin zwar auch Designer und kein Techniker aber ich versuche mal zuhelfen...


Proofs im digitalen Workflow (jaja...workflow von heutzutage oder anno damals??): Ich denke mal das von heutzutage weil "digital"

Lichtquellen:vielleicht findest du hier oder hier was

Netzwerke: miteinander verbundene Computer zum Datenaustausch und zur Kommunikation

LAN (Local Area Network) : innerhalb eines Gebäudes oder Fabrikgeländes
MAN (Metropolitan Area Network) : innerhalb einer Stadt
WAN (Wide Area Network) : landesweit oder länderübergreifend
GAN (Global Area Network) : weltweit

Intranet: internes Netzwerk eines Unternehmens
Internet: weltweites Netzwerk

Nutzungsmöglichkeiten:
· Data-Sharing: man kann Daten vom Server abrufen und spart sich den Speicherplatz auf dem eigenen PC
· Software-Sharing: mehrere Rechner können sich Software teilen, spart Kosten
· Ressource-Sharing: man kann Peripheriegeräte gemeinsam von verschiedenen Rechnern aus nutzen
· Electronic Mail: alle Teilnehmer können miteinander kommunizieren (ohne Telefon / Internetanschluss)

......................................Vernetzungskonzepte:

Zentralrechnerkonzept

Es gibt nur einen zentralen Rechner. An ihm sind mehrere Terminals angeschlossen bestehend aus Bildschirm und Tastatur (ohne eigenen Rechner) die Anfragen an den Zentralrechner stellen.
Dieser verarbeitet die Anfragen der Reihe nach. Betriebssystem: meist Unix
Wird heute nur noch selten verwendet!

Peer-to-Peer Konzept

Gleichwertige Rechner sind ohne Server miteinander verbunden und eignen sich gut zum Datenaustausch, Ressource-Sharing und E-Mail.
Allerdings nur für kleine Computer-Gruppen geeignet. Data- und Software-Sharing nicht benutzbar ohne dedizierten Server (stellt den Benutzern nur seine Ressourcen zur Verfügung).

Client-Server Konzept

Ein Peer-to-Peer-Netzwerk, das um einen oder mehrere Server erweitert ist der die Netzwerkdienste übernimmt, z.B.:
Fileserver: stellt Datenbestand zur Verfügung, übernimmt die Verwaltung (z.B. Zugriffsrechte)
Printserver: ermöglicht die Nutzung eines im Netz befindlichen Druckers
Kommunikationsserver: ermöglicht E-Mail

· Entlastung der angeschlossenen Rechner
· Durch Backups auf Festplatten ist die Datensicherheit gewährleistet.
(RAID-Systeme - Redudant Array of Independent Disks: Gleichzeitige Speicherung auf 1-5 getrennten
Festplatten. Austausch somit auch während des Betriebes möglich ohne Datenverlust)



..........................................Physikalische und logische Topologien

Physikalische Topologien:
Bus-, Stern-, Ring- und Maschentopologien

Logische Topologien:
wenn z.B. ein Netz über einen HUB, also physikalisch als sternförmige Topologie angeordnet ist, aber logisch als ringförmig betrieben wird (Die Rechner erhalten dann vom Betriebssystem nacheinander ein Senderecht, als ob sie tatsächlich im Ring verbunden wären.


..........................................Netzwerktopologien:

Bus-Topologie

Alle Rechner, einschließlich Server, werden an einer zentralen Leitung angeschlossen. Damit die Datensignale am Ende vom Bus nicht reflektieren, müssen dort Abschlußwiderstände angebracht werden. (mit Koaxialkabeln aufgebaut - meist 10Base2)

Vorteile:
· einfache Installation
· geringer Kostenaufwand
· Server wird beim Austausch von Daten nicht belastet

Nachteile:
· begrenzte Leitungslänge
· Unterbrechung des Netzes bei weiteren Anschlüssen
· schwierige Fehlersuche bei Netzausfall
· gesamtes Netzwerk wird lahmgelegt, sobald ein Computer ausfällt
(Solche Netzwerke sind nur für eine begrenzte Anzahl an Computern sinnvoll.)


Stern-Topologie

Ähnlich wie Zentralrechnerkonzept, allerdings ist kein Zentralrechner notwendig sondern es reicht ein
HUB (Sternverteiler) oder ein Switch (spezieller HUB, höhere Geschwindigkeit), an den die Rechner angeschlossen sind (Twisted-Pair-Kabel). Wird ein Client-Server gewünscht muss dieser mit einem HUB ausgerüstet werden.
Merke: HUB und Switch sorgen für die Veteilung der Datenpakete. Switch schickt das jeweilige Datenpaket nur zu dem Rechner der es braucht und beinhaltet eine Fehlerkorrektur, der HUB schickt es zu allen Rechnern. Switch: höhere Geschwindigkeit

Vorteile:
· keine Datenkollision
· das Netz kann einfach erweitert werden
· bessere Datenübertragung

Nachteile:
· aufwendige Verkabelung, da zu jedem Rechner ein Leitungspaar gelegt werden muss
· hohe Kosten


Ring-Topologie

Alle Rechner und die Server werden in Ringform miteinander verbunden (Twisted Pair-Kabel). Daten werden vom Quellrechner in den Ring eingespeist und vom Zielrechner durch ihre Adresse erkannt und angenommen.

Vorteile:
· Server wird entlastet, da die einzelnen Rechner untereinander die Daten austauschen
· Server ist nicht erforderlich
· der Länge des Netzes ist keine Grenze gesetzt

Nachteile:
· hoher Kabelaufwand, da doppelte Leitung zu jedem Rechner
· Unterbrechung des Netzes bei weiteren Anschlüssen
· gesamtes Netzwerk wird lahmgelegt, sobald ein Computer ausfällt
(wenn keine Überbrückungssteckdosen verwendet werden)


Maschen-Topologie

Ideale Form, da jeder Rechner mit jedem Rechner verbunden ist. Datenaustausch ohne Störung der anderen Rechner möglich. Verbindung erfolgt immer auf dem kürzesten Weg, wird diese gestört kann immer noch ein kleiner Umweg genommen werden.

Vorteile:
· hohe Ausfallsicherheit
· keine gegenseitige Beeinflussung der Rechner

Nachteile:
· sehr viele Kabel
· hoher Erweiterungsaufwand


..........................................Kabeltypen

Twisted Pair- Kabel (Übertragungsrate: 64 KBit/s - 1 MBit/s)

· Kabel besteht aus verdrillten isolierten Kupferleitungen
· werden in sternförmigen Netzen benutzt bei denen HUBs verwendet werden, (auch im Telefonnetz)
· maximale Länge auf 1000 m begrenzt (für größere Entfernungen müssen Repeater eingestzt werden)
· einfachste und billigste Variante

UTP (Unshielded Twisted Pair): ohne Abschirmung, max. 100m Kabellänge, Einsatz: Ethernet
STP (Shielded Twisted Pair): mit Abschirmung, Anwendung: strukturierte Verkabelungen, Token Ring


Koaxialkabel (Übertragungsrate: 10 MBit/s)

· Kupferinnenleitung, Isolationsschicht, Netz aus Kupferleitungen für zusätzlichen Schutz
· werden bei Ethernet-Systemen verwendet
· als Antennenkabel bekannt

Breitbandkabel: Funk-und Fernsehtechnik (mehrere Datenkanäle)
Basisbandkabel: Ethernet (nur ein Datenkanal)

Thicknet: dickes Koaxialkabel (geringere Dämfung, weitere Übertragungswege)
Thinnet: dünnes Koaxialkabel (höhere Dämfung, kürzere Übertragungswege)



Lichtwellenleiterkabel / Glasfaserkabel (Übertragungsrate: ca. 1 GBit/s)

· 0,1 mm Glasfaser, Glasmantel (völlig unempfindlich gegen elektrische o. elektromagnetische Störungen)
· hohe Sicherheit, da es nicht möglich ist sie anzuzapfen
· Übertragungswege von über 50 km möglich
· hohe Übertragungsrate
· sehr hohe Kosten

Backbone-Netze: Verkabelung durch Glasfaserkabel ist nur auf die Verbindung mehrerer Teilnetze (Kupferkabel) beschränkt


..........................................Zugriffsverfahren

Ethernet

· Standard
· Übertragungsraten Ethernet 1-10 MBit/s, FastEthernet 100 MBit/s

1. Rechner hören das Netz ab ob Daten zu empfangen sind oder eigene losgeschickt werden können
2. Rechner beginnt zu sendet bei freiem Netz, wenn es belegt ist wird es nach kurzer Zeit erneut versucht
3. wenn ein zweiter Rechner sendet kommt es zur Kollision
4. der Rechner der die Kollision als erster endeckt schickt ein Störsignal an alle Rechner
5. nach kurzer Zeit versuchen die Rechner wieder zu senden

Vorteile:
· einfache und billige Installation
· neue Stationen können problemlos eingefügt werden

Nachteile:
· das Anzapfen des Netzes ist sehr einfach
· durch etwa 50 % Kollisionen halbiert sich die Übertragungsrate


Token Ring (mit Tokenpassing)

· Übertragungsrate 4-16 MBit/s
· der Datenaustausch erfolgt in einer Richtung

Beim Tokenpassing kreist ein Frei-Token (best. Bitmuster) im Netzwerk. Will ein Rechner senden muss er auf das Frei-Token warten und wandelt dieses dann in ein Belegt-Token um. Daran werden dann die Daten angehängt und gesendet. Der Empfänger hängt an ein Bestätigungsbit an und schickt die Daten an den Sender zurück. Dieser erkennt nun dass die Daten angekommen sind und wandelt das Belegt-Token wieder in ein Frei-Token um.


FDDI (Fiber Distributed Data Interface)

· es werden 2 Ringe eingesetzt, bei Ausfall steht dann immer noch ein zweiter zur Verfügung
· es können sich mehrere Datenpakete im Ring befinden da das Frei-Token direkt an das Datenpaket
angehängt wird

· hauptsächlich als Backbone eingesetzt


..............................................Datentransferprotokoll

Protokolle sind feste Übertragungsregeln der Datenkommunikation

ISO/OSI-Referenzmodell

Die ISO-Organisation hat 1983 das Referenzmodell OSI entwickelt, das aus sieben Verarbeitungsschichten besteht. Diesen sieben Schichten (Layers) sind jeweils best. standardiesierte Protokolle zugeordnet.

1. Bitübertragungsschicht
· legt hardware-technische Vorraussetzungen fest (z.B. Stecker, Kabel)
· legt fest wie der Bitstrom aufgebaut, übermittelt und abgebaut werden soll
· weit verbreitetes Protokoll nennt sich: RS-232-C (gleichnamige Schnittstelle in jedem PC vorhanden)

2. Sicherungsschicht (z.B. Token Passing)
· Fehlererkennung und -korrektur
· regelt Datenstrom
· legt Zugriffsverfahren fest

3. Vermittlungsschicht (z.B. IP)
· Routenplanung der Datenpakete (z.B. IP)

4. Transportschicht (z.B.TCP)
· sorgt für störungsfreien sicheren Datentransport
· zerlegt Datenpakete in Einheiten und setzt sie wieder zusammen

5. Sitzungsschicht (z.B.DNS)
· bestimmt Kommunikationsregeln wie Sender- bzw. Empfängerauswahl, Adressenvergabe, Passworte etc.

6. Darstellungsschicht (z.B.ASCII)
· legt das Datenformat, die Bildschirm- und Druckerformate fest
· Daten werden einheitlich codiert und standardisiert

7. Anwendungsschicht (z.B.E-Mail, FTP, Telnet)
· Schnittstelle zum Anwender (je nach Programm andere Datenübertragung)


Zuletzt bearbeitet von femaale am Fr 26.11.2004 13:52, insgesamt 1-mal bearbeitet
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posa

Dabei seit: 31.03.2004
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 29.11.2004 09:06
Titel

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hey vielen dank femaale!! damit kann ich schon gut was anfangen...hab mir schon das ganze we netzwerke reingezogen - deine formulierungen sind schön zusammengefasst!

und auch vielen dank für die lichtquellensachen! anscheinend war ich doch etwas ungeduldig beim googlen... Au weia!

haut rein und frohes schaffen und lernen noch!

*berichtsheftschreib*
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