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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mo 05.12.2016 17:42 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Font in Corel Draw dicker machen vom 05.12.2006


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funkemel

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Verfasst Do 07.12.2006 08:46
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Guten Morgen

Das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen Lächel

@grafix, wenn man den Umriss verändert dann bleiben die eigentlichen Outlines ja identisch, sieht man wenn man in die Ansicht einfacher Umriss geht.
Da lasse ich mich zwar gerne korrigieren, da ich noch nie fürs plotten aufbereitet habe, aber die Outline ist meiner Meinung nach der eigentliche Pfad, oder? Und dieser ändert sich bei den Umrisseigenschaften nicht.

Jetzt aber zur kleinen Anleitung die ich mal zusammengeklickt habe. Mit Corel kenne ich mich inzwischen einigermaßen aus, und kann da somit auch mal helfen.

1. Die Schrift fetter machen:

Wie schon gesagt gibt es mehrere Möglichkeiten. Erstmal die Möglichkeit über die Umrisseigenschaften.

Auf dem Bild unten kann man sehen das sich die Umrisslinie an und für sich beim verändern der Umrisseigenschaften garnicht ändert.




Um die Outline jetzt wirklich nach ganz außen zu kriegen, also zu erweitern, muß man den Umriss in ein Objekt wandeln. Dazu drückt man Strg+Alt+Q, oder geht über das Menü.




Man kriegt dabei in der Regel ein Objekt mit viel zu vielen Knotenpunkten, und diversen kleinen Macken.




Für die Macken braucht es Handarbeit, die Knotenanzahl kriegt man schon mit der automatischen Knotenreduzierung runter.

Erstmal das Original unbearbeitet, mit 355 Knoten




Das Original lässt man unangetastet erstellt eine Kopie und reduziert dort die Knotenanzahl. Das mach man um am Ende nochmal Original und optimierte Fassung übereinanderlegen und vergleichen zu können. Manchmal verändern sich beim Knotenreduzieren die Kurven ein wenig. Dann kann man anhand des Originals nacharbeiten.

Man sollte erst Fehler ausbessern, danach die automatische Knotenreduzierung nutzen.

Für die Fehler mal ein Beispiel

In dem Buchstaben finden sich nach dem Umwandeln des Umrisses in ein Objekt einige dieser kleinen Fehler wie dieser hier:




Wenn man jetzt die überflüssigen Knoten einfach markiert und löscht, dann kann das ziemlich heftig werden. Einfach ist es meist (meiner Erfahrung nach) folgendermaßen vorzugehen.

Erstmal ober und unterhalb der Macke einen Ankerpunkt hinzufügen




Dann die Macke einfach ausschneiden




Mal gucken, vielleicht schreibe ich heute abend noch weiter, nun muß ich mich aber erstmal dem Alltag widmen Lächel
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Diesel
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Verfasst Do 07.12.2006 22:59
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Wenn eine Schrift für einen Folienplott an einigen Stellen zu dünn ist, dann sollte man darüber nachdenken evtl. eine andere Schrift zu nehmen (oder einen anderen Schnitt aus der gleichen Familie) oder über ein anderes Druckverfahren nachdenken (Digitaldruck mit Tinte z.B).

Das was du gerade vorhast ist die Vergewaltigung einer Typo. Jede Schrift ist von einem Typografen so konstruiert, daß ein jeder Buchstabe zu einem anderen optimal passt. Dazu gibt es in der Regel unterschiedliche Schnitte, die wiederum eine Familie bilden (bold, condensed, italic).

Für einen Gestalter gibt es eigentlich kein größeres Verbrechen als hier in der Typo zu manipulieren, bzw zu verändern (ausgenommen Logos). Bekannt sind ja auch die netten Verzerrungen, die alle gängigen Grafikprogramme hergeben. Mag sein, daß dich das recht wenig interessiert, weil du dein Problem lösen möchtest, dennoch möchte ich mal dezent darauf hinweisen, daß es immer sehr amateurhaft bis grausam aussehen kann.

Gruß Diesel


Zuletzt bearbeitet von Diesel am Do 07.12.2006 23:00, insgesamt 1-mal bearbeitet
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funkemel

Dabei seit: 03.11.2006
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Verfasst Sa 09.12.2006 11:55
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Hallo Diesel.

Klar, wenn ein fetter Schriftschnitt vorhanden ist dann nutzt man den auch. Allerdings ist es doch gerade bei dekorativen Fonts meist nicht weit her mit den verschiedenen Schnitten.
Wenn ich jetzt eine Schrift proportional ein wenig verdicke, dann geht doch damit nicht sofort der Schriftcharakter flöten, oder?
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fullpowertrip

Dabei seit: 15.10.2005
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Verfasst Sa 09.12.2006 12:19
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Diesel hat geschrieben:
dennoch möchte ich mal dezent darauf hinweisen, daß es immer sehr amateurhaft bis grausam aussehen kann.


Da könnte ich dir jetzt einige Beispiele geben/zeigen in denen es das garantiert nicht ist.
Schau z.B. mal auf die Seite von diversen Airbrushern (hier mal www.troyleedesigns.com oder was deutsches www.ms-graffix.de genannt) und sieh dir da mal Namen bzw. Schriftzüge an. Extrem verändert aber weder grausam noch amateurhaft sondern richtig stylisch.

Aber wir schweifen vom Thema ab.
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funkemel

Dabei seit: 03.11.2006
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Verfasst So 10.12.2006 23:56
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Ich hab das mal an nem dutzend Schriften ausprobiert. Manche werden schon bei minimalen Veränderungen verunstaltet, bei anderen entehen beinahe schon neue, teils reizvolle Schriften. Ich denke da muß man aus der eigenen Kompetenz heraus entscheiden was geht, und was nicht.
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fullpowertrip

Dabei seit: 15.10.2005
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Verfasst Mo 11.12.2006 09:55
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Das ist ja wohl klar, außerdem sollte man es bei Fließtext wirklich vermeiden. Meine Aussage bezog sich auch eher auf einzelne Namen oder Worte.
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heisenberg

Dabei seit: 10.11.2006
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Verfasst Do 21.12.2006 13:49
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Meiner Meinung nach hilft dir hier "interaktive Kontur" weiter ... wenn du dicken umriss machst, bleibt der schnitt immer an der gleichen stelle - ergo Schrift wird nicht dicker. Mit der Kontur gehts aber ... Allerdings bekommst du Fehler je dicker du die kontur machst, aber ich denke für den zweck für den du es brauchst wirds seinen dienst tun ...
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