Willkommen auf dem Portal für Mediengestalter
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StanLee
Dabei seit: 04.09.2005
Ort: Berlin
Alter: -
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Verfasst Fr 23.11.2007 10:46
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| pRiMUS hat geschrieben: | ich arbeite jetzt nicht mehr für nörgelnde vorgesetzte, sondern für kunden die immer recht haben. zudem wird nicht nur mo-fr 8-16 uhr mit ner stunde mittagspause gearbeitet sondern von mo-so 0-24 uhr.
... |
In welcher Agentur arbeitet man so wenig? Selbst Praktikanten arbeiten mehr.
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pRiMUS
Dabei seit: 09.09.2003
Ort: Nemmberch
Alter: 33
Geschlecht:
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Verfasst Fr 23.11.2007 11:01
Titel
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| StanLee hat geschrieben: | | pRiMUS hat geschrieben: | ich arbeite jetzt nicht mehr für nörgelnde vorgesetzte, sondern für kunden die immer recht haben. zudem wird nicht nur mo-fr 8-16 uhr mit ner stunde mittagspause gearbeitet sondern von mo-so 0-24 uhr.
... |
In welcher Agentur arbeitet man so wenig? Selbst Praktikanten arbeiten mehr. |
da gibt es genügende. ok, es muss ja uch nicht immer eine werbe/media-agentur sein, kann ja auch ein direktmarketing betrieb sein oder sowas. dort bekomme ich das ja live mit - und habe auch selbst in so einem schon arbeiten dürfen.
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SL-Design
Dabei seit: 09.11.2005
Ort: 8° 15' 0'' | 50° 4' 60''
Alter: 50
Geschlecht:
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Verfasst Fr 23.11.2007 11:07
Titel
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Beide Wege haben Vor- und Nachteile.
Ich würde jedem Anfänger aber erst mal empfehlen, in ein Unternehmen/Agentur als Angestellter zu gehen. Sei es nur mal 1-2 Jahre. Da lernt man am schnellsten die Strukturen und Abläufe.
Ich war 10 Jahre Art Director in drei grossen amerikanischen Network-Agenturen und misse keine Woche, die ich dort gearbeitet habe. Ich habe viel gelernt, interessante Erfahrungen gemacht und bleibende Kontakte geknüpft. Jetzt bin ich 12 Jahre selbständig und habe es auch nicht bereut. Ich arbeite heute noch teilweise mit Kreativen aus meiner Agenturzeit zusammen, habe aber sonst ein völlig andere Kundenstruktur.
Vorteile für Agenturarbeit (aus meiner ganz persönlichen Sicht):
• interessantere und grössere Kunden, aufwendige Film-und Fotoshootings, höhere Budgets
• regelmässiger Verdienst
• Teamwork
• Urlaubstage
• sehr spezialisiertes Arbeiten. Als AD habe ich mich nie um Buchhaltung, Akquise,Fotografenbuchung, Produktionsabwicklungen, Reinzeichnung etc. kümmern müssen. Ich hatte einen 8 Std.-Kreativ-Job. Heute verbringe ich mind. die Hälfte meiner Zeit mit anderen Dingen
Nachteile für Agenturarbeit (aus meiner ganz persönlichen Sicht):
• Hierachien
• agenturinterne Schwierigkeiten, Intigen, Mobbing, Neid...
• längere Anfahrwege (WI - FFM - WI)
• in meinem Alter müsste ich geschäftsführender Creativ Director sein. Und das ist eher ein Manager- als ein echter Kreativ-Job. Da ich lieber gestalte, hätte ich AD bleiben müssen und dann wäre ich agenturintern eher als Loser angesehen. Ist Schwachsinn, ist aber leider so.
Vorteile für Selbständigkeit (aus meiner ganz persönlichen Sicht):
• Kopffreiheit. Man arbeitet zwar für Kunden aber nur projektbezogen und in einem überschaubaren Zeitfenster. Ist der Job erledigt, ist auch die Verantwortung weg. Eben keine direkten Vorgesetzten.
• Wahlfreiheit. Man kann sich die Kunden schon aussuchen. Wenn es schlecht läuft, muss man zwar mitnehmen was geht, aber das kann/sollte auch mal andersrum sein.
• Zeitfreiheit. Ich kann arbeiten, wann ich will. Die Kunden geben zwar die Termine vor und oft muss man auch mit Dienstleistern zu normalen Arbeitszeiten zusammenarbeiten, aber der reine Kreativjob kann ich ggf. auch nachts oder am WE machen. Und ich muss keinen Urlaub nehem, um unplanmässig mal mein Kind zum Arzt zu fahren oder einfach vormittags mal shoppen zu gehen.
Nachteile für Selbständigkeit (aus meiner ganz persönlichen Sicht):
• Zeitfreiheit. Was auf der einen Seite ein Vorteil ist, kann auch zum Nachteil mutieren. Man kann nie abschalten, man ist eigentlich immer im Job. Es gibt keine geregelten Arbeitszeiten und somit keine geregelten Freizeiten und man muss fast immer erreichbar sein.
• Als Einzelkämpfer kosten Urlaub das doppelte: Den Urlaub selber und zusätzlich die entgangen Jobs.
• Man muss seinen Laden im Griff haben, kalkulieren können und seine Arbeiten/Jobs optimal koordinieren. Dazu braucht man Disziplin, die ich gottlob habe. Ich bin immer um 9.00 in meinem Büro, auch wenn nichts konkretes anliegt.
• Andere Arbeiten: Buchhaltung, Steuerkram, rechtliches etc. kostet Zeit. Die muss man haben und sich auch nehmen.
Die geht dann leider von der Kreativzeit ab.
Wer tendeziell eher ein kreativer Chaot ist, sollte eher in einer guten Agentur arbeiten oder als Freelancer so viel verdienen, dass er sich eine Sekräterin leisten kann.
Wie gesagt, meine Vor- und Nachteilliste ist sehr subjektiv und jeder wird da für sich noch was anders dazuschreiben oder streichen.
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percy
Dabei seit: 13.07.2005
Ort: erzkatholische Domstadt
Alter: 25
Geschlecht:
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Verfasst Fr 23.11.2007 11:14
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Also, bei mir ist es so das ich Angestellter und Selbständig bin.
Sprich von 8 - 17.30 in der Agentur und dann nach hause. Brot schmieren ab vorn Rechner bis 2 oder 3 uhr in der früh. 7.00 wieder aufstehen.. und das gleiche geht wieder von vorne los.
Warum mach ich den scheiß? Um mich abzusichern. Ich will testen wie das mit den eigenen Kunden läuft, was da abfällt, zahlungsmoral, ob man davon leben kann usw. Zudem lerne ich einiges im bereich management und firmenführung.
Ich mache das nun schon seit 2 Jahren und lerne trotzdem immer noch dazu. Kunden kommen und gehen. Die meisten bleiben natürlich Aber unterm Strich geht es mir ganz gut. außer des die Frau immer meckert weil keine Zeit da.
Wenn du keine Erfahrungen in den Bereichen hast würde ich villeicht erstmal als Freelancer bzw freiberuflich arbeiten.
dakommen schon einige fixksoten auf diech zu. Wenn du die bezahlen kannst und dich wohl fühlst, kannste ja den nächsten Schritt gehen.
Gruß Percy
btw: Bei mir gibt es keine Kunden die ich nicht nehmen würde, solange die fair sind und zahlen is mir das Wurst was ich für die mache. Das wird bei dir auch so sein. Mach dir da keine Falschen illusionen
Zuletzt bearbeitet von percy am Fr 23.11.2007 11:18, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nefliete
Dabei seit: 05.07.2007
Ort: Eifel
Alter: 29
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Verfasst Fr 23.11.2007 11:28
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| percy hat geschrieben: | Wenn du keine Erfahrungen in den Bereichen hast würde ich villeicht erstmal als Freelancer bzw freiberuflich arbeiten.
dakommen schon einige fixksoten auf diech zu. Wenn du die bezahlen kannst und dich wohl fühlst, kannste ja den nächsten Schritt gehen. |
genau das wäre doch die katastrophe, wenn er keine ahung hat und sich dann als freelancer versucht. aber das war auch nicht die frage.
du bist also angestellt und hast einen nebenerwerb (keine selbstständigkeit). und dann noch gesellschafter? wie bekommst du denn das hin?
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percy
Dabei seit: 13.07.2005
Ort: erzkatholische Domstadt
Alter: 25
Geschlecht:
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Verfasst Fr 23.11.2007 11:48
Titel
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| Nefliete hat geschrieben: | | percy hat geschrieben: | Wenn du keine Erfahrungen in den Bereichen hast würde ich villeicht erstmal als Freelancer bzw freiberuflich arbeiten.
dakommen schon einige fixksoten auf diech zu. Wenn du die bezahlen kannst und dich wohl fühlst, kannste ja den nächsten Schritt gehen. |
genau das wäre doch die katastrophe, wenn er keine ahung hat und sich dann als freelancer versucht. aber das war auch nicht die frage.
du bist also angestellt und hast einen nebenerwerb (keine selbstständigkeit). und dann noch gesellschafter? wie bekommst du denn das hin? |
Also ich bin fest angestellt und selbstständig. Gesellschaftler stimmt so nicht. hab ich auch editiert. Ich habe mit 2 weiteren Freunden eine Arbeitsgemeinschaft die unter einem Namen läuft. Jeder rechnet aber für sich ab, managed seine Rechnungen, Ausgaben, Versicherungen etc selber. is halt nen Zusammenschluss von 3 Leuten die selbständig sind bzw Ihr eigenes kleingewerbe angemeldet haben.
Wie ich das schaffe? Diziplin viele zeitliche Abschriche machen und meinem Mädchen ab und an mal was gutes tun
Zuletzt bearbeitet von percy am Fr 23.11.2007 11:55, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Nefliete
Dabei seit: 05.07.2007
Ort: Eifel
Alter: 29
Geschlecht:
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Verfasst Fr 23.11.2007 12:04
Titel
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achso, sorry, ich dachte, du hättest 2 jobs + eine gmbh. das edit habe ich nicht gesehen
ok so raff ich es. im prinzip würde ich es genauso machen, bevor ich mich selbstständig mache. erst gewerbe nebenbei, sich in ruhe vorbereiten und dann eine entscheidung treffen, wenn es dann geklappt hat.
aber zu frage!
Vorteil Angestellter:
• Lohn, monatl.
• Sicherheit (Versicherung, Krankheitsausfall, Erholung)
• mind. 24 Tage Urlaub (bezahlt)
• kaum Risiko
• weniger Stress (ich muss mich nicht sorgen ob ich die miete nächsten monat zahlen kann, mich verklagt keiner wegen farbabweichung... ihr wisst was ich meine. guter stress/schlechter stress...)
• Arbeitszeit ist eher kalkulierbar
• geregelte Abläufe
• Rente
mehr fällt mir jetzt nicht ein.
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pRiMUS
Dabei seit: 09.09.2003
Ort: Nemmberch
Alter: 33
Geschlecht:
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Verfasst Fr 23.11.2007 12:19
Titel
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| Nefliete hat geschrieben: | | • Rente |
ich hoffe den punkt meinst du nicht ernst, denn auf die rente die du noch bekommen wirst, würde ich mich nicht verlassen, und privat renten kann man auch als freier einbezahlen.
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