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Thema: Wird mir zu wenig beigebracht? vom 15.12.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Ausbildung -> Wird mir zu wenig beigebracht?
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hansepunk
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Verfasst Mo 09.01.2006 14:22
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Re: Wird mir zu wenig beigebracht?

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Quietschy hat geschrieben:
Habe zwar jetzt meinen Ausbilder gefragt , ob der mir das zeigen kann, aber müßte ich das im zweiten Lehrjahr nicht schon können bzw. auch in der Schule behandelt haben?
Desweiteren ist es jetzt das erste Mal, dass mir mein Ausbilder überhaupt etwas zeigt . Der kümmert sich nicht wirklich darum, ob ich was lerne oder nicht.

Ist das bei euch genauso bzw. genauso gewesen?
Würde mich mal interessieren.

LG

Quietschy



1 und 1 macht 2

wenn du weiterhin fleißg fragst und dich mit einbringst kommst bis zehn oder noch höher...zeit hast ja noch genug

noch knapp 1 1/2 jahre und der rest von heute


Zuletzt bearbeitet von am Mo 09.01.2006 14:23, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
wildekatze

Dabei seit: 09.12.2005
Ort: Karlsruhe
Alter: 28
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Verfasst Mo 09.01.2006 14:38
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Quietschy hat geschrieben:
Ok, also war das bei den meisten von euch genauso.
Aber war ja zu erwarten, ich mein wenn du eine Ausbildung suchst und dich bewirbst, erwarten mittlerweile ja auch fast alle Betriebe, dass du schon alle Programme beherrscht usw. einfach nur eine billige Arbeitskraft * Ich muß mich mal kurz übergeben... *

Wenn hier wenigstens Arbeit wäre, wäre es ja noch relativ ok. Aber die stellen hier immer mehr Leute ein, obwohl schon nichts zu tun war, wo ich hier angefangen habe. Jetzt sitzen hier täglich bestimmt 5 Leute dauerhaft rum und haben rein gar nichts zu tun. Dass dieser Laden noch läuft ist unglaublich.

Aber da muss man durch, man ist ja nur Azubi und "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" blabla

Beim Selbstbeibringen bin ich auch schon dabei, bin auch ganz froh, dass ich dieses Forum gefunden habe.

LG

Quietschy



arbeiten wir im gleichen betrieb- scheint so *ha ha*
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Neox

Dabei seit: 27.12.2003
Ort: Berlin
Alter: 34
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Verfasst Mo 09.01.2006 14:52
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Dreieckspixel hat geschrieben:
Ich finde es sowieso unverschämt von vielen Geschäftsführern dass die sich Azubis und Praktikanten ranschaffen damit sie Kohle sparen, zudem ist es nicht nur ein Nachteil gegenüber den "Teuren" Angestellten sondern auch der Auszubildenen die nach der Ausbildung meist auf der Straße sitzen weil sie dann auch Teuer sind und zudem schadet es der Branche es werden immer mehr in die Arbeitslosigkeit ausgebildet. Es sollte mal langsam eingeführt werden dass die verpflichtet werden, dass Praktikanten in die Ausbildung übernommen werden und Auszubildene für min 2-5 Jahre übernommen werden. Also an ne Ausbildung oder Praktikum ranzukommen als MG ist für mich mehr als einfach gewesen obwohl ich eigentlich ein Abschlusszeugniss der Realschule habe was eigentlich nicht für MG spricht. Aber nen Arbeitsplatz zu finden is komischerweise Schwieriger als nen 6er im Lotto wie ich z.B bei meiner Cousine sehe die Gymnasium (2.3) hatte und ABI mit 2.1 und dann studierte und Sie bekommt nichts immoment...



Tja dank der Ausbildungsabgabe bilden die meisten Betriebe nunmal lieber aus, als die Ausgebildeten weiter zu beschäftigen, in einem Betrieb ist nunmal nicht unendlich viel Platz, da muss man sich entscheiden... den Ausgelernten behalten und keinen neuen Azubi einstellen und dann mehr Gehalt und zusätzlich noch die Abgabe zahlen oder den Ausgelernten auf die Straße setzen und nen neuen Azubi nehmen, vielleicht sogar noch Förderung kassieren. Dieses System ist der totale Quatsch, was nützen Millionen ausgebildete Arbeiter für die es im nachhinein keine Arbeit gibt, weil andere Azubis ihren Posten weiter ausfüllen können? Vor allem mit solchen "Auffangbecken" wie dem Beruf des Mediengestalters wird das definitiv nicht besser, jeder der keinen Plan von dem hat was er machen will aber "gerne kreativ ist" wird in diese Ausbildungen gedrückt. Verstärkt wird das dann noch durch so Anzeigen wie "Deutschland braucht Mediengestalter", da frag ich mich doch wofür werden die gebraucht? Sicher 70% (wenn nicht mehr) der Leute sitzen nachher wieder im selben Amt und lassen sich dann umschulen, weil man in dem Beruf entweder richtig schön billig sein muss oder einiges auf dem Kasten haben muss. Letzteres lässt sich durch die normale Ausbildung aber nur in den seltensten Fällen abdecken. Also ich kenn nur wenige aus meienr Schule, die nach der Ausbildung auch im selben Beruf geblieben sind, da kann man sich dann schon fragen wozu so viel ausgebildet wird <-- Schuld!
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maed

Dabei seit: 23.08.2004
Ort: München
Alter: 35
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 09.01.2006 15:20
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Quietschy hat geschrieben:
In meiner Berufsschulklasse gibt es auch einige die wirklich interessante Dinge machen, aber es gibt auch welche die noch schlechter dran sind als ich. Man muss sich halt damit zufriedengeben und sich selbst was beibringen und nach der Ausbildung sieht das ganze hoffentlich besser aus. Wenn ich glück habe kann ich Ende des Jahres schon meine Abschlussprüfung machen. Findet ihr es eigentlich sinnvoll einhalbes Jahr zu verkürzen? Mir wurde von vielen schon gesagt, dass im letzen halben Jahr eh nur wiederholt wird. Seht ihr das genauso?`

LG

Quietschy


ich würde auf jedenfall verkürzen. wenn du dort eh nichts lernst ist es effizienter mehr zeit zu haben um es sich selbst beizubringen.

ich werds auch versuchen, je früher ich aus der ausbildung rausbin umso besser.
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Dreieckspixel

Dabei seit: 30.12.2005
Ort: Verl
Alter: 29
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 09.01.2006 18:13
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Daher sollte man es doch ganz einfach irgendwie verbieten. Eine guter Vorschlag wäre dass man sich erst nen neuen Auszubildenen anschaffen darf wenn man erst 5 Jahre einen beschäftigt hat oder halt 2 für 2,5 Jahre also sozusagen dass die Angestelltenzeit ein Gutschein fürs Ausbilden darstellt, wäre mal was sinnvolles womit man mal allgemein die Geldgeilen stoppen würde und zugleichdie Branche erstmal Normaliesieren lassen würde. Die Chefs die so handeln denken an sich und ihr Geld aber nicht daran was mit dem Jungen Herren gegenüber am Tisch passiert, ausser dass er 3 Jahre wenig Geld gekostet hat aber viel Geld eingebracht hat. Zudem is ja auch noch son kleines Problem der Branche (grade Print und Non-Print), dass es die Kunden schon zum größten Teil selbst machen, weil ihnen sowas zu Teuer ist um es bei nem Grafiker in Auftrag zu geben. Und jeder 2. hat nitmal ne Ausbildung weils nen Beruf is, den man sich meiner Meinung nach leichter Zuhause erlernen kann, als in der Schule wo man Theorie durchkaut. Ich meine wer von euch berechnet ernsthaft noch die Dateigröße vor dem Scannen? Die Rechner haben heutzutage schon fast alle nen Terabyte an Speicherplatz da isses mir doch Wurscht wie groß die gescannte Halbtonvorlage ist. Oder was bringt es mir in der Praxis, dass ich weiss, dass es das Postscript Format seit dann und dann gibt etc. und vieles mehr * Ööhm... ja? * Wenn was in der Schule gelernt werden sollte isses mehr den Leuten Zielgruppenbeispiele zu geben dass man z.B bei Todesfällen nicht irgendwie Farben Rot, Gelb, Grün oder sonstwas nutzt sondern Schwarz etc.


Ich glaub der Post is mal echt nen Aufreger wenn man es sich mal so überließt *zwinker*
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Quietschy
Threadersteller

Dabei seit: 08.11.2005
Ort: Hamburg
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 14.01.2006 14:27
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Dreieckspixel hat geschrieben:
Daher sollte man es doch ganz einfach irgendwie verbieten. Eine guter Vorschlag wäre dass man sich erst nen neuen Auszubildenen anschaffen darf wenn man erst 5 Jahre einen beschäftigt hat oder halt 2 für 2,5 Jahre also sozusagen dass die Angestelltenzeit ein Gutschein fürs Ausbilden darstellt, wäre mal was sinnvolles womit man mal allgemein die Geldgeilen stoppen würde und zugleichdie Branche erstmal Normaliesieren lassen würde. Die Chefs die so handeln denken an sich und ihr Geld aber nicht daran was mit dem Jungen Herren gegenüber am Tisch passiert, ausser dass er 3 Jahre wenig Geld gekostet hat aber viel Geld eingebracht hat. Zudem is ja auch noch son kleines Problem der Branche (grade Print und Non-Print), dass es die Kunden schon zum größten Teil selbst machen, weil ihnen sowas zu Teuer ist um es bei nem Grafiker in Auftrag zu geben. Und jeder 2. hat nitmal ne Ausbildung weils nen Beruf is, den man sich meiner Meinung nach leichter Zuhause erlernen kann, als in der Schule wo man Theorie durchkaut. Ich meine wer von euch berechnet ernsthaft noch die Dateigröße vor dem Scannen? Die Rechner haben heutzutage schon fast alle nen Terabyte an Speicherplatz da isses mir doch Wurscht wie groß die gescannte Halbtonvorlage ist. Oder was bringt es mir in der Praxis, dass ich weiss, dass es das Postscript Format seit dann und dann gibt etc. und vieles mehr * Ööhm... ja? * Wenn was in der Schule gelernt werden sollte isses mehr den Leuten Zielgruppenbeispiele zu geben dass man z.B bei Todesfällen nicht irgendwie Farben Rot, Gelb, Grün oder sonstwas nutzt sondern Schwarz etc.


Ich glaub der Post is mal echt nen Aufreger wenn man es sich mal so überließt *zwinker*


Klar ist es ätzend, wenn die Betriebe keinen Auszubildenen übernehmen, aber andererseits geht auch dein Prinzip nicht ganz auf. Wenn die Betriebe erst sagen wir mal 5 Jahre nach der Ausbildung den Auszubildenen entlassen dürfen, kann dieser Betrieb (vorrausgesetzt er kann nur einen ausbilden) ja 8 Jahre lang niemanden mehr ausbilden. Und dann verschiebt sich das Problem ja nur. Die Auszubildenen sind zwar nicht gleich arbeitslos, aber die die gerade aus der Schule kommen, finden noch schlechter eine Ausbildung. Ist alles nicht so einfach. Aber mich regen am meisten die Betriebe auf, die Praktikanten einstellen und diese für einen Minilohn oder eben umsonst arbeiten lassen. Nur um sie nach einem halben Jahr wieder auf die Straße zu setzen. * grmbl *

Mit der Schule hast du recht. Bei einigen Sachen fragst du dich echt, warum zum Teufel sollen wir das lernen. Wir werden dies nie gebrauchen können nach der Ausbildung. Wir haben zum Beispiel gerade alle Druckverfahren gelernt und zwar genauso wie die Drucker in ihrer Ausbildung. Unser Modul-Lehrer ist ein ehemaliger Drucker und hat dem entsprechend jedes Druckverfahren super genau erklärt. Ich mein, klar ist es wichtig, dass wir wissen, wie es nach unserer Arbeit als Mediengestalter weitergeht, aber bestimmt nicht in allen Einzelheiten. Aber so war Schule ja schon immer, mehr als die Hälfte kannst du davon nicht gebrauchen.

Ich mein ein Abi bringt dich ja heute auch nicht mal mehr weiter. Ich habe auch Abi gemacht und trotzdem über ein Jahr nach einer Ausbildung gesucht. Das Arbeitsamt erzählt wirklich jedem, man könnte doch Mediengestalter machen, dabei gibt es absolut keine Plätze mehr. Bei mir war das damals genauso. Blöd ist natürlich auch, dass es eigentlich keinen anderen gestalterischen Beruf mehr gibt, da sie alles zum Mediengestalter zusammengefaßt haben. Was soll man denn auch anderes lernen, was mit Gestaltung zu tun hat???
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 14.01.2006 14:53
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Quietschy hat geschrieben:

Mit der Schule hast du recht. Bei einigen Sachen fragst du dich echt, warum zum Teufel sollen wir das lernen. Wir werden dies nie gebrauchen können nach der Ausbildung. Wir haben zum Beispiel gerade alle Druckverfahren gelernt und zwar genauso wie die Drucker in ihrer Ausbildung. Unser Modul-Lehrer ist ein ehemaliger Drucker und hat dem entsprechend jedes Druckverfahren super genau erklärt. Ich mein, klar ist es wichtig, dass wir wissen, wie es nach unserer Arbeit als Mediengestalter weitergeht, aber bestimmt nicht in allen Einzelheiten. Aber so war Schule ja schon immer, mehr als die Hälfte kannst du davon nicht gebrauchen.

Ich fand, es wurde einem in der Schule viel zu wenig über solche Sachen beigebracht. Dafür haben wir ein halbes Jahr mit Papiergewichtberechnung und solchen Schwerzen verbracht. Also solche Sachen, die man wirklich in der Praxis nicht gebrauchen kann. Bei sowas ist es ok wenn man das mal gehört hat und bei Bedarf nachschlagen kann. Als Mediengestalter Print sollte man schon die ganzen Druckverfahren aus dem FF kennen. Sonst weiß man ja gar nicht, was technisch eigentlich möglich ist oder wundert sich, wenn das Ergebnis dann nicht so aussieht wie erwartet...


Zuletzt bearbeitet von aUDIOfREAK am Sa 14.01.2006 14:54, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Dreieckspixel

Dabei seit: 30.12.2005
Ort: Verl
Alter: 29
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 14.01.2006 15:14
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Naja zu ich fang mal an:

Zu Punkt eins mit den Praktikanten und Auszubildenen:

Klar haben dann betriebe ein Ausbildungsstop von ca. 6 oder 8 Jahren aber das sind dann ja nicht alle gibt soviele betriebe in den Orten dass jedes Jahr min. 1 Betrieb wieder ausbilden dürfte. Zudem gibt es auch viel zu viel es dürfen auch garnicht erst soviele einbgestellt werden. Auf der Berufsschule wo ich jetzt bin sind es 7 Klassen vom 1. Lehrjahr im nGebiter MG. Auf meiner alten Berufsschule waren wir die einzigste Elektroklasse. d.h wenn man die einstellungen um die Hälfte kürzen würde durch diesen Ausbildungsstop/pause würde sich das ganze auch etwas besser normalisieren. Es gibt doch bald mehr MGs in .de als es überhaupt Kunden gibt (wenn man es mal krass verdeutlicht sagt). Zudem macht sich ja fast jeder selbstständig und holt noch emrh auszubildene und Praktikanten in die Branche. Folgedessen wird es so nur noch schlimmer als besser.

Zum Punkt Schule:
Da hast du recht also wenn man was wissenswertes lernt oder lernen sollte in der Schule, zum Thema Druck. Sollte es das sein worauf man achten muss dass alles super läuft, dass man schwarze Farbe nicht aus CMY zusammensetzt bzw immer sowenig Farbe wie möglich zu verwenden etc. und wie sich die Farben im Druck verhalten die aufm Bildschirm noch total anders aussehen.

So mehr fällt mir grad nicht ein.
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