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Thema: Überangebot in der Medienbranche in 10 Jahren? vom 04.09.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Ausbildung -> Überangebot in der Medienbranche in 10 Jahren?
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Der Schnitter
NaturalBornGriller

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Verfasst Sa 04.09.2004 15:05
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REALISMUS, lieber Pope, Realismus. man muß schon sehr blind sein um die Lage zu übersehen, und noch weltfremder um sie schön zu reden...
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aUDIOfREAK

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Verfasst Sa 04.09.2004 15:07
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pixelpope hat geschrieben:
ganz ehrlich? Euer Pessimismus * Ich muß mich mal kurz übergeben... * mich an




* grmbl *


das ist kein pessimismus sondern einfacher realismus... so siehts nunmal aus - ob dir das nun gefällt oder net!

wie heisst es so schön: "nur die haadn komm in den gaadn"


Zuletzt bearbeitet von aUDIOfREAK am Sa 04.09.2004 15:08, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Verfasst Sa 04.09.2004 15:08
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Der Schnitter hat geschrieben:
REALISMUS, lieber Pope, Realismus. man muß schon sehr blind sein um die Lage zu übersehen, und noch weltfremder um sie schön zu reden...


Ganz ehrlich? Viele Umschüler gehen mir eh aus eigener Erfahrung auf den Sack, haben schon den einen oder anderen durch unsere Grafik in mehrmonatigen Praktika geschleust und ich muss leider sagen das Anspruch und Realität dann leider sehr oft auseinander liegen.

Schuld ist aber sicher nicht der Umschüler an sich, sonder das liebe Arbeitsamt das diesen Beruf numal als perfekten Platz zur Arbeitsloenquotenbereinigung entdeckt hat. So siehts doch aus.

Aber meine Meinung und Erfahrung ist - Qualität setzt sich durch. Und ganz ehrlich das Gejammer in Deutschland geht mir echt auf den Zeiger.

Sorry wollte nicht persönlich werden, aber diese Diskussion wurde hier auch schon desöfteren geführt.
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Barett

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Verfasst Sa 04.09.2004 15:11
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Also, ich kann mich meinen vorrednern nur anschließen, wer hier wirklich was drauf hat, wird nich auf die schnauze fallen. ich wage zu behaupten, dass viel von diesen ein-mann firmen nur laufen, weil sie genug bekannte haben, die nich wissen, was gut ist - sicher gibt's hier im forum auch einige von dieser sorte. wer sich nicht richtig sicher ist, ob er eine ausbildung bzw. studium in diesem bereich machen will, sollte sich wirklich mal ganz stark überlegen, ob er/sie mit den konsequenzen klarkommt... ich war jetzt über n halbes jahr nach meiner ausbildung arbeitslos und wäre es noch, wenn ich nich wieder schule machen würde (eine schule, die mit meiner ausbildung mal rein gar nichts zu tun hat - werd mich wohl umorientieren, denke ich) - ich weiß jetzt, wie es ist, arbeitslos zu sein, keine hoffnung auf ne stelle zu haben, zu überlegen, wo das nächste futter herkommt und zu wissen, dass man, wenn das nächste geld kommt, immer noch im minus ist - ich würde diesen beruf für mich nicht noch einmal wählen. sicher, für die, die's draufhaben (und dazu gehörst du, brainpulse, meiner meinung nach auf jeden fall) wird der markt immer offen sein, wie schon einige sagten, wer was kann, wird keine probleme haben. mein senf.
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
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Verfasst Sa 04.09.2004 15:12
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pixelpope hat geschrieben:
Der Schnitter hat geschrieben:
REALISMUS, lieber Pope, Realismus. man muß schon sehr blind sein um die Lage zu übersehen, und noch weltfremder um sie schön zu reden...


Ganz ehrlich? Viele Umschüler gehen mir eh aus eigener Erfahrung auf den Sack, haben schon den einen oder anderen durch unsere Grafik in mehrmonatigen Praktika geschleust und ich muss leider sagen das Anspruch und Realität dann leider sehr oft auseinander liegen.

Schuld ist aber sicher nicht der Umschüler an sich, sonder das liebe Arbeitsamt das diesen Beruf numal als perfekten Platz zur Arbeitsloenquotenbereinigung entdeckt hat. So siehts doch aus.

Aber meine Meinung und Erfahrung ist - Qualität setzt sich durch. Und ganz ehrlich das Gejammer in Deutschland geht mir echt auf den Zeiger.

Sorry wollte nicht persönlich werden, aber diese Diskussion wurde hier auch schon desöfteren geführt.


stimmt - qualität wird sich durchsetzen. naja mitterlweile hat das arbeitsamt es ja auch eingesehen und steckt keine ehem. schreiner, maurer und metzger in ne umschulung zum mg - weil sie mitbekommen haben die die dann nach der umschulung wieder ohne job dastehen.

aber mit gejammer haben die antworten hier ja nix zu tun. es sieht einfach so aus, das die branche sehr angespannt ist. die firmen wollen alle immer weniger geld für werbung ausgeben. alles muss perfekt aber billig sein. naja - irgendwas bleibt halt dann auf der strecke. wie gesagt - in den nächsten jahren werden sich neue märkte bilden, in denen dann auch wieder arbeitsplätze für leute in der medienwelt entstehen. und bis dahin findet halt eine natürliche selektierung durch den markt statt. die agenturen die´s nicht drauf haben, werden über kurz oder lang nicht überleben...
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Dabei seit: 29.04.2002
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Verfasst Sa 04.09.2004 15:14
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aUDIOfREAK hat geschrieben:
pixelpope hat geschrieben:
Der Schnitter hat geschrieben:
REALISMUS, lieber Pope, Realismus. man muß schon sehr blind sein um die Lage zu übersehen, und noch weltfremder um sie schön zu reden...


Ganz ehrlich? Viele Umschüler gehen mir eh aus eigener Erfahrung auf den Sack, haben schon den einen oder anderen durch unsere Grafik in mehrmonatigen Praktika geschleust und ich muss leider sagen das Anspruch und Realität dann leider sehr oft auseinander liegen.

Schuld ist aber sicher nicht der Umschüler an sich, sonder das liebe Arbeitsamt das diesen Beruf numal als perfekten Platz zur Arbeitsloenquotenbereinigung entdeckt hat. So siehts doch aus.

Aber meine Meinung und Erfahrung ist - Qualität setzt sich durch. Und ganz ehrlich das Gejammer in Deutschland geht mir echt auf den Zeiger.

Sorry wollte nicht persönlich werden, aber diese Diskussion wurde hier auch schon desöfteren geführt.


stimmt - qualität wird sich durchsetzen. naja mitterlweile hat das arbeitsamt es ja auch eingesehen und steckt keine ehem. schreiner, maurer und metzger in ne umschulung zum mg - weil sie mitbekommen haben die die dann nach der umschulung wieder ohne job dastehen.

aber mit gejammer haben die antworten hier ja nix zu tun. es sieht einfach so aus, das die branche sehr angespannt ist. die firmen wollen alle immer weniger geld für werbung ausgeben. alles muss perfekt aber billig sein. naja - irgendwas bleibt halt dann auf der strecke. wie gesagt - in den nächsten jahren werden sich neue märkte bilden, in denen dann auch wieder arbeitsplätze für leute in der medienwelt entstehen. und bis dahin findet halt eine natürliche selektierung durch den markt statt. die agenturen die´s nicht drauf haben, werden über kurz oder lang nicht überleben...


also meine erfahrung ist seit nem halben jahr wieder ne andere, zumindest hier im köln/düsseldorfer raum.

mehr sag ich dazu nicht. *hehe*


Zuletzt bearbeitet von dede am Sa 04.09.2004 15:15, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Der Schnitter
NaturalBornGriller

Dabei seit: 21.07.2003
Ort: Saarland, Mitte links
Alter: 40
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 04.09.2004 15:14
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Re: Überangebot in der Medienbranche in 10 Jahren?

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Brainpulse hat geschrieben:

Mediengestalter gibt es zuhauf. Und das hat sich seit Jahren nicht geändert. Ich würde sogar behaupten, dass im zuge des wirtschafltlichen Wandels die zahl der Studien und Berufsanfänger im Medienbereich noch weiter ansteigen wird. Anders als in den Ingenieurberufen scheint hier ein konstanter Wachstum an Studienanfänger vorzuherrschen. Wenn man nicht gerade der beste ist, wäre das Arbeitslosenrisiko oder die Arbeit in unsicheren Arbeitsverhältnissen (freelancer, befristet etc. durch überangebot) für Medienberufe doch ziemlich hoch?!

Wie denkt ihr über euren Zukunftsmarkt in der ihr ja auch selbst davon betroffen seid.


@ Pope

Das war seine Frage, und wir haben sie nur bestätigt.

Es gibt zu viele, und wenn man nicht der beste ist ist man im Arsch. Das hat mit Pessimismus in Deutschland nix zu tun, das ist neutraler Fakt.

Und WENN er sich schon Gedanken um seine zukunft macht, warum ihn dann auflaufen lassen und ihm wunders was vom goldenen Zeitalter erzählen? Wenn er NICHT der beste ist, und absehen kann das er es auch nicht WIRD soll ers lieber lassen und was sinnvolles studieren, vion dem er auch nachher leben kann.

Gegenargumente?
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dede

Dabei seit: 29.04.2002
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 04.09.2004 15:16
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Re: Überangebot in der Medienbranche in 10 Jahren?

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Der Schnitter hat geschrieben:
Brainpulse hat geschrieben:

Mediengestalter gibt es zuhauf. Und das hat sich seit Jahren nicht geändert. Ich würde sogar behaupten, dass im zuge des wirtschafltlichen Wandels die zahl der Studien und Berufsanfänger im Medienbereich noch weiter ansteigen wird. Anders als in den Ingenieurberufen scheint hier ein konstanter Wachstum an Studienanfänger vorzuherrschen. Wenn man nicht gerade der beste ist, wäre das Arbeitslosenrisiko oder die Arbeit in unsicheren Arbeitsverhältnissen (freelancer, befristet etc. durch überangebot) für Medienberufe doch ziemlich hoch?!

Wie denkt ihr über euren Zukunftsmarkt in der ihr ja auch selbst davon betroffen seid.


@ Pope

Das war seine Frage, und wir haben sie nur bestätigt.

Es gibt zu viele, und wenn man nicht der beste ist ist man im Arsch. Das hat mit Pessimismus in Deutschland nix zu tun, das ist neutraler Fakt.

Und WENN er sich schon Gedanken um seine zukunft macht, warum ihn dann auflaufen lassen und ihm wunders was vom goldenen Zeitalter erzählen? Wenn er NICHT der beste ist, und absehen kann das er es auch nicht WIRD soll ers lieber lassen und was sinnvolles studieren, vion dem er auch nachher leben kann.

Gegenargumente?


nö.
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