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Thema: Screenshot von Website als Referenz vom 02.04.2004


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impact

Dabei seit: 14.02.2004
Ort: vienna
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 13.04.2004 21:02
Titel

cdrs / unterlagen / formate

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hi there!

also ich kann da mal ein wenig was von der "betrachter" seite berichten... denn ich hab mir ziemlich viele bewerbungen angesehen, die bei uns so reinkamen.

also mal als allererstes, bevor ihr noch daran denkt die grosse cd-r produktion zu starten möchte ich mal vorweg sagen, dass das wichtigste zumeist immer noch das bewerbungsschreiben selbst und der lebenslauf ist. denn das sieht man sich nun mal zuerst an. und da kann man schon mal ordentlich gewinnen oder auch verlieren.

dazu mal so einige überlegungen:
ein sauberes pdf ist meist wesentlich besser als ein word doc oder dergleichen, denn::

- pdf files bekommt so ziemlich jeder auf
- word files schauen einfach schrecklich aus, wenn ihr da begrifft benutzt, die am zielrechner nicht erkannt werden und daher unterwellt werden.
- ihr könnt nie genau wissen welche version von word oder so installiert ist.
- falls ihr bilder in die bewerbung reinstellt, dann versucht bilder zu finden, die euch von "der besten seite" zeigen. (bei uns kamen bewerbungen rein wo bilder von bewerbern drauf waren die gerade was gegessen haben, oder mit drei angeschnittenen leuten auf dem bild... usw... und viele bilder waren von den farben her so extrem, dass man einfach wegschauen musste.... weniger ist da meist mehr. ein sauberes schwarzweiss bild kann viel bessere effekte erzielen. (ich weiss optik sollte nicht das kriterium sein, aber es wird nun mal darauf geachtet.

bei der angabe von referenzen würde ich auch nicht eine ganze latte reinstellen. 3 - 4 aussagekräftige referenzen sind mehr als genug und ihr könnt euch noch ein paar für das persönliche gespräch in petto halten. vor allem muss der betrachter sich auch die zeit nehmen. am interessantesten sind natürlich projekte die für kunden realisiert wurden. aber das is halt oft nicht der fall, da man sich ja erstmal bewirbt um echte kundenprojekte zu machen. Lächel vergewissert euch, dass die angegeben referenzen sauber verlinkt sind, und auch, dass sie zum zeitpunkt auch wirklich online sind.

- am besten keine referenzen wo erst mal plugins und dergleichen geladen werden müssen.
- ihr solltet immer daran denken, dass der betrachter unter umständen einen langsameren rechner mit geringerer auflösung hat.
- überlegt euch jetzt schon welche referenzen ihr dann beim Gespräch präsentieren könnt. (und auch da gilt, dass die referenzen auch online sein sollten und nicht unbedingt spezielle plugins benötigen)

cd-rs mit euren referenzen!
das is der part wo am meisten schief laufen kann. denn hier spielt ihr mit den meisten unbekannten.
- ihr wisst nicht ob mac oder pc (die beste autorun hilft nichts wenn die cd in ein mac laufwerk geschoben wird!)
- ihr wisst nichts über den rechner
- ihr wisst nichts über die installierten plugins.

daher würde ich empfehlen cd-rs nicht zu versenden. ihr erspart euch damit ne menge ärger und vor allem auch kosten, und ihr könnt vermeiden, dass ihr bei der company unten durch seid und keine chance habt das auszubügeln. denn wenn ihr nur ne cd schickt und die geht nicht wandert die samt bewerbung im mülleimer. und das wäre doch schade...

die cd-r beim termin!
da kann sie echt gold wert sein, oder aber auch einfach nur gepäck!
wenn ihr den termin bei der firma habt, dann heisst dass das die comp mal echt interesse an eucht hat.
von euren skills ist sie schon teilweise überzeugt und jetzt gehts primär mal um das menschliche.
also::
- nicht reinstürmen, nichts sagen und dem gegenüber ne cd in die hand drücken.
- wartet erst mal das gespräch ab, bevor ihr euer ass ausspielt.
- wenn der boss fragt, ob ihr noch mehr referenzen habt, fragt ob ihr eure demo cd herzeigen reinlegen dürft.
- dabei solltet ihr wissen wo was auf der cd zu finden ist, wenn die cd nicht automatisch startet.
- überlegt euch was ihr zuerst zeigt, und was erst später
- 200 bilder in relation zu einer website oder so sind auch nicht der hit. denn ihr wisst nicht genau was den boss mehr interessiert.
- die cd sollte funktionieren. am besten testen, testen, testen. denn es gibt nichts peinlicheres, für euch, als wenn da dann was nicht funkt. (das is meist peinlicher für den bewerber, weil es die nervosität steigert und so..., die "bosse" nehmen das eher gelassen.
- auch hier gilt, dass die installation von speziellen plugins eher ungern gemacht wird.
- und am wichtigsten is hier ganz einfach auch, geschwindigkeit, und betriebssystem. am besten vorher fragen, oder mit ner hybrid cd antanzen. da könnt ihr ein flash oder so draufpacken mit navi und das läuft zumeist einwandfrei.


- wenn ihr referenzen im web präsentiert, überlegt euch welche, und in welcher reihenfolge.
- wenn ihr ausdrucke mitnehmt, dann achtet darauf, dass die nicht zerdrückt oder so sind.
- eindruck schindet ihr, wenn ihr die ausdrucke auf nen schwarzen karton klebt. kommt sehr professionell.
- gebt aber eure kohle nicht für sauteure digi-prints aus. denn oft werdet ihr gefragt ob ihr den ausdruck dalassen könnt.
- achtet auf die inhalte der ausdrucke. ich hatte mal nen bewerber der hat mir dein guestbook geprintet gebracht und da waren einträge von ihm oder seinen freunden drauf, die nicht gerade sehr auf seinen hohen intellekt schliessen liessen.

ich weiss, dass is ziemlich viel. aber das sind halt so einige kleinigkeiten, die mir immer wieder auffielen. hoff ihr könnt euch die eine oder andere überlegung da rausholen.
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luziana

Dabei seit: 09.04.2004
Ort: Unterfranken
Alter: 30
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 14.04.2004 10:14
Titel

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hi

ah kalksein... schnell schreiben aber nicht viel denken-devise mehr sag ich dazu nich *sorry*
aber wie gesagt schoene seite *zwinker*) ich war halt so geblendet *lölz*
nuja spass beiseite

zum "online bewerben"

also ich hab es so gemacht das ich bei google + im telefonbuch + gelbe seiten etc.. nach agenturen hier in meiner naehe gesucht habe + mir erstmal die website angeschaut.. auf den meisten stand dann auch irgendwo was ueber bewerben + jobs.. und bei ein paar stand halt dann "bitte online bewerben"

das war mein "weg" *g*
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Bastiwelt

Dabei seit: 21.02.2004
Ort: Wiesbaden
Alter: 33
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 14.04.2004 13:15
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So wars bei mir:

Erstmal GRÜBELN. Hab mir ein Thema ausgedacht. Bei mir so ne Art Zeitreise durchs Design. Von Höhlenmahlerei, über DaVinci und Gutenberg bis Internet. Dazu dann einen Briefbogen gebaut. Allein 2 Tage am Text für das Anschreiben gesessen. Und dann über einen Monat ne CD-Rom gebastelt. Also mit HTML und Flash: Erst das Intro erzählte eben diese Zeitreise, der Hauptteil der CD-Rom bestand dann aus persönlichen Texten (Warum Mediendesign? Wie sehe ich die Zukunft?), Zeugnissen, Lebenslauf, Praktikumszeugnisse (2 Stück, alle mit sehr guten Bewertungen), Arbeitsproben (Print und Nonprint) und anderen Fakten (welche Proggis ich kann, etc.).
Joa, dazu dann noch passender gedruckter Lebenslauf, CD-Hülle und Label und Din A4 Umschlag.

Und wohlbemerkt: Mit gutem Inkjetpaper zuhause gedruckt und gebastelt.
Das in einen stylischen Schnellhefter, nicht so ne trockene möchte-gern-edle Bewerbungsmappe, mit Titelbild und ab die Post.

Adressen finden so: Erstmal die Liste von IHK und Arbeitsamt abtelefoniert. War leider spät dran, daher habe ich bei ca. 40 Anrufen nur 5 Firmen gefunden, die überhaupt noch ausbilden, bzw auf Suche sind. Naja, hab ich Produktionskosten gespart. *zwinker*

Ergebnis, was sich meiner Meinung nach sehen lassen kann: 3 Einladungen zu persönlichen Gesprächen, davon hat mir eine Multimedia-Agentur den Job direkt angeboten. Hab ich aber abgesagt, weil ich der Meinung war, die Klitsche wär zu klein zum Karriere machen. Die zweite, eine Fullagentur, aber mit Schwerpunkt Internetpublishing, wollte mich, aber nur wenn ich Operator mache und (wenn auch auf deren Kosten) PHP und MySQL lerne. War mir auch zu dumm und ich war froh, dass sie dann doch einen genommen haben, der mehr programmiert als kreativ denkt. Und das dritte Gespräch war bei meiner jetztigen Agentur. Auch Fullservice, Schwerpunkt klassische Werbung, im GWA Ranking, gute Chancen für später. Zack! Genommen!

Fazit: Wer eine gute Bewerbung hat und sicher beim Gespräch auftritt, kann sich nachher aussuchen, wo er arbeiten möchte.

PS: Dann klang jetzt vielleicht alles arroganter, als von mir gewohnt, aber ich bin echt stolz auf den guten Bewerbungsverlauf und kann jedem nur ans Herz legen sich da zu bemühen, weils echt hammermäßig Vorteile bringt.


Zuletzt bearbeitet von Bastiwelt am Mi 14.04.2004 13:17, insgesamt 1-mal bearbeitet
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