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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr 09.12.2016 18:46 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: mg - nur modeerscheinung oder..... vom 05.07.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Ausbildung -> mg - nur modeerscheinung oder.....
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kronimusik

Dabei seit: 11.02.2004
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Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 07.07.2004 21:39
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Blumenwiese hat geschrieben:
Do it yourself. Auch ich bin einer von denen, die es gerne machen. Aber der Unterschied liegt darin, dass ich mich nicht als absolut setze. Somit wird es eine Modeerscheinung wenn jeder sein Werk ohne Wissen vom Design als absolut setzt. Ich sehe das bei der Gesellschaft in dem Punkto, dass alles teurer wird. Sorry aber fast jeder hat eine Digicam. Doch welche? Ein Produkt was Saturn oder sonst wer ihm angeprangert hat. Da ist das Problem. Wenn jemand was selbst macht, soll er es bitte professionell machen. Und dafür braucht er Fachkompetente Kraft. Wer seine Webseite selbst macht und doch meint er könne ach so gut gestalten, dem weiß ich nicht mehr zu helfen. Genau solch einen Fall hatte ich. Ich hab ein Logo gestaltet. Der Kunde fand es am ende gut (mir hat es nicht so gefallen, aber der Kunde ist könig. Ich nutze es auch in keinster Weise als Referenz) Naja und was macht der Kunde. Er stellt es ( obwohl ich es ihm als Vektor datei und als große jpg datei gegeben hab) total verpixelt auf seine selbstdesignte Homepage. Da passte das Logo natürlich rein, da es ala Frontpage designt wurde. Fakto: Der Kunde denkt er habe ahnung, hat sie aber nicht.
Doch hat das nichts mit Mediengestalter an sich zu tun. Wer geht schon her und Bezahlt verhältnismäßig zu viel, wenn er es doch selbst machen kann. Nur nachher soll er sich nicht wundern. Ich denke deswegen es ist keine Modeerscheinung. Denn nicht nur bei Mediengestalter wirst du diese Kontroverse haben. Kunden finden sei nicht das Problem. Alleine die Herangehensweise sehe ich als Problem vieler an. Mal etwas mehr für nichts machen. So lautet das Erfolgskonzept, denn wenn mir (bsp von mir) ein Geschäft nach 2 Monaten eingeschicktem Handy (Vertrag lief 4 Monate --> Hälfte der bish. Laufzeit) nicht ein neues gibt oder eine alternative anbietet, zu dem Geschäft gehe ich nicht mehr! Und das ohne Außnahme. Studien besagen, 1 unzufriedener Kunde kann mit 10 zufriedenen wett gemacht werden. Allein die Überlegung wievielen Leuten der Kunde die Geschichte mit dem Laden erzählt. Also nicht so egoistisch sein. Es zahlt sicht doppelt aus!
Etwas ausgeholt. *bäh*



hääää??? * Ööhm... ja? *
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Wheee

Dabei seit: 29.12.2003
Ort: Belgien
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 08.07.2004 09:28
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Was Blumenwiese meint hab ich schon verstanden und stimmt auch in dem Sinne aber eines hab ich gemerkt...

Blumenwiese: Als Texter/Setzer würd ich dich net holen! * Ich geb auf... *
Schon mal was von Absätzen gehört? Vielleicht editierst du den mal und machst alles ein wenig Luftiger, lesbarer.... *zwinker*

Indesign und Quark gehört effektiv nich hier rein: war ja nur ne Anekdote...
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Blumenwiese

Dabei seit: 04.07.2004
Ort: Darmstadt
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Do 08.07.2004 18:36
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Ihr seid wirklich hier sehr lustig und vorallem konstruktiv.

Kurze zusammenfassung für den, der es nicht versteht:
- Do it yourself als Maxime der heutigen Gesellschaft
>> Führt zu wenig Qualifikation.
>> Frage bleibt: Wo unterscheidet sich der Mediengestalter vom Otto Normal Anwender
>>> Antwort: In seiner Fähigkeit
>>>>Frage: Wer kann diese Fähigkeit orten/lokalisieren?
>>>>>Antwort: Der geschulte Blick
>> Quintessenz: Wer Qualität haben will muss zahlen und kann verlangen.
>> Abstraktes Beispiel: Digitalkamera. Wer Qualität haben will, der zahlt auch. Und wer keine haben will bzw die für wenig Geld haben will, der soll nicht jammern, wenn er keinen Service bekommt.
>>>>>> Fazit: Wer Mediengestalter werden will und was im Kasten hat weiss sich zu verkaufen und sollte nicht zwischen denen untergehen, die es nur angeben, dass sie was können.
Deswegen ist und bleibt es keinen Modeerscheinung.
Hier gilt das einfache Prinzip der Erde: Man bekommt nichts geschenckt und wer Arbeitet, bekommt auch was.
Denn eins ist klar, die die Meinen sie können es und allen davon erzählen dass sie es können, diese werden untergehen.

Und um mein 2. Beispiel aufzuknüpfen: Was hat ein Mediengestalter für Chancen, wenn seine Homepage aus einem "FrontpageVorlagedokument" besteht??

Wer es immer noch nicht verstanden hat, dem erklär ich es jetzt nicht mehr. Spezielle Fragen beantworte ich , jedoch nicht etwas wie "hää verstehe ich nicht".
Sorry bei solch Beiträgen finde ich den * Ich geb auf... * Smilie gerechtfertigt. Jedoch nicht bei Absatzkritik. (zu herzen genommen)
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utor

Dabei seit: 06.02.2003
Ort: bln
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 08.07.2004 18:41
Titel

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Blumenwiese hat geschrieben:

Hier gilt das einfache Prinzip der Erde: Man bekommt nichts geschenckt und wer Arbeitet, bekommt auch was.
Denn eins ist klar, die die Meinen sie können es und allen davon erzählen dass sie es können, diese werden untergehen


*kicher*

*ha ha*
.utor
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alexxa
Threadersteller

Dabei seit: 24.06.2004
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 20.07.2004 00:53
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wie kreativ muß ich sein??

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hallo,
ich habe evtl. eine ausbildundsstelle als mg. aber jetzt bekomme ich langsam angst, dass ich vielleicht doch nicht kreativ genug bin.

habe zwar eine mappe beim vorstell. gespräch präsentiert und sie fanden es echt gut, aber ich bin mir dennoch nicht sicher wie viele ideen ich bringen kann oder wie kreativ ich sein "muß" um in diesem beruf zu überleben.

ich weiß, dass man ja fast ausschließlich nach vorgaben arbeitet (finde ich gut, da ich nicht so die künstlerin bin, die sich verwirklichen will), aber in wieweit muß man eigenständige kreative konzepte bringen.

bitte um eure erfahrungsberichte, da ich mich bald entscheiden muß...

vielen dank an alle Lächel

lg
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Reddenz

Dabei seit: 18.08.2003
Ort: Koblenz
Alter: 32
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 20.07.2004 01:18
Titel

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yo, wir sind trendnutten und in 2 jahren weg vom fenster.
find die realen gehaltsaussichten recht mager und daher sehr demoralisierend.
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 20.07.2004 06:47
Titel

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Der Mediengestalter ist in meinen Augen in der derzeitigen Form eine Modeerscheinung. Klingt sehr hip und spricht viele allein schon vom Namen her total an.

Als Ergebnis der New Economy-Phase geboren, hat man einen Ausbildungsberuf geschaffen, der in vielen Bereichen an den Erfordernissen des Marktes vorbeikonstruiert wurde. Mit einer hehren Vision hat man einen Beruf geschaffen, der sich auf dem Papier gut liest, der aber an den Realitäten in den Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen scheitert.

Insbesondere im Non-Print-Bereich kann ich mir kaum vorstellen, dass das Berufsbild auf Dauer in der jetzigen Form beibehalten wird.

Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen irgendwann einmal aus ihrem Elfenbeinturm herabsteigen und ihre Firmenbesichtigungen mal nicht bei irgendwelchen Vorzeigeunternehmen mit 300 Beschäftigten durchführen, sondern sich mal die Realitäten in Ausbildungsbetrieben typischer Größe anschauen. Wenn sie dann noch den Mut haben, sich eine typische deutsche Berufsschule anzuschauen, sollte ihnen langsam dämmern, dass man zwar über Cross-Media schwadronieren kann, die Wirklichkeit aber erschreckend anders aussieht.

Was ich aber von der Überarbeitung der Ausbildungsordnung beim Mediengestalter so mitbekomme, hat man sich eher für die Variante 'gemütliches Wohnzimmer im Elfenbeinturm' entschieden.

Mediengestalter2000plus hat geschrieben:
Im Gegenzug dürfen sich beide Mädchen für begehrt halten: Die Nachfrage nach fertigen Mediengestaltern ist unvermindert hoch. Gleichzeitig gibt es immer noch zu wenige Ausbildungsplätze. Die Ausbilder bei der Cross IT.Media AG zeigen sich sehr zufrieden mit ihrem Nachwuchs und signalisieren, dass sie sich freuen würden, wenn beide nach ihrer Ausbildung im Unternehmen bleiben. Deshalb sind Annabella und Jennifer überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben: "Wir bleiben dabei. Die Medienbranche hat nicht nur Zukunft, sondern auch einen Platz für uns!"

Die heile Welt der ZFA lässt grüssen. Lesen die auch den Mist, der dort veröffentlicht wird? Ich finde das irgendwie unverantwortlich.

Gruß

Achim
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 20.07.2004 07:41
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Mediengestalter2000plus hat geschrieben:
Im Gegenzug dürfen sich beide Mädchen für begehrt halten: Die Nachfrage nach fertigen Mediengestaltern ist unvermindert hoch. Gleichzeitig gibt es immer noch zu wenige Ausbildungsplätze. Die Ausbilder bei der Cross IT.Media AG zeigen sich sehr zufrieden mit ihrem Nachwuchs und signalisieren, dass sie sich freuen würden, wenn beide nach ihrer Ausbildung im Unternehmen bleiben. Deshalb sind Annabella und Jennifer überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben: "Wir bleiben dabei. Die Medienbranche hat nicht nur Zukunft, sondern auch einen Platz für uns!"



BITTE? nachfrage unvermindert? haben die das agentursterben die letzten 3 jahr nicht mitbekommen? oder sind die mädelz und jungz vom zfa einfach so naiv? ich mein das arbeitsamt hats mittlerweile geschnallt und schickt nicht mehr jeden metzger und tischler in eine mg-umschulung - aber entschuldigung wenn ich sowas lese...

ich selbst bin jetzt zwar nicht betroffen, aber mich würden echt mal zahlen interessieren, wieviele mg-azubis nach abschluss ihrer ausbildung in ihrem gelernten beruf einen job finden. viele gehen danach studieren, oder machen ganz was anderes, weil nach der 100. bewerbung einfach irgendwann die motivation für diesen beruf leidet. und andere arbeiten dann für einen hungerlohne, der kauf höher als die ausbildungvergütung im 3. lehrjahr ist und sich die nächsten jahre wohl auch nicht verändern wird.

ich bereuhe meine entscheidung diesen beruf gelernt zu haben auch nicht, aber ich gehöre zu den wenigen die einen einigermaßen erfolgreichen sprung in die selbstständigkeit geschafft haben (soweit man das jetzt nach 1 jahr beurteilen kann - aber für viele ist dieses jahr schon eine unüberwindliche hürde als ich-agler) aber das halte ich jetzt eher für die ausnahme.
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