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Thema: Hilfe, ich halts in meinem Betrieb nicht mehr aus! vom 10.11.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Ausbildung -> Hilfe, ich halts in meinem Betrieb nicht mehr aus!
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theGRUNGEone

Dabei seit: 13.12.2005
Ort: Leipzig | Essen
Alter: 32
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 10.11.2006 22:54
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aUDIOfREAK hat geschrieben:
Pixelpole hat geschrieben:
oder zähne zusammenbeissen und das durchziehen. Das leben ist kein Ponyhof. Kannst bei der Wirtschaftslage froh sein überhaupt nen job zu haben *Whaazzzz uppp?*


ich kann diesen spruch nich mehr hören. nur um nen job zu haben sich seelisch kaputt machen? nicht wirklich, oder? man verbingt normalerweise mehr zeit auf arbeit, wie sonst anderswo nicht. deswegen sollte man sich zumindest einigermaßen wohlfühlen. ist ja dann auch ne sache der motivation, wenn einem der beruf spaß machen soll, dass das umfeld stimmt. klar sollte man nicht wegen jeder kleinigkeit gleich die flinte ins korn werfen, aber wenn's gar nicht mehr geht, dann muss man halt konsequenzen ziehen.

die einstellung "sei froh das du überhaupt n job hast" lässt unternehmer nämlich zu selbstsüchtigen bestien werden, die hungerlöhne zahlen und einen massig überstunden für lau schieben lassen.


und das leben ist auch kein streichelzoo.

ich würde auch die zähne zusammen beißen und da
durch jagen. evtl. auch mal das gespräch suchen.
aber bevor du gehst oder eben aufgibst, versuch den
weg der annäherung. und wäge ab, was in deiner
situation schlimmer ist: job weg oder blöde schabragge
als chefin. wie gesagt, ich würde da einfach durchziehen.
danach kann sie dich immer noch kreuzweise. ist ja
dein leben und nicht ihres.

mfg Lächel
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 10.11.2006 22:58
Titel

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aUDIOfREAK hat geschrieben:
Pixelpole hat geschrieben:
oder zähne zusammenbeissen und das durchziehen. Das leben ist kein Ponyhof. Kannst bei der Wirtschaftslage froh sein überhaupt nen job zu haben *Whaazzzz uppp?*


ich kann diesen spruch nich mehr hören. nur um nen job zu haben sich seelisch kaputt machen? nicht wirklich, oder? man verbingt normalerweise mehr zeit auf arbeit, wie sonst anderswo nicht. deswegen sollte man sich zumindest einigermaßen wohlfühlen. ist ja dann auch ne sache der motivation, wenn einem der beruf spaß machen soll, dass das umfeld stimmt. klar sollte man nicht wegen jeder kleinigkeit gleich die flinte ins korn werfen, aber wenn's gar nicht mehr geht, dann muss man halt konsequenzen ziehen.

die einstellung "sei froh das du überhaupt n job hast" lässt unternehmer nämlich zu selbstsüchtigen bestien werden, die hungerlöhne zahlen und einen massig überstunden für lau schieben lassen.


* Applaus, Applaus * so sieht's aus.
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Pixelpole

Dabei seit: 25.10.2004
Ort: Trier
Alter: 30
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 10.11.2006 23:02
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sie macht aber nur ne ausbildung ergo ist das begrenzt. Für die Ausbildungszeit kann man auch mal ne scheiss stelle hinnehmen. Klar sieht das danach anders aus. Aber meiner meinung nach wird grundsätzlich zu viel rumgeheult heutzutage.
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 10.11.2006 23:05
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Pixelpole hat geschrieben:
sie macht aber nur ne ausbildung ergo ist das begrenzt. Für die Ausbildungszeit kann man auch mal ne scheiss stelle hinnehmen. Klar sieht das danach anders aus. Aber meiner meinung nach wird grundsätzlich zu viel rumgeheult heutzutage.


ja rumgeheult wird viel. aber es gibt auch wirklich betriebe, bei denen es mies zugeht. ich hab da in meiner berufschulklasse auch einiges mitbekommen damals. meine erste ausbildung hatte ich auch bei einem tyrannen. aber ich habs auch durchgezogen. aber unterm strich muss das jeder mit sich selbst ausmachen, ob er sich dazu in der lage fühlt oder nicht.
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washy

Dabei seit: 02.03.2004
Ort: Köln
Alter: 32
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 11.11.2006 08:26
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Pixelpole hat geschrieben:
Kannst bei der Wirtschaftslage froh sein überhaupt nen job zu haben



bullshit, ich bin in ne fremde stadt gezogen und hatte mit initiativbewerbungen nach einem monat ne stelle.
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Dynamite-FX

Dabei seit: 05.06.2004
Ort: -
Alter: 40
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 11.11.2006 09:17
Titel

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aUDIOfREAK hat geschrieben:


ich kann diesen spruch nich mehr hören. nur um nen job zu haben sich seelisch kaputt machen? nicht wirklich, oder? man verbingt normalerweise mehr zeit auf arbeit, wie sonst anderswo nicht. deswegen sollte man sich zumindest einigermaßen wohlfühlen. ist ja dann auch ne sache der motivation, wenn einem der beruf spaß machen soll, dass das umfeld stimmt. klar sollte man nicht wegen jeder kleinigkeit gleich die flinte ins korn werfen, aber wenn's gar nicht mehr geht, dann muss man halt konsequenzen ziehen.

die einstellung "sei froh das du überhaupt n job hast" lässt unternehmer nämlich zu selbstsüchtigen bestien werden, die hungerlöhne zahlen und einen massig überstunden für lau schieben lassen.


Muss ich Dir absolut Recht geben. In erste Linie sollte man sich wohl fühlen auf Arbeit. Was bringt es Dir wenn Du schon auf dem Weg zur Arbeit überhaupt keinen Bock mehr hast? Schließlich verbringst Du auf Arbeit dein halbes Leben. Hast Du keine Lust bzw.. Motivation bringst du auch keine Leistung. Heut zu Tage gibt es leider viel zu viele Unternehmer die die misslige Lage unserer Wirtschaft vom feinsten ausnutzen. Nicht nur in kleinen Unternehmen ist es so in großen ist es noch viel schlimmer. Wenn Sie dich einmal auf der Liste haben kommst du da schwer wieder runter und wenn Du dann noch ein paar nette Kollegen hast die deine Vorgesetzten in Ihrer Meinung unterstützen dann wird es schnell unangenehm. Beschwerst Du dich über dein Gehalt kommt gleich der Spruch "Ja Du musst hier ja nicht arbeiten, kannst Dir ja auch was anderes suchen." Löl wenn das so einfach wäre hätte ich das vielleicht auch schon gemacht. Dazu kommt noch das immer mehr Billiglöhner eingestellt werden die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Sobald Sie einen Anzug anhaben und ein bisschen was zu sagen haben machen Sie gleich ne Welle. Dazu sag ich nur "Lächerlich"... Könnt mich immer wieder Maßlos darüber aufregen was es für Schwachköpfe gibt die frisch von der Uni kommen oder woher auch immer und meinen Sie muessen in den ersten paar Monaten Ihres Arbeitslebens die dicken Veränderungen bringen.

Ich geb Dir den Tip wenn es möglich ist wechsel die Agentur oder deine Arbeitsstelle. Manche Leute (Unternehmer,Chefs,Vorgesetzte) haben leider kein Feingefühl und können in keinster Weise mit Auszubildenden bzw. Mitarbeitern umgehen. Für Sie bist Du nur ein Arbeitswerkzeug das Geld bringen muss und wenn es jetzt schon so Scheisse ist wird es wohl auch in absehbarer Zeit nicht besser. Ein Gespräch mit deinem Vorgesetzten kannst Du vergessen. Die meisten wollen nicht einsehen das Sie (ausgerechnet Sie) einen Fehler gemacht haben.
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Meike5555

Dabei seit: 23.08.2006
Ort: Hamburg
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 11.11.2006 12:29
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Das tut mir echt leid für dich.

1. Die Ausbildung schmeißen würde ich nicht.
2. Und wenn mit der Krampe nicht zu reden ist, dann lass es eben (solche Leute gibt es nunmal).
Mein Vorschlag:
Mach da deinen Job, nicht mehr und nicht weniger. Versuche, was zu lernen, du tust es ja schließlich für DICH.
Nimm nichts persönlich. Das hat mit deiner Person ja gar nichts zu tun. Das Problem haben die ANDEREN, nicht DU.
Denk immer daran, dass du nach der Ausbildung weggehen kannst. Mach dir ne Strichliste für die Tage.
Such dir einen privaten Ausgleich. Mach in deiner Freizeit alles, was dir Spaß macht mit netten Leuten. DAS ist dein Leben. Vernachlässige das niemals und hör nach der Arbeit auf, dir den Kopf darüber zu zerbrechen, was an dem Tag schon wieder passiert ist, wenn du's nicht ändern kannst.
Und bevor du da abhaust, würde ich der Alten einen gesalzenen Brief schreiben, wo du alles sagst, was du dich vorher nicht getraut hast, zu sagen.
Und darüber reden und sich Trost holen, hilft sowieso IMMER.

Alles Liebe!
Meike
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chriss

Dabei seit: 10.02.2006
Ort: zwischen himmel und hölle
Alter: 10
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 11.11.2006 14:53
Titel

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Meike5555 hat geschrieben:
Das tut mir echt leid für dich.

1. Die Ausbildung schmeißen würde ich nicht.
2. Und wenn mit der Krampe nicht zu reden ist, dann lass es eben (solche Leute gibt es nunmal).
Mein Vorschlag:
Mach da deinen Job, nicht mehr und nicht weniger. Versuche, was zu lernen, du tust es ja schließlich für DICH.
Nimm nichts persönlich. Das hat mit deiner Person ja gar nichts zu tun. Das Problem haben die ANDEREN, nicht DU.
Denk immer daran, dass du nach der Ausbildung weggehen kannst. Mach dir ne Strichliste für die Tage.
Such dir einen privaten Ausgleich. Mach in deiner Freizeit alles, was dir Spaß macht mit netten Leuten. DAS ist dein Leben. Vernachlässige das niemals und hör nach der Arbeit auf, dir den Kopf darüber zu zerbrechen, was an dem Tag schon wieder passiert ist, wenn du's nicht ändern kannst.
Und bevor du da abhaust, würde ich der Alten einen gesalzenen Brief schreiben, wo du alles sagst, was du dich vorher nicht getraut hast, zu sagen.
Und darüber reden und sich Trost holen, hilft sowieso IMMER.

Alles Liebe!
Meike
wow,so feinfuehlig hab ichs net hinbekommen! aber ja, voll und ganz meine meinung!
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