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Thema: Gestaltung-Bewerbung vom 09.08.2005


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Ocee

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Verfasst Mi 28.09.2005 00:13
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meiner erfahrung nach, wie agenturen (u.ä.) mit bewerbungen umgehen, würde ich dir/euch raten, die mappe selbst gar nicht zu gestalten.
wenn die bewerbungsmappe das "objekt" ist, bei dem man sich überhaupt das erste mal mit gestaltung auseinandersetzt bzw. sich darüber gedanken macht, helfen auch die hier gut gemeinten ratschläge nichts. ...am ende wird es doch nur belächelt.
eine bewerbungsmappe wird durch referenzen interessant, die den eigenen stil oder das handwerkliche können vermitteln - und im besten falle zeigen, dass man's nicht nur mit dem bleistift kann.

eine schlichte verwendung von schrift, freiraum und passbild, sowie der üblichen "bewerbungs-DINorm" sollte völlig ausreichen. tipps zur schriftwahl (seriosität und größe) wurden ja bereits genügend gegeben. der rest kommt durch oben genanntes.

ulmer_hocker hat geschrieben:
...Viele scheinbar eindrucksvolle Bewerbungen scheitern daran das ein zu drastisch individueller Stil gewählt wird. Wenn das nicht 100%ig zum Profil des Betriebes passt bei dem du dich bewirbst, dann ist das alles für den ...

So bringt es z.B. nichts sich mit einer freakigen Bewerbung im Grunge-Stil zu bewerben wenn die Agentur erzkonservativ ist. Andererseits ist ein poppig-bunter Look womöglich perfekt wenn man sich bei einer auf diesen Stil spezialisierten Agentur bewirbt etc.

lange nicht mehr so ein quatsch gelesen *balla balla*
man bewirbt sich mit seinem können, und nicht der fähigkeit, sich für agenturen zu prostituieren.

ulmer_hocker hat geschrieben:
Am besten fährt man meist mit einer zeitlosen, konservativen Gestaltung. Das individuelle kann man auf der „dritten Seite“ unterbringen, die auch mehrere Seiten umfassen kann, z.B. Referenzen.

das kommt der sache schon näher *zwinker*
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ulmer_hocker
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Verfasst Mi 28.09.2005 07:43
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1. Gab es hier jetzt schon mehrmals, deswegen der Hinweis: Texthervorhebungen auf Webseiten werden in keinem Fall unterstrichen > Das ist Links vorbehalten.

Ocee hat geschrieben:

ulmer_hocker hat geschrieben:

...Viele scheinbar eindrucksvolle Bewerbungen scheitern daran das ein zu drastisch individueller Stil gewählt wird. Wenn das nicht 100%ig zum Profil des Betriebes passt bei dem du dich bewirbst, dann ist das alles für den ...

So bringt es z.B. nichts sich mit einer freakigen Bewerbung im Grunge-Stil zu bewerben wenn die Agentur erzkonservativ ist. Andererseits ist ein poppig-bunter Look womöglich perfekt wenn man sich bei einer auf diesen Stil spezialisierten Agentur bewirbt etc.


lange nicht mehr so ein quatsch gelesen *balla balla*
man bewirbt sich mit seinem können, und nicht der fähigkeit, sich für agenturen zu prostituieren.


Aha… was ist daran bitte Quatsch?
Da empfehle ich mal eine Fortbildung bezüglich Sprachverständnis. Von einer blinden Orientierung an der Agentur war hier nämlich nicht die Rede (und das kann man auch deutlich lesen). Es geht darum das mit dem Individualisierungsgrad einer Bewerbung zugleich das Potential der Polarisierung steigt.
Eine noch so gut gestaltete Bewerbung nützt nichts wenn der gewählte Stil nicht dem von der Agentur bevorzugten/gewünschten entspricht.
Denn oftmals spricht aus derlei Bewerbungsunterlagen ein Mangel an Fähigkeiten den Kontext in der Gestaltung zu berücksichtigen.

Die „Nicht-Gestaltung“ einer Bewerbung mag in vielen Berufen durchgehen. Im Medienbereich ist sie nicht angebracht. Gerade wenn es um die Vermittlung der USP geht!
Ich bin befreundet mit Personalentscheidern bei Siemens und drei Agenturchefs. Man kann sich vorstellen wie oft Bewerbungen da ein Thema sind. Und während die Siemens Personalentscheider anhand von Qualifikationen und Sorgfalt entscheiden ob eine Bewerbung taugt oder nicht, spielt bei den Agenturchefs die gestalterische Qualität eine große Rolle.

Eine ungestaltete Bewerbung wird kaum gelesen. Eine „falsch“ z.B. im Clan oder Photoshop-Filterdusche-Stil gestaltete Bewerbung kriegt in der Regel eine drastische Abwertung, da derlei Bewerber oft als Verdorben und als stilistisch festgefahren gelten.

Hinzufügen muss man auch das der hier oft angesprochene Freiraum nicht diesen Namen sondern die Bezeichnung Weissraum trägt (auch wenn er nicht Weiss ist > somit kein Freiraum!).

Gedankenlos eingesetzter Weissraum ist genauso ungünstig wie ein überladenes Layout, da der Weissraum nur in der Komposition seine Stärke als ordnendes und beruhigendes Element wahrnehmen kann. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit geringer ist.

Ein paar Grundlagen für eine Bewerbungsmappe sollten daher sein:

1. Spannung in der Gestaltung > Figur/Grund, Flächengewichtung, Weissraum
2. Farbassoziationen > richtige, angemessene Farbwahl, harmonische Farbkombinationen und einwandfreie Kontraste
3. Typographie > geeignete Schrift wählen, vorsichtige und harmonische Schriftmischung (in der Regel maximal ein Headline/Dekofont und eine gut ausgebaute Schrift für den Fliesstext)
4. Druckverfahren beachten > bei mangelhafter Ausgabequalität oder fehlender Erfahrung unbedingt bei den Basics bleiben)
5. ausgeprägtere Individualisierung auf die „dritte Seite“ verschieben.

Sofern man Referenzen beilegen möchte sollte man sich dabei entweder am Hauptbetätigungsfeld der Agentur orientieren, oder aber ein breiteres Spektrum abdecken. Ganz schlecht sind z.B. 5 „dritte Seitenn“ die alle Screenshots von Clanpages o.ä. enthalten.
Eine gute Mischung wäre z.B. eine (fiktive) Geschäftsausstattung (Briefpapier, Umschlag, Visitenkarte), eine beliebige Website (Screenshot), ein Flyer. Denn Referenzen sollten gerade auch bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz auch zum Ausdruck bringen das man sich noch nicht „spezialisiert“ hat, sondern geistig flexibel ist.

Zu vermeiden sind heftige Fehler, wie etwa das Anschreiben in die Mappe fest einzubinden, das macht keinen guten Eindruck.

Zusätzlich sollte es meines Wissens auch noch möglich sein über die Arbeitsämter an Bewerbungsseminare/schulungen ranzukommen. Auch nicht verkehrt, denn das wird z.B. bei der DAA oft von bestens ausgebildeten Dozenten geleitet, ich kenne mehrere die das machen (Seminare leiten).

Fakt ist schlussendlich das es sich bei einer Bewerbung um WERBUNG handelt, Werbung für die eigene Person. Es gelten also die grundlegenden Regeln wie in der Werbung. Von der AIDA-Regel bis hin zur Verdeutlichung der USP.
 
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Minie

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Verfasst Mi 28.09.2005 07:56
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@ulmer_hocker:
also das was du zu den 2 deckblättern gesagt hast finde ich ganz schön hart. ich würde gern mal was von dir sehen, damit ich mal sehen kann wie man es deiner meinung nach richtig macht. Vielleicht kannst du ja mal was einstellen. Es sind nur 2 Schriftarten im Bild, ausser wenn man es als 3. Schriftart zählt, wenn man sie einmal fett schreibt und einmal nicht.

Ich glaube man sollte sich einfach nicht ZU sehr an das Design der Agentur anpassen, denn dann hat das für mich den Anschein, das man keinen eigenen Stil hat, sondern nur von Agentur zu Agentur guckt, welche Schriftart? Tahoma, ok nehm ich auch. Welche Farbe, rot? ok nehm ich rot. Aber natürlich schadet es nicht wenn man sich ein wenig anpasst, aber meiner Meinung nach eben nicht völlig, damit untergräbt man ja sein eigenes ich...

also ich bin jetzt ein bißchen verwirrt und weiß nicht so recht...
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ulmer_hocker
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Verfasst Mi 28.09.2005 08:08
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1. WO habe ich denn geschrieben das man sich am CD des Unternehmens/der Agentur orientieren muss? Das ist zwar eine Möglichkeit, ich habe das aber nie als MUSS beschrieben!

2. Du wirst keine Agentur finden die eine Tahoma als Corporate-Font nutzt, nur mal so nebenbei.

3. Ich habe dir erklärt was an deinen Entwürfen verkehrt ist. Es ist an dir dich damit auseinanderzusetzen, oder es zu ignorieren. Überleg dir mal erstens wie deine Effektdusche mit dem Sonnensmiley bei einer seriösen Agentur ankommt (jetzt bewerben sich hier schon Kinder) und wie dein grafisches Chaos im zweiten Entwurf in Worte gefasst aussehen würde? Welchen Sinn haben die verwendeten Formen, Farben und die Komposition?
Du musst immer in der Lage sein zu erklären warum da ein angeschnittener Kreis, ein Quadrat, eine Linie etc. ist, sonst ist es keine professionelle Gestaltung, sondern einfach nur ein Formendschungel oder eine Häufung von Deko-Elementen

4. Ja, das sieht für mich nach zwei Schriften (Bewerbung und Text) aus. Das kann natürlich auch an einem schlechten Rendering in der Software liegen

5. Ich muss jetzt zu nem Kunden, werde aber danach mal ein paar Minuten in Beispiele investieren (ca gegen 11:00)


Zuletzt bearbeitet von am Mi 28.09.2005 08:14, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
Minie

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Verfasst Mi 28.09.2005 09:02
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Das freut mich das ich bald Beispiele von dir sehen kann. Vielleicht kann ich dann besser verstehen was gut ist und was nicht. Für mich ist das wirklich Neuland und ich probiere so ein wenig rum und höre dann "so nicht, dies nicht das nicht". Das kann ich dann nur so lange machen bis mir jemand sagt:"so ist es ok".
Ich wusste z.B. nicht das Tahoma keine angebrachte Schriftart ist. Wir in der Firma nutzen Tahoma und das war auch die Wahl des Vertriebs und der Mediengestalter. Aber ok, wenn du das sagst, dann werde ich es mir merken. Welche Schriftart kann man denn benutzen?
Also soll ich mir jetzt merken das mehr weiß als die eigentlichen Elemente auf dem Deckblatt sein müssen? Ich dachte immer es muss ein ausgewogenes Verhältnis sein, also etwa gleich. Ich hätte fast noch mehr untergebracht. Aber wenn ihr sagt lieber weniger, ok dann probiere ich mal mein Glück...
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capslockdevil

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Verfasst Mi 28.09.2005 09:13
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@Minie: Also generell rate ich dir, dich zu allererst mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Und erst dann das Layout, das ist sehr viel weniger wert. Ne superschnieke Bewerbung die nur jeiße Luft enthält ist schlechter als ein Top-Text (Anschreiben/Lebenslauf) der nur in Arial & Times gesetzt wurde.

Daher von deiner Zeiteinteilung lieber so ca. 75% in Inhalt und nur den Rest in die Gestaltugn stecken. Nicht umgekehrt!!

Und zum Design: Weniger ist (immer) mehr! Nicht einfach wahllos alle Grundformen (Kreis, Dreieck, Quadrat) draufpappen. Einfach eine eindeutige Linie fahren ...
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Minie

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Verfasst Mi 28.09.2005 12:10
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so mal wieder ich, diesmal mit kleinerem Text und 2 neuen Vorschlägen...
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capslockdevil

Dabei seit: 20.04.2004
Ort: Bad Homburg
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 28.09.2005 12:28
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... find ich insgesamt schon viel besser, wenn, eher das erste.

sieht aber insgesamt noch stark nach ner fertigen Word-Vorlage aus. * Keine Ahnung... *

Aber auf jeden Fall ein Fortschritt ...
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