Dabei seit: 23.03.2010 Ort: Fürth Alter: 19 Geschlecht:
Verfasst Di 23.03.2010 00:30 Titel
Fehlende Referenzen
Hallo,
ich möchte Mediengestalter für Digital und Printmedien werden, jedoch hatte ich die Zeit aus persönlichen Gründen vollkommen ausser Acht gelassen...da ich schon ziemlich stark in Bewerbungsverzug geraten bin, hatte ich angefangen meine Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Ich habe auch im Internet gesucht, um zu sehen, was man schreiben sollte und was man besser weg lassen sollte. Nur habe ich ein Problem, ich habe gelesen, dass Referenzen ein MUSS sind...
Da ich leider früher keine Gestalterischen Praktika ausgeübt habe und doch mehr in den Handwerklichen Zweig wollte, habe ich schonmal keine Erfahrung in einem Betrieb sammeln können. Auch konnte ich mich noch nicht mit jedem Programm auseinander setzen, dass hilfreich wäre.
Die einzigen Programme, in denen ich schon Kenntnisse habe, wären die Programme Adobe Photoshop und Dreamweaver. Jedoch habe ich nichts meiner Entwürfe irgendwie Veröffentlicht.
Darum wollte ich fragen, wie ich mir qualitativ hochwertige und vorallem überzeugende Referenzen anschaffe.
Ich habe auch schon versucht in einigen Betrieben ein Praktikum für die nächsten Ferien einzurichten - bislang ohne Erfolg.
Dabei seit: 23.03.2010 Ort: Fürth Alter: 19 Geschlecht:
Verfasst Di 23.03.2010 01:02 Titel
Hallo Nimroy,
natürlich werde ich das! Nur, bange habe ich schon, denn ich will später nicht "auf der Straße sitzen". Ich glaube ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich im Juli diesen Jahres fertig mit der Schule bin. Das heisst ich habe nicht gerade viel Zeit...
Dabei seit: 06.10.2008 Ort: - Alter: - Geschlecht:
Verfasst Di 23.03.2010 14:42 Titel
Entwürfe sind immerhin auch schon etwas. Muss ja nicht veröffentlich worden sein, um daran erkennen zu können, ob und wie jemand mit Raumaufteilung, Farbwahl, Schrift usw. umgeht. Zumindest in Deinem Alter fänd ich das passabel. Sich mit zwei Profi-Programmen auszukennen, ist auch schon was. (Je mehr, desto oberflächlicher könnte man ja meinen, daher braucht das auch kein Minus sein.)
Bedenke, dass Deine Bewerbungsunterlagen auch eine Arbeitsprobe darstellen.
Zum Begriff Referenzen:
1. Genau genommen sind das angesehene Persönlichkeiten, die sich mit ihrem Ruf für jemanden verbürgen. M.E. hat man die nur, wenn man bereits herausragend berufstätig war und die Karriereleiter weiter hochklettern will oder wenn man aus dem wissenschaftlichen Bereich kommt und seinen Prof. als Referenz angeben darf.
2. Im weiteren Sinne würde ich Arbeitszeugnisse dazu zählen. Wer die bei einem 16-Jährigen erwartet, ist selbst dran schuld.
3. Bleibt Dir vorerst nur, mit selbsterstellten Arbeitsproben zu punkten. Um die kommst Du nicht herum, wenn Personalentscheider beurteilen sollen, ob ein Bewerber eventuell das Zeug dazu hat, in diesem Beruf zu glänzen.
Jedenfalls hast Du Deine Zukunft noch vor Dir und es ist gut, dass Du anscheinend bereits jetzt gemerkt hast, dass es insgesamt eine ernstzunehmende Angelegenheit ist.
Dabei seit: 23.03.2010 Ort: Fürth Alter: 19 Geschlecht:
Verfasst Mi 24.03.2010 19:09 Titel
Hallo!
An flavio:
20 und älter? Würde es denn zu einem Problem werden können wenn ich mit 17 die Ausbildung anfange?
An Zim:
Leider nicht. Da ich auf einer Wirtschaftsschule in Bayern bin und ich Mathe als Wahlfach abgesetzt habe (Ich Idiot), wollen die FachOberSchulen mit nicht haben. Habe da schon persönlich nachgefragt und die sagten, dass ich ohne Mathe nicht auf die FOS komme. Selbst ein Extra-Kurs und Aufnahmeprüfung kämen nicht in Frage...
An Kiuni:
Danke für die Ausführliche Erklärung!
Inwiefern meinst du das, dass meine Bewerbungsunterlagen auch eine Arbeitsprobe darstellen?
Desweiteren, habe ich heute 2 Absagen bekommen, die meinen, dass ich kein Praktikum bekomme bzw. dass die Firmen das nicht anbieten...weiter Fragen...
Dabei seit: 06.10.2008 Ort: - Alter: - Geschlecht:
Verfasst Mi 24.03.2010 19:31 Titel
Tja, also
1. das Anschreiben, sollte alle Kennzeichen eines Normbriefbogens erfüllen (siehe hier im Downloadbereich, da gibts ein gutes PDF darüber. Das schließt ein wenig Gestaltung im Kopfbereich nicht aus. Wichtig sind auch gute Typografie (sinnvolle Absätze, Flattersatz oder Blocksatz mit korrekter Silbentrennung, gute Rechtschreibung).
2. das Deckblatt schreit förmlich nach eigener Gestaltung
3. der Lebenslauf verträgt auch Einiges an Gestaltung, zumal eine Tabelle eh eine Gestaltungsaufgabe für sich ist (bei mir sehen Anschreiben, Deckblatt & Lebenslauf immer wie aus einem Guss aus, i.d.R. übernehme ich die Hauptelemente auch rüber in die Zeugniskopien und für Arbeitsproben-Seiten)
Am Ende sollte alles einheitlich, ordentlich, fehlerfrei und gut lesbar sein. Das zeigt dem Personaler, wie Du arbeitest - darum ist es eine weitere "Arbeitsprobe".
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