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Thema: Bin ich geeignet für den Beruf? vom 22.09.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Ausbildung -> Bin ich geeignet für den Beruf?
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Melimi
Threadersteller

Dabei seit: 08.09.2005
Ort: München
Alter: 29
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 22.09.2005 22:54
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Bin ich geeignet für den Beruf?

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Guten Tach,

also, ich hab mich hier neu angemeldet und ne menge an fragen. und deswegen weiß ich auch gar net, wo ich da jetzt anfangen soll und deswegen wird dies hier wohl sehr verplant werden.
nun, dann fang ich halt einfach mal an.

ich gehör zu den endlos vielen schulabgängern, die nicht wissen, was sie machen sollen. und so habe ich mir einen beruf ausgesucht, da mache ich gerade meine ausbildung, der mir halt mal überhaupt keine spaß macht: industriekauffrau.
ich weiß jetzt schon, dass ich nach der ausbildung auf keinen fall da weiter mach und bin deswegen jetzt auf der suche nach was neuem.
und da ich immer dachte , dass ich eigentlich scho a bissl kreativ bin und mich solche sachen auch viel mehr interessieren, bin ich auf den beruf mediengestalterin gekommen.
nun machen des ja noch 1000 andere und ich weiß gar net, ob ich dazu geeignet wär und deswegen wollt ich mal fragen, wie die anforderungen da so sind.

- muss ich zeichnen können?
- die frage, ob man die ganzen bildbearbeitungsprogramme können muss, hab ich 2 vorträge vorher scho gelesen, also hat sich die glaub ich, erledigt.
- und sonst, also alles was euch so einfällt, was ich wissen sollte, nur her damit.

gut, ich hoffe, dass irgendjemand durch diese mail durchsteigt, ich tue dies nämlich nimmer.

danke scho ma für eure zahlreichen antworten Grins

Grüßlis.
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way2hot

Dabei seit: 14.03.2004
Ort: Jüchen-Gierath
Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 22.09.2005 23:14
Titel

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Zeichnen musst du nicht können, wird nur viellicht mal für Scribbles interessant, doch aus eigener Erfahrung kjann ich da sagen, dass das bisher nur einmal kurz in der Berufsschule thematisiert wurde.

Vorkenntniss sind, wie du hier lesen kannst, mehr als nur hilfreich, werden oft vorausgesetzt, was ich auch für sinnvoll halte. Immerhin ist der Andrang momentan, auch im Sinne von Umschlungsmaßnahmen angeleiert durch das Arbeitsamt, extrem groß. Prinzipiell würde ich dir raten, erst einmal ein (oder auch zwei, drei...) Praktika in diesem Bereich zu machen, um feststellen zu können, ob der Beruf das ist, was du dir drunter vorstellst. Aber pauschalisiere nicht anhand eines eizigen Praktikums.

Die Arbeitsabläufe sind teilweise dermaßen verschieden, dass du da von primitivsten Aushifsarbeiten wie Scannen und Texte einfügen bis evtl sogar hin zu eigenen Projekten alles erleben könntest, kommt halt alles auf die Firma/Agentur an, bei der du dich da bewirbst. Es spricht ja auch nichts dagegen, halte ich sogar für vorteilhaft, vorher mal da anzurufen und dich generell erstmal nach freien Kapazitäten zu erkundigen sowie dann auch gleich in Erfahrung zu bringen, welche Art von Arbeit dich dort erwartet. Man wird dich sicher dann nach deinem Erfahrungsstand fragen und dir wohl auch dementsprechend Auskunft geben. Aber halt dich eben allgemein und mach einen auf "ich will gern meinen Erfahrungsstand erweitern/dazu lernen blabla", dann merken die, dass du Interesse hast, deinen Horizont zu erweitern. Ist jetzt alles spontan niedergeschrieben, also alles rein spekulativ, aber klingt doch logisch oder?! *zwinker*

Viel Glück bei der Suche nach einem geeigenten Beschäftigungsfeld. Lächel


Zuletzt bearbeitet von way2hot am Do 22.09.2005 23:17, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sidschei

Dabei seit: 20.06.2003
Ort: Ponyhof
Alter: 108
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 22.09.2005 23:18
Titel

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Das Problem ist, das heutzutage fast jeder behauptet, kreativ zu sein. Ich will Dir das ja auch nicht absprechen.
Nur: um zu beurteilen, ob das, was Du unter Kreativität verstehst, auch das ist, was der Beruf erfordert, müßte man mal einige Arbeiten von Dir sehen.

Obwohl ich gleich vorwarnen will: Der Beruf ist für 95% der Mediengestalter bei weitem nicht so kreativ, wie man sich das als außenstehender gewöhnlich vorstellt.

Programmkenntnisse mußt Du auf jeden Fall im Vorfeld haben! Ohne ist es fast aussichtslos! Aber: da kann man sich ja "reinknien".

Du solltest auf jeden Fall schon mal mit Photoshop, Illustrator und für den Digitalbereich mit Dreamweaver und Flash gearbeitet haben. Wenn Du in die Fachrichtung Digi gehen willst, solltest Du auch schon Ahnung in (X)Html und CSS haben um Quelltext optimieren zu können.

Wenn Du über Programmkenntnisse nicht verfügst, hast Du meist nur dann eine Chance, wenn Du über genügend "Vitamin B" verfügst.
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.09.2005 07:23
Titel

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kreativität ist beim mediengestalter mal nicht sooo wichtig wie immer überhal behauptet wird. es ist eher ein handwerklich orientierter beruf. man setzt meist die layouts von nem gestalter um, macht reinzeichungen (oder je nach sparte print oder nonprint) umsetzung (html) und evtl. programmierung (php, .net, java, javascript, etc.) bei webseiten. da kommt es viel mehr drauf an, das man sauber arbeitet und sein handwerkszeug (die programme und das wissen, das man für eine professionelle umsetzung braucht) beherrscht.

dadurch das mittlerweile jeder 2. den beruf machen will, können die agenturen was bewerber angeht natürlich die besten der besten nehmen. die haben dann oft schon eines oder mehrere praktikas hinter sich und haben sich schon grundkenntnisse angeeignet.

Wenn Du wirklich in die Branche wechseln willst, würde ich Dir raten, erstmal ein Praktikum in einer Agentur oder einer Druckerei zu machen. Da erhälst du am Besten einen Eindruck, was Mediengestalter den lieben lagen Tag so machen.
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ulmer_hocker
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Fr 23.09.2005 07:31
Titel

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Jedermann/Frau hat geschrieben:
Ich bin kreativ, flexibel, dynamisch und teamfähig...


* Ich muß mich mal kurz übergeben... * * Ich muß mich mal kurz übergeben... * * Ich muß mich mal kurz übergeben... *

Nicht auf dich persönlich bezogen, ich kenne dich ja nicht, aber dieses „ich bin kreativ“ ist wirklich sowas von abgedroschen.

Fakt ist, soviel mal vorweg, das der kleinste Teil des Mediengestalteralltags etwas mit kreativer Leistung zu tun hat. Es ist in allererster Linie ein Handwerksberuf. Das bedeutet du benötigst nicht nur kreative Fähigkeiten, sondern handwerkliches Können, Sorgfalt, ein Auge und den Sinn für die Details.

Du musst auch Ideen und Ansätze umsetzen können die nicht deinem Geschmack entsprechen. In der „kreativen“ Phase musst du dich in deine Zielgruppe (egal wie weit du persönlich von dieser entfernt bist) hineinversetzen können, und unabhängig von deinen eigenen Vorlieben konzeptionell und gestalterisch Dinge erarbeiten die nicht dem entsprechen was du gerne machen würdest.

Deine Kreativität wird in einer Vielzahl von Fällen durch ein straffes Vorgabenkorsett eingeschränkt, und du musst deine Arbeit in einem schmalen Fenster zwischen Vorgabe und Individualität erledigen.
Das letzte Wort hat immer der Chef/Kunde/Auftraggeber – also jemand der womöglich deine hässlichsten Ideen am besten findet. Und wenn du Geld damit verdienen willst dann musst du derartiges schlucken, und umsetzen was dir selbst womöglich garnicht gefällt.

Du wirst stundenlang über Problemlösungen für kleinste Details sitzen, dich mit technischen EInschränkungen und Vorgaben abfinden müssen, und dennoch wird von dir eine anständige Arbeit verlangt.

Es ist alles nicht der grosse Spaß, bei dem man in einer stylish eingerichteten Agentur sitzt, ab und zu ne Line Koks zieht, den halben Tag feiert, nur Kollegen hat die aussehen wie aus einer Model-Kartei, und einen Haufen Kohle hinterhergeschmissen bekommt weil man ab und zu mal ein paar geniale Ideen ausscheidet, die einem zugeflogen sind.

Es ist harte, detailversessene, handwerkliche Arbeit – manchmal mit kreativem Spielraum als Sahnehäubchen.

Poste ein paar Arbeiten, wenn die gut bewertet werden (kannst auch nach PN fragen, das wird sachlicher) dann bemüh dich um ein Praktikum.


Zuletzt bearbeitet von am Fr 23.09.2005 07:43, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
Airlebnis

Dabei seit: 02.03.2005
Ort: Düsseldorf
Alter: 36
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 23.09.2005 07:48
Titel

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Zitat:
Es ist alles nicht der grosse Spaß, bei dem man in einer stylish eingerichteten Agentur sitzt, ab und zu ne Line Koks zieht, den halben Tag feiert, nur Kollegen hat die aussehen wie aus einer Model-Kartei, und einen Haufen Kohle hinterhergeschmissen bekommt weil man ab und zu mal ein paar geniale Ideen ausscheidet, die einm zugeflogen sind.


*ha ha* wiiieee geil!

aber dieses klischee gibt es heute wirklich noch zu oft.
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Mac

Dabei seit: 26.08.2005
Ort: Köln
Alter: 55
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.09.2005 07:56
Titel

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Airlebnis hat geschrieben:
Zitat:
Es ist alles nicht der grosse Spaß, bei dem man in einer stylish eingerichteten Agentur sitzt, ab und zu ne Line Koks zieht, den halben Tag feiert, nur Kollegen hat die aussehen wie aus einer Model-Kartei, und einen Haufen Kohle hinterhergeschmissen bekommt weil man ab und zu mal ein paar geniale Ideen ausscheidet, die einm zugeflogen sind.


*ha ha* wiiieee geil!

aber dieses klischee gibt es heute wirklich noch zu oft.


Was heisst hier Klischee? schnieef, räusper [bacardirüberzieh], der job ist echt endgeil...

Ok [ernstguck]: WEnn du in dem Beruf arbeiten willst, wirst du dn ganzen Tag am rechner sitzen und klimpern, malen kann ich nich, meine Scribbles sind gefürchtet. Ein gewisses Mass an Hirn, Fleiss und Geschmack - das reicht für den Anfang. Alles andere wird dann das Sahnehäubchen obendrauf. Probier es einfach aus.
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.09.2005 08:03
Titel

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speziell bei weiblichen kanditatinnen hab ich festgestellt, das die von der ausbildung oft andere erwartungen hatten (eben diese kreative schiene) - meist geht es aber sehr technisch zu. bei printprodukten muss man die eigenheiten von programmen, druckverfahren, schriften usw. kennen - bei nonprint-dingen sind es eben sprachen wie html oder programmiersprachen wie php, javascript, etc.. da muss man sich schon für interessieren um den job gut zu finden.

wie gesagt - praktikum machen und mal selbst schauen ob einem das liegt - das ist mit das beste was du machen kannst...
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