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Thema: Ausbildung nach dem Abi?!? Ich hab ne Ausbildungsstelle!!! vom 10.11.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Ausbildung -> Ausbildung nach dem Abi?!? Ich hab ne Ausbildungsstelle!!!
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Evil_Eva

Dabei seit: 19.03.2003
Ort: Ruhrgebiet
Alter: 38
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 11.11.2004 19:34
Titel

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Wenn Du eigentlich wenig Lust auf ein Studium solltest Du´s erstmal bleiben lassen. Ich würde Dir auch raten, erstmal ein Praktikum zu machen, um dann zu entscheiden, wie´s weitergeht.
Was ein MG macht, wie seine Aufstiegschancen sind, wo er in der Hierachie steht von Betrieb zu Betrieb total unterschiedlich.
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DJ Iltiz
Threadersteller

Dabei seit: 10.11.2004
Ort: Niederrhein
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 22.11.2004 10:29
Titel

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Hallo.

Ich habe mir jetzt nochmal ein paar Alternativen rausgesucht, da ich bisher keine Praktikumsstelle gefunden habe. Allerdings fallen die wohl alle noch in den Bereich des MG:
- Web-Designer (Lehre: Medienfachmann Medientechnik)
- Gestaltungstechnischer Assistent (GTA / vollschulische Ausbildung nach NRW-Landesrecht)
- Medienassistent Webdesign
- Medienassistent Digital und Print

Gestern war ich im Berufskolleg Krefeld beim Tag der offenen Tür. Die bieten u.a. den GTA Fachrichtung Medien und Kommunikation an:
www.glockenspitz.de/Bildung/gtagm.html

Ich habe dort ein interessantes Gespräch mit einer Lehrperson geführt, die mir dazu geraten hat, weiter in Richtung MG zu sehen. Denn Abiturienten besuchen nur vereinzelt diesen Bildungsgang, da sie keinen neuen Abschluss erhalten. Ich könnte ja jetzt schon studieren gehen... Die 2-jährige Version ist also generell immer sehr klein gehalten.

Was meint ihr? Gibt es aussichtsreichere Berufe im mediengestalterischen Bereich (im weiteren Sinne)?

MfG
DJ Iltiz
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Brainpulse

Dabei seit: 06.09.2002
Ort: Mainz
Alter: 35
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 22.11.2004 10:38
Titel

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Ich würd studieren gehen als mit einem GTA Abschluss rumzugurken. Letztenendes zählt zwar was man drauf hat und wieviel Berufserfahrung du gesammelt hast, aber Hochschulabsolventen haben nachwievor bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und fast sicherer zugang zu Führungspositionen (in größeren Agenturen auch oft Vorraussetzung). Ausserdem ist ein Hochschulstudium so intensiv, dass man dadurch sehr stark in der persönlichen Entwicklung reifen kann (Ideen, Konzeption, Kreativität etc.). Solltest du dich jedoch für ein Studium entscheiden, dann musst du es auch wirklich wollen und sehr viel Eigeninitiative mitbringen.

Ansonsten mach erstmal Praktikum, Erfahrung etc. wie Evil_Eva schon sagte. Danach kannst du immernoch entscheiden welchen Weg du gehen willst.


Zuletzt bearbeitet von Brainpulse am Mo 22.11.2004 10:54, insgesamt 3-mal bearbeitet
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chaosengel

Dabei seit: 12.05.2003
Ort: bald schon frankfurt main
Alter: 30
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mo 22.11.2004 11:13
Titel

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tja du, das ist so eine sache....

ich erzähl einfach mal von meiner ausbildung:
2002 hab ich nen qualifizierten realschulabschluss gemacht und bin dank vitamin b in ner kleinen süßen werbeagentur von 10mitarbeitern gelandet. dort war ich mal packesel, mal eigenverantwortlich, mal tipse, mal gestalter,...je nachdem....hab oft die übliche "lehr-arbeit" gemacht (sprich: routinierte kleinigkeiten * Ich will nix hören... * ), bin aber auch oft ins kalte wasser geschmissen worden ("frau S., herr xy ist krank geworden und wir müssen bis übermorgen noch eben mal schnell das titelbild entwerfen und zur druckerei schicken)... aber alles in allem war es sehr hierarchisch!!!

dann ist die firma pleite gegangen, und ich bin jetzt in einer agentur (auch 10 leute), aber ohne jegliche unterordnung!
die ersten worte meines neuen chefs waren "du lernst hier das, was immer du lernen möchtest"....ich bin absolut eigenverantwortlich unterwegs (art und weise, wie ich projekte abwickel, kundenkontakt, arbeitszeit), hauptsache ich fühl mich wohl und lerne das, was ich will. der nachteil hierbei: 90% autodidaktisch!!!

so, das war das beispiel für verschiedene arbeitsverhältnisse Grins

auch wenn mir der beruf nicht soooo wahnsinnig liegt, wie ich dachte, würde ich es genauso wieder tun, wenn ich mich nochmal entscheiden müsste. eine abgeschlossene ausbildung ist - egal in welcher branche - immer eine gute grundlage, weil du eben den "arbeitsalltag" kennst (den du nicht unbedingt im praktikum mitbekommst).
wenn ich mit meiner lehre fertig bin, mach ich abi und geh dann studieren....
das schöne daran: ich freu mich jetzt wieder richtig auf die ganz normale schule, was ich ja die drei jahre nicht hatte Lächel

und wenn ich mich mal so in die lage eines arbeitgebers versetze, dann würde ich viel lieber jemanden einstellen, der schonmal gearbeitet hat (vor dem studium), als nachher so 'n studierten "fachidioten" zu haben, der bei der praktischen umsetzung versagt *ha ha*

naja, alles wie immer imho und ohne gewähr... für'n studium biste nie zu alt, aber bei der ausbildung wird's schwer, wenn du erst mal 35 bist * Ich bin ja schon still... *
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DJ Iltiz
Threadersteller

Dabei seit: 10.11.2004
Ort: Niederrhein
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 22.11.2004 11:53
Titel

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Hi!

Danke für die bisherigen Antworten. Noch ein Nachtrag: Ich kann das mögliche Ergebnis meines Vorstellungsgespräches am Donnerstag für 2005 schlecht abschätzen, aber bis Ende der Woche bekomme ich Bescheid: Entweder Absage oder Zusage & Einladung zum Praktikum.Werde mal meine Unterlagen durchforsten, welche Bewerbungen ich heute noch fertig mach.

MfG
DJ Iltiz


Zuletzt bearbeitet von DJ Iltiz am Mo 22.11.2004 11:54, insgesamt 1-mal bearbeitet
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t e s t e r

Dabei seit: 07.08.2004
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Mo 22.11.2004 14:49
Titel

Re: Ausbildung nach dem Abi?!? Alternativen zum MG?

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Ich möchte dazu nicht viel sagen bis auf wenige Worte:
Ich bin bald fertig mit diesem Beruf und ich bin eigentlich schon
lang fertig mit ihm. Nur dann hab ich es offiziell und dann werde ich mein
Zeugnis ganz fest verschliessen und wegstecken, denn ich bin
dann froh, einen Beruf, in den ich mit vollkommen falschen Vorstellungen
gegangen bin, beendet zu haben.

Mit folgenden Aussagen hat dein Gesprächspartner VERDAMMT recht *Schnief*

DJ Iltiz hat geschrieben:
Hi!

Als Abiturient hat man wohl nicht so die besten Karten. Denn manche Firmen könn(t)en einen evtl. nicht "ernst" nehmen. Warum möchte man unbedingt als MG tätig werden, hat Abi - aber studiert nicht? Er bezeichnete das Abitur in meinem Fall als "Last". Des Weiteren sitzt man als MG wohl in den meisten Fällen in den streng hierarchisch geordneten Systemen und bleibt dort bis zur Rente. Außer man ist wirklich ein Ausnahme-Talent. Als "Layouter" (steht über dem MG) hat man dagegen noch eine nicht unerreichbare Treppe zum Kreativ-/Art-Director oder ggf. auch Etat Director.

Aber als MG ist man nur der "dumme Esel", der die Fehler der anderen ausmerzenn muss. Wenn irgendwas kurzfristig geändert wird, muss der MG einspringen und korrigieren. Der MG kommt kaum in Kundenkontakt, muss sich bei seiner Arbeit also ausschließlich auf die Infos seiner Kollegen stützen und immer wieder Rücksprache zum "Chef" halten. Erst wenn der sein OK gibt, gehts an den Kunden weiter. Er muss quasi dem Dirigenten 1:1 folgen.

Das waren so seine Kernaussagen des Gespräches. Außerdem hat er mir noch den Rat gegeben, mal wirklich mit einem Studierten darüber zu sprechen und nicht mit einem vom Arbeitsamt/Diakonie, der von sowas keine Ahnung hat.

Des Weiteren hat er mir von einem Vortrag der IHK (vor Lehrern von Beruffschueln, Unis etc.) berichtet, als die Berufssparte/-bezeichnung "MG" neu definiert wurde, wie der MG sehr hoch gelobt wurde. Man könne nach den 3 Jahren Ausbildung (bzw. ggf. 2,5 Jahre) den Beruf perfekt ausüben. Dann hat er den IHKler gefragt, ob er das denn wirklich ernst meine. Denn wenn selbst Hauptschüler nach nur 3 Jahren Ausbildung MG-Profis wären, dann bräuchte man ja keine Akademiker mehr?! Der hat dumm aus der Wäsche geguckt, aber seine Aussage hat er nicht zurückgenommen.



Überlegs dir gut, ich kenne nur 2 Sorten von Menschen:
Sorte 1 - blieb im Beruf und hat Höhen und Tiefen, wobei die Tiefen überwiegen und die Höhen dann den Tiefen anderer Berufssparten entsprechen (hoffe, du kannst mir folgen)
Sorte 2 - Lehre gemacht, sich geärgert, durchgezogen und den Beruf gewechselt bzw. anderen Bildungsweg eingeschlagen.

Sorte 3 kenne ich nicht, die angeblich mit DIESEM Beruf oder auch Fortbildungsmassnahmen einen
wirklich kreativen Job mit wirklich angemessenem Gehalt erlangt hat.

Glaube die gibts nur im Fernsehen in gewissen einschlägig bekannten Seifenopern oder in Büchern oder in
der Theorie der Unwissenden
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Ort: -
Alter: -
Verfasst Mo 22.11.2004 15:06
Titel

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Wer sich von solch einem Fernsehideal verleiten lässt, kann sie auch nicht ganz auf der Lampe haben. "Arbeit" heißt nicht umsonst so. Wir sind schon lange nicht mehr bei wünsch dir was...
 
DJ Iltiz
Threadersteller

Dabei seit: 10.11.2004
Ort: Niederrhein
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 22.11.2004 15:08
Titel

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Es gibt aber immer noch einen Unterschied zwischen einer sinnvollen, erfüllenden und einer stupiden Arbeit...

MfG
DJ Iltiz
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