Dabei seit: 26.05.2004 Ort: zwischen Köln und D'dorf Alter: 34 Geschlecht:
Verfasst Mo 21.06.2004 18:16 Titel
Anforderungen an einen Ausbildungsplatz
Hi.
Auf Grund aktueller Diskussionen würde mich einfach mal interessieren, welche Anforderungen stellt ihr an einen Ausbildungsplatz. Sowohl technischer Natur als auch Know-How. Und bitte mal ein bißchen mehr als "G5,Cinema Display"
Was sollen sie euch beibringen können? Aber was dürfen sie auch von euch verlagen?
Weiten wir die Frage noch etwas aus: Welche Allgemeinbildung erwartet ihr als ausbildender Betrieb von Ihnen? Abitur? REalsschule? Ruhig auch Hauptschule, nachdem Motto "Vielleicht ist auswendig lernen nicht sein Ding"
Zuletzt bearbeitet von Nimroy am Mo 21.06.2004 19:20, insgesamt 1-mal bearbeitet
Dabei seit: 24.06.2002 Ort: 72116 Alter: 28 Geschlecht:
Verfasst Mo 21.06.2004 18:30 Titel
Hallo Nimroy,
ich finde ein Azubi sollte zuerst einmal die Bereitschaft haben sich etwas sagen zu lassen. Schließlich wollen die Azubis ja was lernen, und das geht nur wenn ich mir von meinen Mitarbeitern was sagen lass.
Dann sollte er natürlich pünktlich, ordentlich und ausdauernd sein. Ausdauernd deswegen, weil wenn ich seh wie teilweise unsere Praktikanten schon nach zwei Stunden lustlos auf der Tastatur rumtippen, krieg ich die Krise
Ein Betrieb hingegen sollte seinem Azubi alle Fragen, die er hat beantworten. Und wenn er mal nen Fehler gemacht hat, nicht gleich rumtoben als wär die Welt untergegangen , sondern ihm zeigen was falsch war und wie er es das nächste mal besser bzw. richtig macht. Ich finde es auch sehr wichtig das man als Azubi in viele Bereiche Einblick bekommt.
Technisch gesehen, war/ist es bei uns immer so gewesen daß der Azubi den schwächsten Rechner von allen bekommen hat, aber sonst keinerlei Einschränkungen bezüglich der Technik hinnehmen mußte.
Das ist meine Sicht der Dinge, wobei ich kein Azubi mehr bin, aber mal schließlich einer war.
Dabei seit: 04.05.2004 Ort: Cuxhaven Alter: 27 Geschlecht:
Verfasst Mo 21.06.2004 18:35 Titel
Puh.. was soll uns beigebracht werden bzw. was stelle ich mir drunter vor?
mmhh.. Ja die Frage hatte ich schon mal gestellt. Nur kamen nicht wirklich aufschlussreiche Informationen.
Ich stelle mir das ganz einfach mal so vor, auch wenn es nicht der realität entsprechen sollte:
Man bekommt von einem Kunden einen Auftrag, von wegen bitte erstellen Sie mir bis dann und dann eine Internet-Präsenz die folgendes beinhalten sollte...
Dann macht sich ein vom Chef ausgwählten Team an die Sache, in Sicht eines Projektes. Es wird alles genau durch geplant, worauf es sich dann an die Arbeit gemacht wird.
Nach den ersten Entwürfen werden diese dem Chef sowie dem Kunden vorgelegt, wegen evtl. Verbesserungsvorschlägen etc. p.p.
Bis dann zur fertigen Version...
Ja so in etwa stell ich mir das vor, ob's stimmt?? Keine Ahnung.
Das selbe gilt dann ja auch für Print, Ton und anderen Sachen.
So ich hoffe ich werde hier wegen meiner evtl. Falschaussage verfetzt?
Dabei seit: 24.06.2002 Ort: 72116 Alter: 28 Geschlecht:
Verfasst Mo 21.06.2004 18:39 Titel
von den Aufträgen her, ist es bei uns immer so daß der Azubi am Anfang grundsätzlich die "kleinen" Aufträge bearbeitet. Je nachdem wie er damit zu Recht kommt, bekommt er mehr und anspruchsvollere Aufträge, hängt also vom Azubi ab. Es ist aber auf keinen Fall so, daß ihm bestimmte Aufträge vorenthalten werden.
Dabei seit: 26.05.2004 Ort: zwischen Köln und D'dorf Alter: 34 Geschlecht:
Verfasst Mo 21.06.2004 19:18 Titel
Nur leider bekommst du für die Bereitsstellung einer kreativen Spielwiese kein Geld vom Kunden. So ein Projektplan ist in der Regel eng, denn Zeit ist Geld.
Dabei seit: 07.01.2004 Ort: Zürich, CH Alter: 28 Geschlecht:
Verfasst Mo 21.06.2004 19:26 Titel
an sich sollte es doch eigentlich so laufen, dass der Azubi den Facharbeitern zuarbeitet.
Bei mir war es so, dass ich von Anfang an relativ selbstständig gearbeitet habe, weil einfach keine Zeit war, sich mit mir hinzusetzen. Das habe ich zugegeben schon etwas vermisst. Eigentlich sollte es ja so sein, dass wenn der Azubi was gestaltet, sich der Ausbilder oder zumindest einer mit schon etwas mehr Berufserfahrung, sich mit ihm hin setzt und evtl. Fehler durchspricht. Was ich absolut falsch finde: der Auftrag wird einfach ohne Worte weiter gegeben.
Ich meine: wozu ist man denn Azubi?!
Und wenn es dann heißt: warum hast du denn nicht gefragt?! Kommt man sich doch auch verarscht vor! Wenn man fragt, bekommt man nur "Komm später nochmal!" oder man weiß gar nicht, wonach man Fragen soll, weil man gar nicht weiß, dass irgendwelche Funktionen überhaupt existieren.
Es sollte einfach mehr Zeit in die Ausbildung investiert werden. Denn genau das ist es, was in viel zu vielen Betrieben fehlt...
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