krass
das weiß man ja gar nicht...den artikel werd ich ma streuen...
shz.de hat geschrieben:
Bundesinnenministeriums. So verkaufen die Landesvermessungsämter für jedes Haus in Deutschland die Koordinaten bis auf den Zentimeter genau. "Die GPS-Daten für alle Häuser - die Basis des Geomarketings - kommen auf zwei DVDs und kosten 140.000 Euro", berichtete der Wissenschaftsjournalist Max Rauner schon 2007.
shz.de hat geschrieben:
Und auch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg bietet mikrogeografische Auswertungen des Fahrzeugregisters gegen Kostenerstattung an. Dabei werden jeweils rund 20 Haushalte zusammengefasst, über die das KBA verrät, welche Automarken sie fahren, wie viele Neu- und Gebrauchtwagen vorhanden sind und wie viel PS die haben. Genutzt wird das unter anderem, um Streuverluste bei Werbeaktionen zu vermeiden - aber auch, um das sogenannte Geoscoring zu verfeinern. Dabei wird die Kaufkraft und die Zahlungsfähigkeit von Bürgern nach Wohnort gewichtet.
Dabei seit: 14.07.2005 Ort: münchen Alter: 33 Geschlecht:
Verfasst Mo 23.08.2010 15:44 Titel
Cus.ario hat geschrieben:
Hier regen sich einige über Street-View auf weil sie Angst vor Einbrecher haben?
...
Was anderes ist es bei anderes Sachen. Die halte ich so geheim wie möglich. Deswegen wissen die meisten hier (und in anderen foren etc.) so wenig über mich, und das ist auch gut so.
Dabei seit: 27.03.2006 Ort: Fukushima Alter: 48 Geschlecht:
Verfasst Do 26.08.2010 01:40 Titel
Cus.ario hat geschrieben:
Hier regen sich einige über Street-View auf weil sie Angst vor Einbrecher haben?
Ich mache es viel einfacher. Ich gehe in den Thread "Ich hab was Neues!" und gucke mir an was ihr alle so feines gekauft habt. Ich mein da sind ja nicht nur Klamotten abgebildet sonder auch richtig fette Dinger. Klaviere, Konsolen, Fernseher, DVD-Sammlungen usw....., Sollte das nicht reichen, dann gucke ich mir euren "Privaten Arbeitsplatz" an um zu sehen was ihr so lustiges da rumstehen habt. Dann weiß ich auch direkt ob das nur euer Büro ist oder ob ihr dort auch pennt. Kann mir also ungefähr vorstellen wie groß eure Wohnung ist.
Dann gebe ich eure Nutzernamen oder Real-Namen (ihr postet ja immer fein eure Homepages) bei Google, Facebook, WKW, Xing usw ein und schaue erstmal wo ihr so wohnt. Über Google-Earth kann ich dann auch ungefähr sehen wo genau euer Haus liegt.
Wenn ich euch dann noch ein bisschen weiter beobachte, weiß ich wo ihr arbeitet und wann ihr so unterwegs seit, wann ihr zum Grillen fahrt, wann in den Urlaub usw.
Super, dann steht eure Wohnung leer. Danke für die Einladung.
Achja, vorher suche ich mir eure Festnetznummer raus um bei euch anzurufen, nicht das ihr doch zuhause sein solltet.
Natürlich alles nur theoretisch.
Die Frage ist ja auch immer: Warum sollte der Einbrecher gerade bei mir einbrechen und nicht bei meinem Nachbarn. Mir ist es sowas von egal ob mein Haus bei Street-View drin ist oder nicht, wer meine Autokennzeichen kennt ist mir auch Schnuppe, aber sowas von. Was anderes ist es bei anderes Sachen. Die halte ich so geheim wie möglich. Deswegen wissen die meisten hier so wenig über mich, und das ist auch gut so.
Ein sehr wertvoller Beitrag zu dieser Diskussion, danke. Ich habe mich auch schon öfter über den teilweise exzessiven Exhibitionismus hier gewundert.
Dabei seit: 15.10.2005 Ort: Süptitz Alter: 35 Geschlecht:
Verfasst Do 26.08.2010 07:58 Titel
Mal noch ein Detail zum Nachdenken: StreetView zeigt mein Haus von vorn. Alle Welt befürchtet, daß Einbrecher sich nun so ein Bildmachen können.
Google Earth zeigt mein Haus von oben. Also auch alle Bereiche die nicht sowieso von jedem gesehen werden können und potentielle Einbrecher können sich so die ungestörten Ecken meines Hauses anschauen. Ist doch viel schlimmer. Aber seltsamerweise regt sich darüber keiner auf.
Achja, und beim nackt sonnenbaden kann einen Google Earth auch vielleichter sehen als StreetView.
Da sieht man doch wie sinnlos die Debatte ist. Es wird sich über einen Dienst aufgeregt, aber alles andere ausgeblendet.
Und unsere Regierung will uns mit Gesetzen vor Googleschützen und unterzeichnet klammheimlich während der Googledebatte das Swiftabkommen. Danke Regierung! JETZT fühl ich mich sicher.
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