Dabei seit: 01.06.2009 Ort: - Alter: - Geschlecht: -
Verfasst Mo 01.06.2009 15:13 Titel
Fließtext für Buch
Hallo allerseits
Ich bin auf der Suche nach einen gut leserlichen, neutralen, zeitgemäßen, übersichtlichen… Schrift für ein Buch mit viel Text.
Welche Schrift findet ihr dafür geeignet? Was haltet ihr von der Univers?
Dabei seit: 23.01.2006 Ort: Bonn Alter: 29 Geschlecht:
Verfasst Mo 01.06.2009 15:53 Titel
Die Wahl einer Satzschrift hängt stark von der Art des Textes ab. Aber eigentlich kann man nur Sachtexte oder kurze Hervorhebungen in einer Grotesk wie der Univers setzen, da diese in kleinen Schriftgraden nicht so gut lesbar sind, wie für den Textsatz optimierte Antiqua-Schriften.
Ich würde eher zu einer klassischen Bookman Old Style, Mrs. Eaves, Bembo, Fleischmann oder etwas ähnlichem raten, die bei langem Lesen nicht so anstrengen.
Dabei seit: 23.01.2003 Ort: OS/D Alter: 26 Geschlecht:
Verfasst Mo 01.06.2009 15:54 Titel
versuch lieber ne serifenschrift für viel fließtext. du kannst zwar auch ne grotesk verwenden wie die univers...aber damit dann einen guten und flüssig lesbaren satz hinzubekommen ist ne nummer schwieriger
meine tipps:
scala, palatino, den klassiker garamond, minion, greta
Dabei seit: 01.06.2009 Ort: - Alter: - Geschlecht: -
Verfasst Mo 01.06.2009 16:08 Titel
also die garamond finde ich auch nicht schlecht, wollte ich aber eher für die überschrift verwenden und für den text eher eine serifenlose schrift. kennt ihr auch ein grotesk schrift die angenehm zum lesen ist?
Dabei seit: 01.06.2009 Ort: - Alter: - Geschlecht: -
Verfasst Mo 01.06.2009 16:17 Titel
also in dem buch geht es über die darstellung von der feuerwehreinsatzkräften in den medien (nachrichten, katastrophenfilme, fotos) und wie sie dabei wirken. textumfang ca 60 seiten zweispaltig
Dabei seit: 23.01.2006 Ort: Hamburg Alter: - Geschlecht:
Verfasst Mo 01.06.2009 16:18 Titel
Illunatic hat geschrieben:
in einer Grotesk wie der Univers setzen, da diese in kleinen Schriftgraden nicht so gut lesbar sind, wie für den Textsatz optimierte Antiqua-Schriften.
dann sollte man auch die Finger lassen von der Garamond mit ihren unterentwickelten Mittellängen.
Lesbarkeit wird nicht nur bestimmt durch die Schriftart. Und vor allem der Lesbarkeits-Graben zwischen Serif und Sans-Serif ist doch komplett überholt und längst widerlegt. Man hat in Untersuchungen keine Unterschiede festgestellt, hier sind die Untersuchungen von Barbara Chaparro interessant, die noch nicht einmal für den Bildschirm Unterschiede in der Lesbarkeit feststellen konnte.
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